Stuttgart 21 S-21-Gegner prognostizieren niedrige Ausstiegskosten

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Bis zu 7,9 Milliarden Euro sei es günstiger, nun aus Stuttgart 21 auszusteigen statt das Projekt zu Ende zu bringen. Das behaupten S-21-Gegner und stützen sich auf Berechnungen eines Münchner Büros. Die Bahn widerspricht.

Im Schlossgarten gehen die Arbeiten voran. Die S-21-Gegner werben für einen Ausstieg aus dem Projekt. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Im Schlossgarten gehen die Arbeiten voran. Die S-21-Gegner werben für einen Ausstieg aus dem Projekt.Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Ein Ausstieg aus Stuttgart 21 könnte um einen Milliardenbetrag günstiger kommen, als der Weiterbau am Bahnknoten in Stuttgart. Das geht aus einer Kalkulation hervor, die das Münchner Beratungsbüro Vieregg-Rössler (VR) am Freitag im Auftrag des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 vorgelegt hat. Die Rechnung setzt allerdings voraus, dass die ­Gesamtkosten auf die ebenfalls von VR prognostizierten 9,8 Milliarden Euro ansteigen. Wegen dieses Zusammenhangs nennt Peter Sturm, der Geschäftsführer der DB-Projektgesellschaft Stuttgart-Ulm, die Kalkulation „einen klassischen Folgefehler“. Die Bahn bleibt bei ihrer Darstellung, den Umbau des Bahnknotens für rund 6,5 Milliarden Euro stemmen zu können.

Der Betriebswirt Martin Vieregg setzt als „unmittelbare Ausstiegskosten“ 1,5 Milliarden Euro an. Darin enthalten seien als größter Batzen die Ausgaben für bereits geleistete Arbeiten in Höhe von 730 Millionen Euro sowie Planungskosten von 309 Millionen Euro. Der Rest verteilt sich auf Zahlungen, die die Bahn an Auftragnehmer bezahlen müsse, die die Arbeiten nicht mehr zu Ende bringen können, ebenso wie Kosten für die Wiederherstellung des Kopfbahnhofs in seiner ursprünglichen betrieblichen Form.

Rückabwicklung des Grundstücksgeschäfts

Das Grundstücksgeschäft, bei dem die Stadt Stuttgart im Dezember 2001 die frei werdenden Gleisflächen für 459 Millionen Euro (damals 897,7 Millionen DM), müsste rückabgewickelt werden. Die Kosten dafür taxiert Vieregg auf 369 Millionen Euro, da Teile auch ohne Realisierung von S 21 bebaut werden können. Zudem seien die Ausgaben der Bahn gleichzeitig Einnahmen der Stadt. Zudem erhalte die DB ja die Flächen zurück, was als Anlagevermögen in die Bilanz einfließe.

Ausbau des Kopfbahnhofs für zwei Milliarden Euro

Die bestehende Bahninfrastruktur müsse freilich auf den Neubaustandard gebracht werden, den die neuen Gleise, Signale und Oberleitungen bei Stuttgart 21 böten. Dafür setzt Rössler einen Betrag von 400 Millionen Euro an. Ausbauten am Kopfbahnhof, zwei weitere Gleise nach Bad Cannstatt, einen Tunnel auf die Filder von Obertürkheim nach Ostfildern summieren sich bei Vieregg auf zwei Milliarden Euro. Mit dieser Ausbauvariante liegen nach seinem Dafürhalten die Ausstiegkosten 5,9 Milliarden Euro unter den Baukosten von S 21, verzichte man auf den Ausbau des Kopfbahnhofs käme der Ausstieg 7,9 Milliarden Euro günstiger als der Weiterbau wie beschlossen, der am Ende mindestens 9,8 Milliarden Euro kosten werde.

Vieregg plädiert dafür, das Geld für den Ausbau in die Hand zu nehmen. Nach einem möglichen S-21-Abbruch gebe es keine „architektonisch ansprechende Gesamtlösung für den Kopfbahnhof“. Der verfüge überdies über weniger Zulaufstrecken als S 21, die Fahrzeit nach Ulm verlängere sich um zehn Minuten und eine Verlagerung des Abstellbahnhofs zur Schaffung innerstädtischer Wohnbauflächen mache weitere Gleise nach Bad Cannstatt notwendig. Fürs direkte Bahnhofsumfeld regt er an, die Schillerstraße in den ausgehobenen Trog zu legen, der eigentlich für den Durchgangsbahnhof vorgesehen ist. Das Loch biete Platz für die Fahrspuren, einen Omnibusbahnhof sowie ein Parkdeck für Autos.

