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Stuttgart - Gegner von Stuttgart 21 haben den in der Schlichtung vereinbarten Stresstest als unbrauchbar kritisiert. Auf einer Veranstaltung der „Ingenieure 22“, die sich als Befürworter des Kopfbahnhofes bezeichnen, am Montag in Stuttgart nannte der Physiker Christoph Engelhardt die Leistungsprüfung, die erst Ende Juli veröffentlicht wird, eine „Schönwettersimulation“, „Farce“ und „Makulatur“.
Engelhardt hat nach eigenen Worten den im Internet einsehbaren Fahrplan, der den Stresstest zugrunde liegt, „nach Plausibilität“ beurteilt. Er komme zu dem Schluss, dass bei der Simulation keine Störfälle mit einbezogen worden seien. Zudem zeige der Fahrplan einen Bahnhof, der „maximal unter Stress“ stehe. 13 Doppelbelegungen in den Spitzenstunden seien ein Zeichen für Überbelastung, sagte er.
Durchgangsbahnhöfe wie Köln, Hamburg oder Berlin (oben) leisteten ein Drittel weniger: vier Züge pro Gleis könnten dort stündlich abgefertigt werden; bei Stuttgart 21 sollen es sechs sein. „Die pressen durch, was sie schaffen“, sagte er mit Blick auf die Fahrpläne der Bahn. Das führe zu extrem kundenunfreundlichen Zughaltezeiten.


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Doe1888 – Mehr als 4 Züge
Werter Doe1888, bitte belegen sie ihre Behauptung mit einem Zahlenbeispiel. Name des Bahnhofes, Gleisnummer, Zugnummern der ein-/ausfahrenden Züge mit Uhrzeit. __________________________________________________________Engelhardt hat m. E. pro Bahnhof die TATSÄCHLICH fahrenden Züge gezählt, Durchschnittswerte hat er nur über MEHRERE Bahnhöfe gebildet. Auf diese Weise erhält er stets die Maximalzahl Zitat Engelhardt: Dargestellt wird die anerkannte Kapazizäts-Messgröße „Züge pro (Bahnsteig)Gleis und Stunde“. Zur genauen Zählweise bitte den daraufffolgenden Abschnitt lesen. __________________________________________________________ „Das ignoriert das manche Strecken gar nicht so viele Züge benötigen“ ... aber andere mehr und was gezählt wird ist der maximale „Out-/Input, „ oder es tatsächlich nicht leisten können weil sich beispielsweise das Gleisvorfeld kreuzt. Genau das wird ja bei S21 auf A L L E N Gleisen vermieden!“ __________________________________________________________ Genau dies ist doch eine der Hauptkritikpunkte am S21-Bahnhof, die niveaugleichen Kreuzungen bei der Ein-/Ausfahrt
sachliche Tatsachenfeststellung
Erwin Kober, sie fragten "Ostermann auf „Provokationstrip“?" Nein, gar nicht. Ich möchte nur vermeiden, dass hier falsche Behauptungen unwidersprochen stehen bleiben. Sonst werden da wieder später die falschen Schlussfolgerungen raus gezogen. Hätte Sie sich von Anfang an darauf beschränkt, die Hohenzollernbrücke als 6 gleisig darzustellen, statt daraus irrtümlich und ohne Not schlusszufolgern dass diese 6 Gleise auch dem Regional/Fernferkehrsteil von Köln Hbf zur Verfügung ständen, hätten wir uns doch gefühlte 20 Kommentare schenken können. Vielleicht können wir das ja in Zukunft vermeiden? Halten Sie sich doch vielleicht einfach mit vorschnellen Urteilen zu Ihnen unbkannten Bahnhöfen zurück?
Ostermann auf „Provokationstrip“?
Ich sagte ausdrücklich, das ich keine technischen Details erörtern wollte, mir ging es nur um die 6-Gleisigkeit der Hohenzollernbrücke . Aber bitte :Ein-/Ausfahrt von/nach Osten: Gleis 10 steht in Verbindung mit Gleis 5 und 6 und umgekehrt. Korrekt; Gleise 1-9 keine Verbindung zu Gleisen 10/11. Aber fehlende Weichen würde ich nicht als grundsätzliches Problem ansehen- sind dem (änderbaren) Betriebskonzept geschuldet, daher die Bemerkung über die 6 Gleise