Stuttgart 21 Weiteres Gremium soll Terminplan sichern

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Die Projektpartner Bahn, Land, Region und Stadt vereinbaren, beim Lenkungskreis einen Steuerkreis einzurichten. Das Eisenbahn-Bundesamt ist bislang von dem Plan nur schriftlich informiert. 2018 erreichen die Ausgaben die 4,5-Millarden-Euro-Grenze.

Anfang 2016 könnte in der Baugrube im Schlossgarten mit dem Betonieren der Bodenplatte begonnen werden. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth
Anfang 2016 könnte in der Baugrube im Schlossgarten mit dem Betonieren der Bodenplatte begonnen werden.Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Stuttgart - Anfang des Jahres 2018 wird die Bahn für Stuttgart 21 jene 4,5 Milliarden Euro ausgegeben haben, die vor der Erhöhung des Kostenrahmens im Jahr 2012 als Schallmauer gegolten haben. Zwar hat der Aufsichtsrat der Bahn damals die S-21-Bauer ermächtigt, bis zu 6,8 Milliarden Euro in den Umbau des Stuttgarter Bahnknotens zu stecken – allerdings mit der Maßgabe, sich einen Teil der Mehrkosten bei den Projektpartnern wieder zu holen.

Wie lange und mit welchen Ausgang dieser Versuch die Gerichte beschäftigen wird, wollte nach dem Lenkungskreis am Mittwoch im Stuttgarter Rathaus keiner der Beteiligten prognostizieren. „Wir sind hier zusammen, um Gerichtsprozesse zu vermeiden, nicht aber, um sie vorzubreiten“, sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) nach der mit zweieinhalb Stunden bemerkenswert kurzen Sitzung. In diesen 150 Minuten hatte der Minister zusammen mit Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer, Regionaldirektorin Nicola Schelling und OB Fritz Kuhn 80 Seiten Beratungsunterlagen durchgearbeitet.

Neuer „Steuerkreis für Planrechtsverfahren“

Die Probleme mit dem immer enger werdenden Zeitplan soll ein neu geschaffener „Steuerkreis für Planrechtsverfahren“ in den Griff bekommen. In dem Gremium werden neben den Projektpartnern auch Gutachter und die Genehmigungsbehörde sitzen. Letztere, das Eisenbahn-Bundesamt, ist von Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer in einem Brief über das Vorhaben informiert worden. Eine formelle Zusage, daran auch teilzunehmen, liege nicht vor. Dies vorweggenommen, hat Kefer aber bereits einen ersten Sitzungstermin festgezurrt. Kefer verwies auf die guten Erfahrungen, die die Bahn in einer ähnlich angespannten Situation bei der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig mit einem vergleichbaren Gremium gemacht habe. Dessen Arbeit habe den Eröffnungstermin dieser Trasse am 9. Dezember dieses Jahres gerettet.

1,5 Milliarden Euro des Budgets sind bislang ausgegeben. Mit Blick auf den Baufortschritt in Stuttgart kündigte der Bahn-Manager eine „Grundsteinlegung für die Bahnsteighalle“ für Anfang nächsten Jahres an. Eine erste Kelchstütze, die später einmal das Dach der Bahnsteighalle tragen soll, könne im kommenden Frühjahr entstehen.Die Prüfer des Eisenbahn-Bundesamtes hätten die Statiknachweise für die Bodenplatte mittlerweile frei gegeben.

Klarheit über neue Fluchtwege erst im neuen Jahr

Das in der Diskussion stehende Verlegen der Fluchtwege an die Bahnsteigenden nannte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn „mehr als nur eine Idee“. Bei den Planungen befinde man sich im besten Einvernehmen mit der Stadt. Deren OB Fritz Kuhn war es wichtig zu betonen, dass jede alternative Planung den gleichen Vorgaben standhält wie die genehmigte Lösung mit den Fluchttreppenhäusern. „Das bedeutet: 16 100 Passagiere müssen dem Entfluchtungskonzept zugrunde gelegt werden, und als Brandlast werden 58 Megawatt angesetzt. Und für die Entfluchtung steht dieselbe Zeit wie in der bisherigen Planung zur Verfügung“, zählte Kuhn die Prämissen auf, die es zu erfüllen gelte. Dabei habe die Bahn das Entrauchungskonzept der Station so verbessert, dass sie immer zur Hälfte rauchfrei bleibe. Vieles deute darauf hin, dass das funktioniere, so der OB. Das hätten ihm Experten der städtischen Branddirektion signalisiert. „Die abschließende Simulation steht aber noch aus. Sie ist entscheidend“, sagte Kuhn. Im Lauf des nächsten Frühjahrs habe man dazu Klarheit.