Eisenhart von Loeper, Rechtsanwalt und Sprecher des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, sieht vor allem die Aufsichtsräte der Deutschen Bahn unter Druck. Da das von Vieregg vorgelegte Zahlenwerk belege, dass Stuttgart 21 unwirtschaftlich sei, müssten die Unternehmensaufseher eigentlich den sofortigen Projektausstieg beschließen, um Schaden von der DB abzuwenden. Das Aufsichtgremium tritt am 15. März das nächste Mal zusammen. Bis dahin können sich die 20 Mitglieder des Aufsichtsrats in das Vieregg-Papier vertiefen. Das Aktionsbündnis hat die Prognose auf den Postweg gebracht. „Der Aufsichtsrat muss nun ein externes Gutachten in Auftrag geben“, fordert von Loeper. Ein Festhalten am Projekt sei „eine nicht zu überbietende strafbare Untreue zu Lasten der Bahn und der Allgemeinheit“.

Politische Schützenhilfe kommt derweil von der Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“. Deren verkehrspolitische Sprecherin Sabine Leidig fordert zum wiederholten Mal die Offenlegung eines Berichts des Bundesrechnungshofs zur Kostenentwicklung bei Stuttgart 21. Die Expertise liege seit Dezember 2014 vor. Das Zurückhalten könne nur bedeuten, dass in der Stellungnahme Sprengstoff stecke, so Leidigs Folgerung.

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Nonsense: Weshalb das Geschreibsel von V + R Nonsense ist, kann man hier in Auszügen nachlesen: Peter Sturm ist einer der drei Geschäftsführer der Projekt-GmbH der Bahn, die Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm verantwortet. …………………… „Die DB sieht ein Kostenrisiko fast nur noch in Verträgen, die nicht unter Dach und Fach sind. Das aber ist die Minderzahl: Für S 21 sind rund 70 Prozent der Aufträge vergeben, zu Festpreisen und ohne Gleitklauseln. Sie alle sind in der aktuellen Kostenschätzung von rund 6,5 Milliarden Euro enthalten. Alle Tunnelbauwerke zählen dazu und fast alle Bahnhöfe im Bereich des neuen Bahnknotens. Allein geologische Unwägbarkeiten könnten sich noch auswirken, alles andere bis hin zur verspäteten Fertigstellung tragen die Bauunternehmen. Diese Preise kennt man also bis aufs Komma………………….Schienen legen gehört bei der Bahn zum laufenden Geschäft in der gesamten Republik, da wisse er, wo die aktuellen Preise liegen, sagt Sturm. Gleiches gilt für die Bahnhofsausrüstung, die DB ist der bundesweit größte Abnehmer von Rolltreppen und Aufzügen. Auch da lauern also keine Unwägbarkeiten.______________ Die Neubaustrecke ist finanziell ebenfalls im Plan, der bei rund 3,2 Milliarden Euro liegt. Eher werde sie um rund 100 Millionen Euro günstiger, sagt Sturm, weil zwei Drittel der Bauleistungen bereits vergeben sind zu Preisen, die zumeist unter den ursprünglichen Kostenschätzungen lagen. An der Albquerung fehlten zwar noch Bauleistungen im Ulmer Bahnhof und die gesamte Bahntechnik. Aber auch deren Preise sind bekannt und im aktuellen Kostenplan enthalten. Der acht Kilometer lange Alblandvortunnel zwischen Wendlingen und Kirchheim wird ebenfalls keine Überraschungen bergen, denn der Zuschlag ist bereits erteilt, die Einspruchsfrist endet demnächst.“_________________ Weitere Info unter: http://www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-S-21-Die-einen-rechnen-so-die-anderen-ganz-anders-_arid,149897.html

