Stuttgart 21 Region will Umsetzung ausloten

Von  

Im Streit um den Bau des geplanten Filderbahnhofs hat sich der Verband Region Stuttgart am Mittwochabend dafür ausgesprochen, „auf Verbesserungen nicht leichtfertig zu verzichten.“

  Foto: dapd
 Foto: dapd

Stuttgart - Im Streit um den Bau des geplanten Filderbahnhofs spricht sich der Verband Region Stuttgart dafür aus, „auf Verbesserungen nicht leichtfertig zu verzichten.“ Der neue Bahnhof unter der Flughafenstraße bringe deutliche Vorteile gegenüber der alten Variante, erklärte der Verband am Mittwoch. Er will nun ausloten, ob die Fraktionen der Regionalversammlung bereit sind, „der neuen Lösung näherzutreten“. „Wenn die Vorteile überwiegen, sollte die Region überlegen, in der Größenordnung unserer bisherigen Beteiligung an Stuttgart 21 eine Finanzierungsbereitschaft zu zeigen“, sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Bopp im Verkehrsausschuss.

Nach Angaben des Verbands zeigten sich CDU, SPD, Freie Wähler und FDP aufgeschlossen. Die Region dürfe nicht leichtfertig die Chance vergeben, offensichtliche Verbesserungen zu erreichen.

Die „immens hohen“ Kosten für den Bahnhof unter der Flughafenstraße, die die Bahn mit 224 Millionen Euro beziffere, müssten hinterfragt werden. Was die Planungen auf den Fildern betreffe, stünden die Partner nun an einer Weggabelung, erklärte Bopp weiter. Entweder man entscheide sich aus Prinzip für die zweitbeste Lösung der Antragstrasse, oder die Partner suchten „ernsthaft Mittel und Wege, den neuen Filderbahnhof unter der Flughafenstraße möglich zu machen.“

  Artikel teilen
97 KommentareKommentar schreiben

Was wollen Sie damit sagen, „Aufmerksamer Leser“?: Sie behaupten, „Nein, eine Textsammlung aus 2007 enthält keine Widerlegung von Darstellungen aus 2010. Ich weiß, die Gegner hatten immer Probleme mit der zeitlichen Kausalität, aber es ist mir jetzt zu blöd das zu erklären.“ Wenn eine Textsammlung aus dem Jahr 2007 nachweist, dass 1 und 1 zwei ergibt, dann wäre eine Darstellung aus dem Jahr 2010 falsch, die behauptet die Summe von 1 und 1 sei drei. __________________________________________________________________________ Sie schreiben weiter: „2. SMA hat dergleichen nicht behauptet, sondern ja explizit daran geschrieben, dass und warum es sich um keine Prognose handelt. Die Lüge dazu stammt von den S21-Gegnern, die diese Einschränkungen der Studie verschweigen und ignorieren.“ Der „Eisenbahner“ pro Infarkt regt sich immer darüber auf, dass diese Analyse von SMA keine Prognose der Fahrgastzahlen enthält und daher keine Aussage möglich wäre. Ich sage immer, dass genau das der Vorteil der Analyse von SMA ist. Man sieht sich an, wie viele Leute heute auf den Verbindungen fahren und berechnet für diese die Auswirkungen. Damit kann man auch besser abbilden, wie viel Potential eine Verbindung überhaupt schon hat. Wenn z.B. auf einer Verbindung heute 5 Leute fahren, dann fahren da in Zukunft nicht plötzlich 100 nur weil es so viel schneller wäre, diese Verbindung zu nutzen. Wenn es am Ziel nur 20 Arbeitsplätze gibt, wäre das unrealistisch. Daher ist der Ansatz von SMA gut geeignet um Fahrgastpotentiale abzuschätzen. Es ist zwar nett, dass manche Fahrgäste schneller in Böblingen wären aber was nützt es, wenn viele nach Böblingen Hulb oder Sindelfingen wollen. --- „Nein, die heutigen Fahrgastzahlen sind kein 'Fakt', der sich auf die Situation in mehr also 10 Jahren und nach dem Ausbau übertragen ließe. Da hat der Eisenbahner wohl recht.“ Eine ziemlich gute Prognose ist immer die, dass sich nichts ändert. Damit lassen sich z.B. Wettervorhersagen mit recht ordentlicher Trefferquote erzielen. Der „Eisenbahner“ pro Infarkt behauptet wie sie nun auch, bei S21 gäbe es andere Verkehrsströme. Da gebe ich Ihnen beiden voll recht. Ich behaupte aber, dass es bei K21 ebenso geänderte Verkehrsströme gäbe, die aber nicht mit den von S21 identisch sein müssen. Da nun nachweislich für die heutigen Reisenden ein doppelt so großer Fahrzeitengewinn bei K21 gegenüber S21 besteht, gehe ich davon auszugehen, dass K21 ein größeres Potential hat Reisende auf die Bahn zu locken. (Hier Seite 15 und 16 http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/103129/SMA_Reisezeiten_26_11_2010.pdf?command=downloadContent&filename=SMA_Reisezeiten_26_11_2010.pdf) Hinweis am Schluss: der Unterschied für die DB AG ist, dass bei S21 ihre Verbindungen besser werden, während bei K21 hauptsächlich der vom Land bestellte Regionalverkehr profitiert. Das sagen die übrigen Vergleiche aus. Die nicht mit den Fahrgastzahlen gewichteten Vergleiche sind überhaupt nicht aussagekräftig.

