| Zeitungsgruppe Stuttgart |Sonntag, 12. Februar 2012
Stuttgart 21
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Stuttgart-21-Spitzengespräch Teilnehmer sind benannt

dpa, vom 04.09.2010 14:56 Uhr
Ministerpräsident Stefan Mappus (re.), Bahnchef Rüdiger Grube (li.) und der Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart 21, Wolfgang Drexler, nehmen an den Gesprächen teil. Foto: dpa
Ministerpräsident Stefan Mappus (re.), Bahnchef Rüdiger Grube (li.) und der Sprecher des Bahnprojektes Stuttgart 21, Wolfgang Drexler, nehmen an den Gesprächen teil. Foto: dpa
Stuttgart - Nach den Projektgegner haben nun auch die Befürworter von Stuttgart 21 ihre Teilnehmer für das geplante Spitzengespräch am kommenden Freitag benannt. Für die Träger nehmen teil: Bahnchef Rüdiger Grube, Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer, Ministerpräsident Stefan Mappus, Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner, Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster, der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas Bopp (alle CDU), Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner und der Projektsprecher Wolfgang Drexler (beide SPD).

Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 vertreten: Gangolf Stocker von der Initiative "Leben in Stuttgart", Gerhard Pfeifer vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Klaus Arnoldi vom Verkehrsclub Deutschland (VCD), Sabine Lacher vom Fahrgastverband Pro Bahn und ein noch nicht bestimmter Vertreter der "Parkschützer". Für die Grünen nehmen Landtagsfraktionschef Winfried Kretschmann, der Verkehrsexperte Werner Wölfle sowie der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses Winfried Hermann (Grüne) teil.
Kommentare (19)
Kommentarregeln
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SEP
06
15:57 Uhr, geschrieben von Dietmar
Stuttgart 21
Politische Arroganz und Tunnelbaurisiken, hoffentlich siegt nicht die politische Arroganz und Profilierungssucht zur kompromisslosen Durchführung von S21! Die Tunnelbaurisiken auf der geplanten Strecke werden nicht ernst genommen, bzw. die hoffentlich erstellten Analysen nicht publiziert, gepaart mit der möglichen Gefährdung der Bahnfahrgäste und der angrenzenden Bauwerke, und den unkalkulierbaren Nachfolgekosten wegen des Untergrundes. Die publizierten Baukosten sind geschönt, da sie u. a. nicht die Kostensteigerungen der Jahre nach 2009 berücksichtigen. Die Ausführungen des Bundesrechnungshofes und der massgeblichen Bauexperten zu den Kosten werden bewußt verdrängt. Das Ganze nennt sich dann "Demokratieverständnis". Es wird höchste Zeit, dass Volksbefragungen in Deutschland legalisiert werden, wie dies z.B. in der Schweiz funktioniert.
SEP
05
18:12 Uhr, geschrieben von Orin
Verständnisfragen
... Was soll bei diesem Treffen, desen Teilnehmer nun benannt sind und der Tag dieses Treffens auch feststeht, genau besprochen werden? Wie sehen die Tagesordnungspunkte aus? Warum wird das nicht veröffentlicht? ...
SEP
05
17:24 Uhr, geschrieben von Bürger-S21
Alternativen zu S21 ?
Soso, als Gegner sitzen also der BUND und Stocker von der Initiative "Leben in Stuttgart" am Tisch. Die müssten doch eigentlich auf Seiten der Beführworter sitzen oder ? S21 bedeutet, die Schienen kommen im Raum Stuttgart weitgehend unter die Erde, neu Park- und Wohnflächen entstehen. Bin mal gespannt, wie die Natur-, Umwelt- und Parkschützer das Gegenkonzept K21 den Bewohnern der Stuttgarter Stadtteile erklären, die durch S21 von Lärm und Dreck des oberirdischen Zugverkehrs befreit würden. Mit K21 soll die Belastung der bestehenden Strecken (Zu- und Abfahrten zum HBF) erhöht und sogar durch zusätzliche Gleisstrecken noch erweitert werden, um auch nur ansatzweise die benötigte Leistungsfähigkeit zu bekommen die S21 mit je 5 An- und Abfahrtgleise jetzt schon hat. Herr Stocker steht für Leben in Stuttgart (ausser bei den Anrainerviertel der oberirdischen Bahnstrecken). Auch der VCD und ProBahn müssten eigentlich auf Seiten von S21 sein. Schliesslich wird mit S21 eine komplett neuer Bahnhof gebaut und der alte Kopfbahnhof ist solange mehr oder weniger voll nutzbar. Bei K21 soll im laufenden Bahnhofsbetrieb der bestehenden Kopfbahnhof mit Gleisvorfeld, Steuerungsanlagen, usw. modernisiert werden. Wenn wir auch da mal von einer 10 jährigen Bauzeit ausgehen, heisst das die Kapazität des HBF wird min. halbiert sein, Verspätungen und Zugausfälle werden die Regel sein und in Stuttgart werden morgens und abends die Strassen verstopft sein, von Pendlern die zwangsweise aufs Auto umgestiegen sind. (Feinstaub, Abgase, usw.) Ich kann mir nicht vorstellen das Herr Stocker, BUND, VCD, ProBahn dieses als ökologisch sinnvollere Alternative zu S21 verkaufen wollen oder können. Die Einzigen für die sich die Fundamentalopposition schon gelohnt hat und noch lohnen wird sind die Grünen und Linken, die ganz sich ganz klar ein besseres Wahlergebnis bei den Landtagswahlen erhoffen. Ich kann zu S21 keine sinnvole Alternative entdecken und das wird auch irgendwann den meisten Gegnern auffallen. Denn wer gegen etwas ist, sollte eine bessere Lösung parat haben, die ist aber weit und breit nicht in Sicht.
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