Nonsens: Weshalb das Geschreibsel von Ihnen Nonsen ist, konnte man schon am 25.07.2013 in der Zeit nachlesen, wenn man denn wollte. Dort steht u.a. "Wie unabhängig diese "Plausibilitätsbegutachtung" zu Stuttgart 21 war, ist allerdings fraglich. Aus dem Bericht der Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC), der der ZEIT vorliegt, geht hervor, dass sich das Gutachten lediglich "auf die von der DB AG zur Verfügung gestellten Unterlagen" stützt. Ob die Angaben richtig oder vollständig sind, wurde gar nicht überprüft. Die Prüfer selbst sehen deshalb ein "höheres Risiko", dass "wesentliche Fehler" und "rechtswidrige Handlungen" nicht aufgedeckt worden seien. Wie aussagekräftig ist aber ein Testat, das komplett von Dokumenten des zu überprüfenden Unternehmens abhängt und dem die Prüfer selbst nicht ganz trauen?". Und später: "Die Bahn hat mögliche Nachforderungen von Auftragnehmern, wie sie bei Großprojekten üblich sind, in ihrer Kalkulation nicht ausreichend berücksichtigt." Und da können Sie noch so viel im Festpreis abschließen, Nachforderungen lassen sich mit sehr viel begründen. ----- Was zweites Beunruhigendes ist die bisherige Zuverlässigkeit der Aussagen des Bauherren Bahn zu bisherigen Kostenschätzungen. So sagte Kefer noch am 23.11.2011 (SZ), dass die 4,526 Mrd wohl reichen werden, er aber nicht auf ZEHN Jahre und EINEN Euro genau in die Zukunft schauen könne. Etwas mehr als EIN Jahr später stellte sich dann heraus, dass er nicht einmal auf 2000 MILLIONEN Euro in die Zukunft schauen konnte. Sehr vertrauens- und glaubwürdig! ----- "Schienen legen gehört bei der Bahn zum laufenden Geschäft", Herr Peter, welche der letzten großen Schienenprojekte konnten von der Bahn im vorgegebenen Preisrahemen fertiggestellt werden.

So läuft das eben: mit der PR-Arbeit für S21 in den Zeitungsforen. Man setzt auf die Uninformiertheit oder Vergesslichkeit der Leser.

Verlorene Zeit: Herr Burghart, wir leben nicht im Jahre 2013 oder gar 2011 sondern in 2016. Daher ist Ihr Kommentar - entschuldigen Sie - nur tauglich für den Papierkorb. Und ich sage Ihnen ehrlich, wenn Sie nur noch Ihre Uralt-Beiträge vorholen und ständig Ihre alte Leier vorbringen, sehe ich es als verlorene Zeit, In Zukunft darauf zu antworten.

Haben Sie inhaltlich NICHTS entgegenzusetzen und spielen jetzt Ihre Ignoranzkarte aus, Herr Peter. -1- Was im Jahr 2013 auf Zeit.de geschrieben wurde ist heute noch genauso aktuell wie damals, denn es gelten heute ja auch noch die offziellen Kostenangaben der DB AG vom 12.12.2012 für S21 und genau auf selbige bezieht sich der Zeit-Artikel aus dem Jahr 2013. Und solange die DB AG ihre Kosten bei S21 von 12.12.2012 nicht akutalsiert, solange bleibt auch dieser Artikel AKTUELL! -2- Und ist es meine Schuld, dass Herr Kefer 2011 angeblich seriös gerechnet haben will und dann ~ein Jahr später (12.12.2012) noch seriöser auf bis zu 2000 MILLIONEN höhere Kosten kommt? -3- Und noch etwas, Herr Peter. Wieso akutalisiert die Bahn denn Ihre Kostenrechnung von 2012 bei S21 nicht, wenn für Sie 2013 schon "Uralt-Beiträg" sind. ---- Und nur weil die Beiträge alt sind, sind sie deswegen noch lange nicht falsch. Aber dies wollen Sie nicht sehen, da dies wohl Ihr heiles Bild von S21 beeinträchtigen könnte.

Alles Gute: Herr Burghart, werden Sie nicht kindisch. Hat jemand von "Ihrer Schuld" geschrieben? ____________ Die Beiträge, die Sie wie eine Monstranz vor sich hertragen sind überholt. Wenn Sie das nicht selbst merken, ist bei Ihnen Hopfen und Malz verloren. Am besten diskutieren Sie in Zukunft mit sich selbst. Ich wünsche Ihnen dazu alles Gute.