Kuhn appellierte an die Bahn, das Thema Lärmschutz an den Baustellen von Anfang an ernst zu nehmen. „Das bedeutet nämlich, Zeit zu sparen.“ Und die wird zunehmend zum raren Gut bei der milliardenschweren Neuordnung des Stuttgarter Bahnknotens. Von den aktiven Schallschutzmaßnahmen an den Baustellen am Wagenburg- und am Pragtunnel, die bislang angekündigt sind, verspricht sich das Stadtoberhaupt spürbare Entlastungen für die lärmgeplagte Bevölkerung.

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177 KommentareKommentar schreiben

@Carl Maier: "Wenn die Statik so berechnet wurde wie diese 134 Personen dann gute Nacht." Wie wurden die denn berechnet. Erklären Sie das doch mal! Sie müssten ja mit der Rechnung vertraut sein um ein solches Urteil darüber zu fällen. Es sei denn, Sie hätten einmal mehr etwas frei erfunden...

Frei erfunden : in welchem Abschnitt behauptet Herr Maier, er kenne die Berechnung der Statik? Das haben Sie mal wieder "frei erfunden". So wie ich das verstehe, äusser er lediglich seine berechtigten Bedenken. Berechigt, weil die Bahn (also Ihr Arbeitgeber/Auftraggeber) schon oft völlig daneben lag..

Lesen Sie doch meine Beitrag noch mal durch: vielleicht verstehen Sie ihn dann. Aber wahrscheinlich nicht, was ich nicht ändern kann, dann das liegt an Ihnen, nicht an mir.

Sie : sollten auf Konditionalsätze achten, bevor Sie auf Nebenkriegsschauplätze ablenken.

Ihr Sprachverständnis: gleicht also dem von Herrn Spitzer? Der Herr Maier hat eine Konditionalaussage über die Statik-Berechnung gemacht, und dazu impliziert, die Berechnung der Aufzugs-Kapazität sei mängelbehaftet. Ich hatte letzteres kritisiert.

Herr Maier: hat eine Konditionalaussage über RECHNENKÖNNEN gemacht,einer Grundlage für Kapazitäts-wie Statikberechnungen.

Nein: aber es ist mir auch egal, ob Sie das verstehen oder nicht. Ich stelle nur fest, es lohnt sich immer weniger, sich mit Ihnen und Ihrem Kauderwelsch zu beschäftigen. Sie verstehen ja meist selbst nicht, was Sie selbst geschrieben haben.

Rechnung: Ganz einfach Herr Ostermann, Die Bahn hat angegeben dass sie mit 20 Personen pro Aufzug rechnet. Wenn das Ergebnis nämlich 134 Personen in 2 Minuten nicht durch 20 teilbar ist dann war ein Stümper am Werk, Jetzt dürfen gerne sie vorrechnen wie die 134 Personen berechnet wurden.

Nein Herr Maier: die Bahn hatte angegeben, mit durchschnittlich 20 Personen pro Aufzug zu rechnen. Und das Ergebnis ist somit auch eine durchschnittliche Rate. _____________________________________________________________________________________ Also halten wir fest: Weil sie einmal mehr die Rechnung nicht kenne, und auch nicht wissen wie man so etwas üblicherweise berechnet, haben Sie haltlose Vorwürfe erfunden.

Halten wir fest: "Für die Leistungsfähigkeit wurden unter Alltagsbetrieb von einer Besetzung von 20 P./Aufzug ausgegangen". Wo haben sie da was von Durchschnitt gelesen ? Diese Aussage heisst dass die Maximalzahl von Personen im realen Betrieb bei 20 Personen liegt. Das liegt daran dass die Personenzahlen die für Aufzüge angegeben werden nicht wirklich erreicht werden. Es gibt Übergewichtige es gibt Leute mit Gepäck womöglich ein Kinderwagen oder ein Rollstuhl dabei. Die 20 Personen sind sowieso schon sehr optimistisch.

