Stuttgart 21
Spitzengespräch am 10. September
dpa,
03.09.2010 11:54 Uhr
Foto: dpa
Stuttgart - Baden-Württembergs SPD-Chef Nils Schmid hat sich dafür ausgesprochen, die Abbrucharbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof für ein Spitzentreffen zu Stuttgart 21 auszusetzen. "Diese Geste ist naheliegend und durchaus angebracht, um den ernsthaften Willen zu einer möglichen Verständigung deutlich zu machen", sagte Schmid am Freitag. "Wenn dies die Bereitschaft zum Dialog tatsächlich erhöht, spricht viel dafür und wenig dagegen."
Die SPD trägt das Milliarden-Bahnprojekt mit. Grüne und das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erwarten einen Baustopp. Vor Schmid hatten sich bereits die beiden Stuttgarter Bürgermeister Susanne Eisenmann und Martin Schairer (beide CDU) für die Geste ausgesprochen. "
Das Spitzengespräch von Befürwortern und Gegnern des Bahnprojekts ist für kommenden Freitag (10. September) angesetzt. "Wir fassen diesen Termin ins Auge", sagte ein Sprecher der Grünen-Fraktion am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Allerdings stehe das Treffen auf der Kippe, weil es die Bahn ablehne, die Forderung nach einem vorübergehenden Abriss-Stopp am Hauptbahnhof zu erfüllen. Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann hatte mit Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu dem Treffen eingeladen.
Die SPD trägt das Milliarden-Bahnprojekt mit. Grüne und das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erwarten einen Baustopp. Vor Schmid hatten sich bereits die beiden Stuttgarter Bürgermeister Susanne Eisenmann und Martin Schairer (beide CDU) für die Geste ausgesprochen. "
Das Spitzengespräch von Befürwortern und Gegnern des Bahnprojekts ist für kommenden Freitag (10. September) angesetzt. "Wir fassen diesen Termin ins Auge", sagte ein Sprecher der Grünen-Fraktion am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Allerdings stehe das Treffen auf der Kippe, weil es die Bahn ablehne, die Forderung nach einem vorübergehenden Abriss-Stopp am Hauptbahnhof zu erfüllen. Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann hatte mit Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) zu dem Treffen eingeladen.
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@ Silo Tharrazin
Sie schreiben: "Es sieht also so aus, als wenn die Grünen zur Vernunft kommen. Ein Ausstieg ist laut Frau Krebs "wohl nicht mehr möglich". Wo und wann hat Frau Krebs das gesagt?
Plopp!
"Plopp": "Landesweiter Volksentscheid? Der könnte, wie letzte Umfragen zeigen, für die S21 Gegner trotz Panikmache in die Hose gehen." Hallo Herr "Plopp", haben Sie die Zahlen nicht gelesen? Oder falsch interpretiert? Irgendwie hat´s bei Ihnen doch noch nicht "plopp" gemacht...
@Bernd Martin
Landesweiter Volksentscheid? Der könnte, wie letzte Umfragen zeigen, für die S21 Gegner trotz Panikmache in die Hose gehen. Was dann? Ich prophezeie, dass der Protest trotzdem weitergehen wird. Man wird behaupten, dass S21 kein Landesprojekt sei sondern eines der Stadt oder des Bundes bzw. Bahn. Man sollte endlich einsehen, dass der Volksentscheid HEUTE komplett sinnlos ist. Ein Agreement der Projektbeteiligten auszusteigen, ist die einzige realistische Option.