Herr Peter, ich hatte nur geschrieben, wie sich die Sache HEUTE real zeigt. Dass die Bahn eine Kostenrechnung von 2012 hat und der von mir zitierte Artikel der Zeit zu Kostenrisiken, welcher genau auf diese Kostenrechnung aufbaut, von 2013. Und da sich seitdem an den offiziellen Zahlen nichts geändert hat, ist es heute so aktuell wie damals. ----- Und wenn Sie dies nicht anerkennen können und mir stattdessen vorwerfen, dass "bei Ihnen Hopfen und Malz verloren" sei, so fällt dies auf Sie zurück. Und es zeigt vor allem, dass für Sie REALITÄT UND FAKTEN UNWICHTIG sind und für Sie nur Ihre persönliche heile S21-Welt gilt. Obwohl Sie gerne das Gegenteil behaupten. Aber hier zeigen Sie einfach Ihr wahres Gesicht - Ein persönlicher Angriff von Ihnen auf dokumentierte S21-Kritik von mir. Danke Herr Peter für Ihr eigenes sich bloßstellen.

Fakt ist : der Kopfbahnhof. Er steht längst da und funktioniert seit Jahrzehnten. Die Bürger wollen außerdem die Modernisierung des Kopfbahnhofs statt S21, wie die repräsentative Umfrage mit den auf 6,8 Mrd. Euro aktualisierten Baukosten NACH der Volksabstimmung ergeben hat. ______ Fakt ist auch, S21 ist nicht geplant, nicht genehmigt, nicht finanziert. Die Einlassungen von ein paar Restprolern und Lohnschreibern interessieren längst keinen mehr.

Nu Herr Renz a, 13.02.16 wird man das dann sehen !!___: Die S 21 Gegner rufen zur Wahl der LINKEN auf und das finde ich spitze! __ Nun wird man sehen was denn der Büger wirklich will und ob sie mit ihren "Mehrheitsbehauptungen" Recht haben __Denn wäre es wie sie immer schreiben ,so müssten die LINKE mit einem satten Stimmenpolster und Zugewinnen den Landtag ja stürmen, denn wenn sich Ihre Mehrheit hier nicht zeigt ja wenn dann ? ____ Derzeit liegen die LINKEN allerdings nur bei 3% und sollten sie nicht einmal in den Landtag einziehen, ist ihre Mehrheitsstory wohl nicht real und ich freue mich dann auf ihre Erklärungen wo den diese Mehrheit am Wahlsonntag war ! __ Mit der uralt Umfrage der Kontextzeitung brauchen sie dann erst Recht nicht mehr daher kommen !

Herr Anselm-Kruse-Hummler : (1.) Die Linke liegt aktuell bei 5,5%, würde also die dringend notwendige Opposition zu S21 bilden, nachdem es die Grünen in Gefolgschaft ihres Minischterpräsidenten vorgezogen haben, sich in den bequemen warmen Sessel zu setzen. ____ (2.) Sie wissen natürlich, dass Wahlausgänge nicht nur durch 1 Thema bestimmt werden, und dass viele Befürworter des Stuttgarter Hauptbahnhofs den Ausgang der (verlogenen) Volksabstimmung akzeptieren. Aber initiieren Sie doch mal eine Umfrage, wer denn einen modernen Kopfbahnhof oder eine kleine, millardenschweren Tunnelstation bevorzugt. Die letzte ging klar zu Gunsten des Kopfbahnhofs aus. ____ (3.) Bitte beantworten Sie meine Frage, war NIEMALS ein Bürgerentscheid zur Frage Kopfbahnhof vs. Lochbahnhof gegeben hat. ____ (4.) Bezahlen SIE eigentlich die fehlenden Milliarden für S21? Sie dürfen dazu auch gerne alle drei Accounts verwenden :-)

Bitte beantworten Sie meine Frage, war NIEMALS ein Bürgerentscheid zur Frage Kopfbahnhof vs. Lochbahnhof gegeben hat___________: Weil das laut unserer Landeverfassung gar nicht geht !__ Wissen sie das nicht ???? _ Falls sie mir das auch nicht glauben ,denken sie mal nach warum die Grünen trotz grosser Ankündigung im Landtagswahlkampf 2011 nacher nur eine VA über eine Gesetz ( S21 Kündigungsgesetz) machten und nicht gezielt den Bürger fragten "S 21 JA oder NEIN" ??? ___________ Ansonsten Herr Renz warte ich mal völlig entspannt den Wahlausgang am 13.03.16 ab und dann sehen wir ja ob die Linke die 5% Hürde überhaupt geschafft hat ,ich zweifle trotz ihrer "Bildzeitungs-sonntagsfrage" gewaltiig daran!