Ja: aber nicht jedes mal sind die gleiche Anzahl von Übergewichtigen, Leuten mit Gepäck, Kinderwagen und Rollstühlen dabei. Deshalb kann das nur ein durchschnittlicher Wert sein. Wäre es übrigens ein Maximalwert, so läge der durchschnittliche Wert darunter, und Ihre vorherige Aussage, die Rechnung der Bahn sei falsch weil die Zahl 134 nicht durch 20 zu teilen sei, ja noch größerer Quatsch.

Sie reden Quatsch: Die Bahn spricht nirgends von Durchschnitt, dies ist eine Erfindung von ihnen, Die Bahn hat die maximal Kapazität mit den 20 Personen pro Aufzug berechnet.

Haben Sie eigentlich meinen letzten Beitrag gar nicht gelesen. Hier noch mal, er passt noch immer wie Faut aufs Auge: aber nicht jedes mal sind die gleiche Anzahl von Übergewichtigen, Leuten mit Gepäck, Kinderwagen und Rollstühlen dabei. Deshalb kann das nur ein durchschnittlicher Wert sein. Wäre es übrigens ein Maximalwert, so läge der durchschnittliche Wert darunter, und Ihre vorherige Aussage, die Rechnung der Bahn sei falsch weil die Zahl 134 nicht durch 20 zu teilen sei, ja noch größerer Quatsch. ______________________________________________________________________________________ Und wo spricht die Bahn denn davon, dass dies ein Maximalwert sei? Und wenn Sie zu dem, was ich geschrieben habe, nichts mitzuteilen haben, dann verschwenden Sie bitte nicht weiter meine Zeit!

Nochmal: Die Angaben der Aufzughersteller sind im Alltag nicht zu erreichen, Es wird wohl so wie bei den CO2 Werten bei PKW's sein. Deshalb geht die Bahn davon aus dass anstatt 27 Personen nur 20 Personen in einen Aufzug passen. Vielleicht gibt es eine Richtlinie oder Erfahrungswerte dazu, ist doch nicht schwer zu verstehen.

Sie haben recht: Aber leider nicht ganz, wie auch Herr Maier nicht ganz unrecht hat. Sie beide sollten sich nicht an den zwei Begriffen " Durchschnitt " und "Maximalwert " festbeissen. Die DB AG läßt verlauten : " "Für die Leistungsfähigkeit wurden unter ALLTAGSBETRIEB von einer Besetzung von 20 P./Aufzug ausgegangen".( Hrshb d.Verf.).Will heißen: nach einem matching aus den Kohorten der Bewegungseingeschränkten, der Dünnen, der Fitten, der Dicken, der Kinderwagenschieber und der Rollstuhlfahrer ergibt sich ein REALISTISCHER MIX von 20 Personen / Aufzug. Was ein DURCHSCHNITTSWERT ist, der im Gefahrenfall aber- je nach sozialem Gewissen aller Beteiligten - sowohl dramatisch unterschritten ( nur Gehbehinderte / Rollstuhlfahrer ) als auch dramatisch überschritten werden kann( nur die Jungen,Fitten ). Die Zahl 20 ist also auch ein-realistischer - MAXIMALWERT.

Auszug aus dem Dokument: Damit jedermann selbst nachrechnen kann: "Für die Leistungsfähigkeit wurden unter Alltagsbetrieb von einer Besetzung von 20 P./Aufzug ausgegangen. Allein über die Aufzüge können innerhalb 2 Min. 134 Personen den Bahnsteig verlassen. 6) Die Übergangszeit vom Bonatzbau zum S-Bahnsteig beträgt mit der Aufzugslösung mind. 20 Sek. und höchstens etwa 80 Sek. Das heisst für mich die Fahrzeit des Aufzuges beträgt 20 Sekunden, man rechnet damit dass es 30 Sekunden dauert bis die Personen eingestiegen und nochmals 30 Sekunden bis sie ausgestiegen sind, Für mich heisst das im Klartext 20 Personen mal 4 Aufzüge sind 80 Personen, Nach 80 Sekunden sind diese am anderen Ende wieder draussen. Nach 110 Sekunden sind die auf der Gegenseite eingestiegen und nach 2 Minuten ist die Gegenseite auf halbem Weg. Es sind also nicht 134 Personen die nach 2 Minuten den Bahnsteig verlassen haben sondern 80. Herr Ostermann jetzt können sie gerne ihren Arbeitgeber fragen wie diese dubiose Rechnung zustande kam die man auf den Folien den Partnern präsentiert hat.