Klaus S.: Sie haben nichts zu sagen.: Auch Sie gehören zu denen, die eine Person angreifen, weil sie zur Sache nichts zu sagen haben. Weiter so! Umso leichter setzen sich kritische Überlegungen zu S 21 durch.

Lucidus: Wenn Sie einen Aufschneider und Lügner unterstützen wollen, über den sich alle köstlich amüsieren, ist das Ihre Sache. Zu Ihrer Glaubwürdigkeit trägt das aber nicht bei.

Erfinden ist einfacher als recherchieren?: @DonCarlos, Sie fragten: 'Bei Ihrer Quelle der Erkenntnis, die Sie „Aufmerksamer Leser“ da angeben, gibt es da auch irgendwo eine Stelle, die die „Lüge“ von SMA widerlegt, ein ausgebauter Kopfbahnhof brächte doppelt so hohe Reisezeitenverkürzungen wie S21?' Dazu zweierlei: 1. Nein, eine Textsammlung aus 2007 enthält keine Widerlegung von Darstellungen aus 2010. Ich weiß, die Gegner hatten immer Probleme mit der zeitlichen Kausalität, aber es ist mir jetzt zu blöd das zu erklären. 2. SMA hat dergleichen nicht behauptet, sondern ja explizit daran geschrieben, dass und warum es sich um keine Prognose handelt. Die Lüge dazu stammt von den S21-Gegnern, die diese Einschränkungen der Studie verschweigen und ignorieren. --- ' („Eisenbahner“ pro Infarkt, ersparen Sie uns Ihre nicht stichhaltigen Einwände wegen der Verwendung heutiger Fahrgastzahlen. Nur die sind Fakt. Alles Andere wäre reine Spekulation.)' Nein, die heutigen Fahrgastzahlen sind kein 'Fakt', der sich auf die Situation in mehr also 10 Jahren und nach dem Ausbau übertragen ließe. Da hat der Eisenbahner wohl recht. --- PS: Nein, wenn Sie etwas interessiert, dann müssen Sie schon selbst danach suchen. Aber weil es Ihnen zu schwer ist, erfinden Sie wahrscheinlich weiterhin Ihre Aussagen, richtig?

Quelle der Erkenntnis: Bei Ihrer Quelle der Erkenntnis, die Sie „Aufmerksamer Leser“ da angeben, gibt es da auch irgendwo eine Stelle, die die „Lüge“ von SMA widerlegt, ein ausgebauter Kopfbahnhof brächte doppelt so hohe Reisezeitenverkürzungen wie S21? Hier auf den Seiten 15 und 16 http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/103129/SMA_Reisezeiten_26_11_2010.pdf?command=downloadContent&filename=SMA_Reisezeiten_26_11_2010.pdf („Eisenbahner“ pro Infarkt, ersparen Sie uns Ihre nicht stichhaltigen Einwände wegen der Verwendung heutiger Fahrgastzahlen. Nur die sind Fakt. Alles Andere wäre reine Spekulation.) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wenn Sie sich so gut auf dieser Seite mit der Suche auskennen, dann können Sie uns bestimmt demnächst einen Link zu einem Gutachten präsentieren, wo die Wirtschaftlichkeit des neuen bestgeplanten Unter-der-Straße-Bahnhofs neben dem Flughafen nachgewiesen wurde. Oder einfach der Nachweis für die Wirtschaftlichkeit der „Antragstrasse“. Die Suche dort soll ja nicht so schwierig sein.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.