Herr Anselm-Kruse-Hummler: selbstverständlich geht das. Haben Sie den von OB Schuster 2004 versprochene und 2007 verhinderten Bürgerentscheid vergessen? Da gab es ja stabile 2/3 Mehrheiten gegen S21 in der ganzen Stadt.

Sie verbreiten mal wieder die Unwahrheit: Es gab nie eine 2/3 Mehrheit gegen S21. Und ein Bürgerentscheid wurde vom Gemeinderat abgelehnt (und vom VG als richtig bestätigt) - nicht von OB Schuster.

Ist denn die Linke: eine Partei, die wegen des S 21-Widerstandes gegründet und deren einzige politische Programmatik das verhindern von S 21 ist ? Wenn nein- und Sie sehen jetzt hoffentlich schon, wohin eindimentionales Denken führen kann - sind Rückschlüsse von Wahlergebnissen zugunsten einer Partei auf NUR EINE Thematik nicht nur unlogisch, sondern auch unzulässig.

*Schmalspur–Optimierung-21* - so direkt in keinem Wahlprogramm enthalten: Eine Vekehrs-Infrastruktur-Optimierungs-Partei-21 als solche gibt es nicht. Auch bei der Linken geht das Thema Stuttgart 21 in anderen Themen auf. Denn der Linken geht es auch bei diesem Thema wohl mehr um den gesamtgesellschaftlichen Kontext. Nur eine gesamtgesellschaftliche Sicht- und Einordnung-21 scheint mir vorliegend zielführend zu sein. Leider muß aber in Sachen-21 eine zu eng an privat-betrieblichen Interessen ausgerichtete Schmalspur–Optimierung-21 konstatiert werden. +++ Anbei die aktuelle Umfrage zu den Landtagswahlen BaWü (Institut: Customer Research 42 / Auftraggeber: Schwäbische Zeitung) +++ http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/baden-wuerttemberg.htm

Hannes Rockenbauch hierzu aktuell: „Dabei wär es so einfach. Für nur 15 Euro im Monat könnten alle kostenlos fahren.“ Hannes Rockenbauch +++ http://www.rockenbauch.de/2016/02/17/umsteuern-verkehrswende-jetzt/

Bravo Herr von Loeper,: Bravo Winne Hermann, Anton Hofreiter und andere standhafte Politiker in Land und Bund! Die Sachargumente gegen das Milliardengrabprojekt häufen sich mehr und mehr: Technisch, geologisch, juristisch, politisch, brandschutzmäßig, nicht zuletzt finanziell .... Wir befinden uns im Jahr 2016. Wir brauchen Geld für andere drängende Probleme, und zwar viel Geld. Wenn die Vernunft sich durchsetzt, wird 2016 das Jahr des wohlverdienten Endes für dieses Projekt. Das wird ein Fest für Stuttgart!

Nun Herr Nörgler: da bin ich ja gespannt! Was würden sie denn darauf wetten?

Wer weiter unten mal reinliest: Es ist immer diesselbe Leier. Die Gegner behaupten irgendwas und WIR dürfen dann mühsam recherchieren dass es nicht stimmt. Und statt dann zuzugeben, dass man mal wieder nur dumm rausgeschwätzt hat wird mit allen möglichen Sophistereien versucht von den falschen Behauptungen abzulenken. ICH mache mir die Mühe nicht mehr. Wer irgendeinen Mist behauptet, solls auch gefälligst selbst belegen.

Und was sagte heute Herr Kretschmann und Frau Erler ??: +++ Beide sagten, das die Bürgerbeteiligung der letzten 5 Jahre gut war und die die Bügerbefragung (VA) für eine Befriedung beim Konflikt um S 21 gesorgt habe ! +++ Nun das belegt zumindestens, das sich die GRÜNEN ganz sicher nicht mit einem Ausstieg beschäftigen werden und das man die Restgegner, die noch ab und zu aktiv sind und hier und da mal den Weg in die Medien schaffen, völlig ignoriert werden ! +++ Fakt ist,der Protest gegen S 21 interessiert niemanden und spielt somit bei der Landtagswahl keine Rolle mehr

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