geht es in dieser rechnung: nicht um die räumung des bahnhofs? warum dann die einrechnung des s-bahnsteigs?

Nein: Nach meinem Verständnis wollte die Bahn den Projektpartnern beweisen dass die 4 Aufzüge die Menschen schneller von A nach B bringen als die bisher geplanten Treppen und Rolltreppen. Ich denke ich hab mitlerweile die Milchmädchenrechnung verstanden. Nach 80 Sekunden sind 80 Passagiere auf der anderen Seite, jetzt fahren die Aufzüge sofort zurrück (kein Einsteigen) dann wären die Aufzüge nach 100 Sekunden wieder bereit zum Einsteigen. Jetzt bleiben noch 20 Sekunden in denen dann 80/30*20 = 53,3 Personen in die Aufzüge einsteigen. (80 + 53.3) Personen hätten dann den Bahnsteig verlassen. Deshalb auch diese seltsame Aussage. Diese Milchmädchenrechnung scheint mir symptomatisch zu sein wenn die Bahn Leistungsfähigkeiten beweisen will. Deshalb auch meine Aussage dass wenn die Statik ähnlich berechnet wurde, dann "Gute Nacht".

Sie glauben also allen ernstes: das 20 Leute 30 Sekunden brauchen können, um einen Fahrstuhl zu betreten und wieder zu verlassen? Denke Sie eigentlich nie kurz nach, bevor Sie hier etwas schreiben?

Warum denn nicht?: Ich habe dies aus den Zahlen der Bahn entnommen. Dort steht dass der Aufzug minimal 20 Sekunden, maximal 80 Sekunden braucht. Die 20 Sekunden sind dann wohl die reine Fahrzeit und die 60 Sekunden für ein/aussteigen bei den zugrundegelegten 20 Personen. Ansonsten müsste die Bahn halt keine kryptischen Zahlen vorlegen, die man interpretieren muss. Dies ist aber üblich bei den Zahlen die die Bahn angibt. Anscheinend hat man ein Problem damit Zahlen zu publizieren die nachvollziehbar sind.

Darum nicht: Stellen Sie sich doch mal vor einen nicht zu kleinen Aufzug, und stoppen Sie, wie viele Menschen dort pro Sekunde ein- und aussteigen. --- Und nein, Sie haben das nicht den Zahlen der Bahn entnommen, sondern frei dazu erfunden. Die Bahn sprach von den Übergangszeiten, die zwischen 20 und "etwa 80 Sekunden" lägen. Was das bedeutete, wurde nicht näher erläutert, und Sie haben sich da offensichtlich etwas ausgedacht, was keinen Sinn macht. Und Sie brauchen die Zahlen der Bahn ja gar nicht zu interpretieren: Sie haben ja die fertige Rechnung erhalten, und es gibt eigentlich keine Grund, wozu sie nun genau wissen müssten, wie die Zeiten sich genau aufteilen.

Wider kritiklose Gutgläubigkeit: "Sie haben ja die fertige Rechnung erhalten, und es gibt eigentlich keine Grund, wozu sie nun genau wissen müssten, wie die Zeiten sich genau aufteilen. "(Ihre Aussage ).Eine Zahl- hier : eine Summe -, die sich nicht notwendig und hinreichend erklären läßt und reliabel wie plausibel ist, ist nichts als eine Ziffer. Von wem und zu welchem Zweck auch immer in die Welt gesetzt.

Warum soll die nicht plausibel sein?: Warum schauen Sie sich nicht mal reale Aufzüge im Betrieb an, bevor Sie solche Quatsch-Aussage treffen?

Auf die Gefaht hin: daß Sie die Verwendung des Wortes "und " auch für "Kauderwelsch " ( Ihr Anwurf gegen mich s.o. ) halten,empfehle ich Ihnen hiermit mit Ihren eigenen Worten: nochmal lesen.Meine Aussage ist im Übrigen NICHT auf Zahlen zur Berechnung von Aufzugsleistungen beschränkt.

Bahntäuschung: Sie fallen auf die Wortglauberei der Bahn rein. Die Bahn spricht hier nicht von 134 Personen die in 2 Minuten von A nach B kommen. Sie spricht davon dass 134 Personen nicht mehr auf dem Bahnsteig sind. Merken sie was ? Wie nennen sie denn diese Aussage ? Für mich ist es eine Täuschung.

Ach bitte : jetzt fangen Sie doch nicht mit der Burkhardt'schen Methode an, in jede Aussage der Bahn noch weitere Sachen reinzuinterpretieren, die da nicht drinnen stehen, oder die gar das Gegenteil ausdrücken. Die Bahn hat mitgeteilt, dass in zwei Minuten 134 Personen mit der Aufzugsanlage den Bahnsteig verlassen können. Gemeint war je zwei Minuten. Ferner hat sie separat explizit angegeben, dass diese Personen zwischen 20 und 80 Sekunden brauchen, um den Bonatzbau zu erreichen. _______________________________________________________________________________________ Für mich ist das Thema durch. Jeder außer den Herren Maier, Burghardt, Jakob, Spitzer und Renz wird es inzwischen begriffen haben.

Spitzfindigkeit: Genau so rechnet die Bahn, sie macht wohlweislich nicht die Aussage dass die 134 Personen auf der anderen Seite angekommen sind, Dies ist so raffiniert dass sie darauf reingefallen sind. Wie meist bei der Bahn versucht man die Zahlen zu schönen.

Wen meinen Sie denn mit "sie"?: hören Sie doch endlich auf, anderen Leuten die gleiche schlampige Art zu unterstellen, die Sie praktizieren!

Herr Ostermann: Niemand zwingt sie unsinnige Zahlen die die Bahn veröffentlicht zu verteidigen. Ausser sie sind Mitarbeiter der Bahn oder sie glauben selbst dass diese Zahlen Sinn machen.

Dich machen ja auch Sinn: aber Sie unterstellen, ich hätte die Zahlen falsch verstanden, weil SIE etwas daraus herauslesen, was dort nicht steht, worauf ich Sie bereits mehrfach aufmerksam machte. Aber jetzt ist Schluss, ich habe genug von Ihrem Quatsch!

Nein: es geht um die neu geplanten Aufzüge zwischen S-Bahn und Bonatzbau, wo in den früheren Planungen eine Treppe vorgesehen war.

Angelogen: Zum Thema Bodenplatte folgendes Zitat (http://netzwerke-21.de/?p=12797): "Diese Information deckt sich, so die StZ, mit der Auskunft des Ingenieure 22, die beim EBA wegen der Statik Einsicht in die Unterlagen beantragt hatten. Das EBA schrieb ihnen noch am 30.10.2015, dass „bis dato „beim Eisenbahn-Bundesamt noch keine der von Ihnen gewünschten Unterlagen eingereicht“ worden seien. Man muss es leider so drastisch formulieren, die Bahn hat ihre Projektpartner auf dem Lenkungskreis schlicht angelogen. Das ist unredlich. Die versprochene Transparenz sieht anders aus" .. Ja ja, extrem glaubwürdig, diese Angaben der Bauherrin. Diese Lüge ist in der Welt und dokumentiert. Da genügt es nicht ein paar Dokumente via CMS kurz online zu stellen..

Eigenartig: das wird etwas zitiert, was keine Widerspruch enthält, und das dann als Lüge bezeichnet.

Da steht halt viel Blödsinn drin: "Die Aufzugsgruppe gewährleistet die gleiche Förderkapazität wie sie für die Fahr- und Festtreppen angesetzt war. Die Aufzugsgröße ist für je 27 Personen ausgelegt. Für die Leistungsfähigkeit wurden unter Alltagsbetrieb von einer Besetzung von 20 P./Aufzug ausgegangen. Allein über die Aufzüge können innerhalb 2 Min. 134 Personen den Bahnsteig verlassen." Wenn die Statik so berechnet wurde wie diese 134 Personen dann gute Nacht.

Wenn die Zahlen stimmen sollten, dann mal eine kleine Rechnung. Innerhalb 2 min sollen 134 Personen befördert werden. Der Aufzug fasst 27 Personen. D.h. der Aufzug muss in 2 min 5 mal hoch und runter fahren. Das macht dann ~24sek pro Fahrt!!!!!! Mit Ein- und Aussteigen. Das möchte ich sehen, wie das funktionieren soll.

Es gibt übrigens 4 Aufzüge in der "Aufzugsgruppe": dass Sie das nicht wissse, liegt an der sinnentstellenden Zitatkürzung von Herrn Maier, und Ihrer Neigung, sich nicht anhand von Primärquellen zu informieren...

Können Sie das mit den 4 Aufzügen auch belegen oder haben Sie hierfür eine Quelle. Weil ich pro Bahnsteig nur 3 Aufzüge (an den Stegen erkennen kann). Und was soll das mit der "Aufzugsgruppe"? Da Sie es ja scheinbar wissen, können Sie mir sicher auch mitteilen woher!

Warum fragen Sie denn mich nach Belegen?: Und nicht den Herrn Maier, der das mit den 4 Aufzüge unterschlagen hat, was auf der gleichen Folie steht wie der Rest der von ihm aus dem Zusammenhang gerissenen Aussage. Und warum suchen Sie die Stelle nicht einfach selbst in den bereits verlinkten Unterlagen?

Herr Ostermann, Sie fragen doch auch immer denjenigen, welcher irgend etwas behauptet hat. Diesmal haben Sie das mit den 4 Aufzügen behauptet ohne dies irgendwie zu belegen. Herr Ostermann, wo sind also diese 4 Aufzüge (bitte pro Bahnsteig, denn darum ging hier bei der Entfluchtung!)

Welchen Teil hiervon haben Sie denn nicht verstanden:: "Und warum suchen Sie die Stelle nicht einfach selbst in den bereits verlinkten Unterlagen?"

PS: Es ging hier nicht um Entfluchtung, und auch nicht um den Tiefbahnhof, sondern um die S-Bahn-Station. Was beides bereits mitgeteilt wurde. Anscheinend sind Sie an dem Thema gar nicht interessiert, sondern wollen mir nur meine Zeit stehlen.

milchmädchen: über DIE AUFZÜGE steht hier. wieviele aufzüge stehen da? 3 auf jedem bahnsteig? 134 personen durch 3 aufzüge durch 20 personen/aufzug macht zwei fahrten. keine fünf. und nein, ich habe jetzt nicht sie kritisiert, sondern ihre aussage.

Frau Diplom-Ingenieurin (FH) Theissen, ich kann sehr gut unterscheiden zwischen Kritik an der Person und Kritik an der Kritik (bzw. Aussage). Also, es gibt diese 3 Aufzüge pro Bahnsteig. -a- Es gibt aber auch die Aussage, dass nur eine Hälfte des Bahnhofes rauchfrei gehalten werden soll. -b- und wenn man trotzdem von diesen 3 Aufzügen ausgeht, kommt man immer noch auf eine maximal mögliche Umlaufzeit von 73 Sekunden. Immer noch reichlich knapp für: Tür auf - Leute rein - Tür zu - Fahrt nach oben - Tür auf - Leute raus - Tür zu - Fahrt nach unten. Da bleibt nicht viel für jeden Vorgang.

Nochmals: Es geht um 4 Aufzüge mit je einer im Alltag erreichbaren Kapazität von 20 Personen.

Herr Maier, sind diese Zahlen für den Flughafentiefstbahnhof oder für den Halbtieftunnelschrägbahnhof?

S-Bahn nach Bonatzbau: Die sind für die S-Bahn Haltestelle im HBF als Ersatz für die ursprünglich geplante Treppen und Rolltreppen um in den Bonatzbau zu kommen.

Täuschung: Es war auf jeden Fall eine Täuschung, da die Projektpartner davon ausgingen dass die Statik genehmigt sei. Diese verschlüsselten Botschaften der Bahn kann ja auch kein Mensch verstehen. Was sollte diese Aussage der Bahn gegenüber den Projektpartnern: "„Statische Nachweise für Bodenplatte sind erfolgt und wurden vom Eba-Prüfingenieur freigegeben“, ich nenne es eine Täuschung

"Verschlüsselte" Botschaften: Herr Maier, machen Sie sich keine Sorgen, die Projektpartner verstehen die Botschaften der Bahn, da müssen Sie nicht eingreifen. Für die Gegner mögen es verschlüsselte Botschaften sein, da sie ja nur Laien sind. Sie sollten sich einfach zurückhalten, dann blamieren sie sich auch nicht.

Quellen: zur Glaubwürdigkeit der Lieblingsquelle von Herrn Ostermann: "Überrascht zeigten sich die Partner am Donnerstag darüber, dass die Bahn nicht alle Unterlagen aus dem Lenkungskreis wie vereinbart auf ihrer Homepage veröffentlichte. 16 von 83 Seiten, die die wesentlichen Baumaßnahmen in 2015/16 auflisten, fehlten" (StN von Konstantin Schwarz 06. November 2015 - 11:00 Uhr)

Und weiter: "Das sei keine Absicht, erklärte ein S-21-Sprecher, die Veröffentlichung werde nachgeholt."

Bei S21 scheint sowieso ziemlich viel "keine Absicht" zu sein. Zumindest ist häufig keine Absicht erkennbar. Deshalb war es ja auch so überaus wichtig, dass der Bahnanwalt Schütz ein für alle Mal klar gestellt hat: "Hier sind keine Idioten tätig" (StN, 21.10.2015) denn sonst könnte ein Nichteingweihter noch auf den Gedanken kommen, dass solche wirklich bei S21 tätig seien.

Nachdem die Grünen beim Filderbahnhof "kreativ" Mehrkosten zugestanden haben, muss hiebei die Volksabstimmung bemüht werden: Die Volksabstimmung zu Stuttgart 21 im Land Baden-Württemberg fand am 27. November 2011 statt. Gegenstand der Volksabstimmung war die Gesetzesvorlage der Landesregierung „S 21-Kündigungsgesetz“, die die Rücknahme der LANDESBETEILIGUNG an der Projektfinanzierung vorsah und die bereits vom Landtag von Baden-Württemberg abgelehnt worden war. Eine Mehrheit von 58,9 Prozent der gültigen Stimmen sprach sich gegen die Gesetzesvorlage und damit für den Beibehalt der Landesfinanzierung des Projektes aus.+++ 1.) Die Volksabtimmung spricht nicht vom Kostendeckel, Gesamtkosten und dergeichen. 2.) Die aktuelle Zustimmung der grünen Partei zu der Kostenteilung beim neuen Filderbahnhof - Bestandteil von S 21! - hat jedoch über die Hintertür den Kostendeckel gelupft. Diese Tatsache möchte man den vielen Gutgläubigen und S 21-Gegnern wohl noch nicht zumuten.

Vervollständigung zum richtigen Verständnis: "1.) Die Volksabtimmung spricht nicht vom Kostendeckel, Gesamtkosten und dergeichen. 2.) Die aktuelle Zustimmung der grünen Partei zu der Kostenteilung beim neuen Filderbahnhof - Bestandteil von S 21! - hat jedoch über die Hintertür den Kostendeckel gelupft. " ( Ihre Behauptung s.o. Ad 1 )Die Volksabstimmung nicht, der Finanzierungsvertrag aber dezidiert schon.Wie jeder seriöse Vertrag mit endlichem vertragsgegenstand. Ad 2 ) Aufgezeigte, schwerste Mängel konnten beseitigt ( s. TU Dresden-Gutachten ), es kam zu einer zwar nicht wirklich guten, aber bau -u. fahrbaren Lösung , die- aus welchen Gründen auch immer- nicht dem Verursacher ( Planer : DB AG ) finanziell komplett in Rechnung gestellt wurde. Das Erpressungspotential ( " Dann bauen wir eben das Untaugliche ") dürfte zusammen mit dem Benefit Vaihingen und Rohrer Kurve ( NICHT S 21 ! ) den Ausschlag gegeben haben. Ein Armutszeugnis für die eigentlich für Bahninfrastruktur zuständige DB AG ist das Geschehen allemal.

Nein: im Finanzierungsvertrag gibt es keinen "Kostendeckel", sondern eine Sprechklausel, welche eher das Gegenteil eines Kostendeckels ist, nämlich eine Vereinbarung darüber, wie im Falle von Kostensteigerungen damit umzugehen ist.

Wie Sie das Kind auch taufen: " Kostendeckel ", "Kostenobergrenze " Finanzierungsumfang " oder "vertraglich fixierte Erstellungskosten ", ALLEN Begriffen ist gemeinsam, daß eine solche finanzielle Festlegung Bestandteil des Vertrages ist. Die sog." Sprechklausel " wurde dort AUCH fixiert.Warum AUCH ? Weil sie ein juristisches HILFSMITTEL ist, bei -offensichtlich schon immer erwarteten - Mehrkosten eine Option zu haben , den BESTEHENDEN Vertrag nicht wegen Wegfall der Geschäftsgrundlage aufgrund finanzieller Überschreitungen zu gefährden. Die Sprechklausel soll gezogen werden, wenn dieser Überschreitungsfall eintritt, also ALLE Vertragspartner tangiert wären. Dies ist bislang nicht der Fall, da die Mehrkosten vom Verursacher ( DB AG ) gezahlt werden, die anderen also gar nicht tangiert sind.Was im Binnenverhältnis zwischen Geschäftsleitung und Aufsichtsrat der DB AG zur Beibringung der fehlenden Finanzen diskutiert wird, ist für den bestehenden Finanzierungsvertrag unerheblich. Die Sprechklausel ( Schwanz ) kann also NICHT das Gegenteil einer Kostenobergrenze im ursprünglichen Vertrag ( Hund ) sein,sie würde diesen nur modifizieren.Sie ahnen schon: Der Hund wackelt mit dem Schwanz- nicht umgekehrt.

Praktisch: wenn Sie Unrecht haben, ändern Sie einfach die Bedeutungen der Wörter...

Welche Wörter : meinen Sie denn ? Und: Ändert ein Synonym die Inhaltlichkeit hinter dem Begriff ?

"Kostenobergrenze" : und "Finanzierungsumfang" sind keine Synonyme. Jedenfalls nicht außerhalb Ihrer Welt.

Die Substanz: hinter den Begriffen haben Sie aber offenbar schon verstanden, wenn Sie hier Definitionsspielchen spielen wollen. Ganz im Gegensatz zu P.P., der sich an Hülsen festhält.

Schöööön: Jetzt nehmen Sie ihm doch nicht die Freude, irgendwelche Fremdwörter zu benutzen, von denen er die Bedeutung zwar nicht kennt, aber sie klingen so schön!

Vereinbarung: richtig, es geht um die Aufnahme von Gesprächen, nicht mehr und nicht weniger. Und da das Land seinen Standpunkt seit Jahren nicht geändert hat, warten wir alle gespannt auf die Klage der Bahn gegen das Land Baden-Württemberg. Ich bin mir sicher, dass die Richter, die sich damit befassen den Umstand berücksichtigen werden, dass die Bahn schon sehr lange über die Mehrkosten bescheid wusste, diese aber stets verheimlicht bzw. verschleiert hat. Eine äusserst ungünstige Ausgangsposition für die Klägerin. Und da die Bahn das genau weiss, wird es auch nie zu so einer Klage kommen, denn dann müsste einer die Hosen runterlassen, und das ist mit Sicherheit nicht das Land Baden-Württemberg. Nun, Herr Ostermann.. was ist also Ihre Sprechklausel wert? Das hatte sich die CDU sicher anders ausgedacht..

Halbe Bahnhofshalle immer rauchfrei: wenn ich solche Konzepte sehe, wird mir ganz schwindelig. Wäre da irgendwo eine Abtrennung, könnte man das vielleicht noch nachvollziehen. Aber einfach so, in einem freien Raum, bei einem tobenden Brand? Nie und nimmer.

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