Stuttgart 21 "Wir laufen dem Ende entgegen"

Von SIR, Fotos: www.7aktuell.de/Gerlach 

Etwa 1000 Stuttgart-21-Gegner haben sich am Samstagnachmittag an einer Laufdemo gegen das Bahnprojekt beteiligt. Unter dem Motto "Hände weg vom Rosensteinpark" liefen sie bis zu den Mineralbädern.

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Stuttgart - Unter dem Motto "Wir laufen dem Ende entgegen" haben sich am Samstagnachmittag die Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 in der Stuttgarter Innenstadt zu einer Laufdemo vom Hauptbahnhof bis zu den Mineralbädern getroffen. Nach Angaben der veranstaltenden Parkschützer nahmen zirka 1000 Menschen an der Demonstration teil, die Polizei zählte etwa 900 Teilnehmer.

Die Route führte die S21-Gegner über die Willy-Brandt-Straße zum Neckartor, weiter über den SWR bis zu den Mineralbädern in Bad Cannstatt.

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111 KommentareKommentar schreiben

Stuttgarter Wutbürger: Nein, ich habe meine Meinung nicht geändert, wie Sie richtig bemerkt haben. Ich bin im Grunde der ausgewiesene Hardcore-Gegner, wie Sie richtig vermuten. Ich habe meine Meinung nie auf Sachargumente gestützt, sondern bete das nach, was mir von gewissen Parteien und der Halbhöhenlage souffliert wird. Inzwischen ist bekannt, S21 kann gebaut werden, wie es jahrelang versprochen wurde: nämlich leistungsstark und im überschaubaren finanziellen Rahmen – jede Alternative (die es sowieso nicht gibt) wäre wesentlich teurer. Ganz einfach. Uns geht es nur darum, Recht zu haben, den anderen zu zeigen wo der Hammer hängt. Zu Ihrer Frage: Es soll das gebaut werden, was wir propagieren: Ob das nun K20 Plus oder K21 ist. Bauen tut das ganze natürlich die Bahn, denn sie ist ja Eigentümer und Betreiber des Bahnhofs, und hat bereits etliche Steuermittel für diesen Zweck erhalten, ohne etwas davon zu investieren. Bei der Finanzierung kann das Land der Bahn in dem Rahmen entgegen kommen, wie sie sich auch an S21 beteiligen würde. Zwar behaupten wir jetzt, dass die Bahn nicht bauen und mit dem Geld nicht wirtschaften könne, aber in diesem Fall kann sie es. Die die Hauptsache ist: wir haben gewonnen.

Stuttgarter Wutbürger: Nein, ich habe meine Meinung nicht geändert, wie Sie richtig bemerkt haben. Ich bin im Grunde der ausgewiesene Hardcore-Gegner, wie Sie richtig vermuten. Ich habe meine Meinung nie auf Sachargumente gestützt, sondern bete das nach, was mir von gewissen Parteien und der Halbhöhenlage souffliert wird. Inzwischen ist bekannt, S21 kann gebaut werden, wie es jahrelang versprochen wurde: nämlich leistungsstark und im überschaubaren finanziellen Rahmen – jede Alternative (die es sowieso nicht gibt) wäre wesentlich teurer. Ganz einfach. Uns geht es nur darum, Recht zu haben, den anderen zu zeigen wo der Hammer hängt. Zu Ihrer Frage: Es soll das gebaut werden, was wir propagieren: Ob das nun K20 Plus oder K21 ist. Bauen tut das ganze natürlich die Bahn, denn sie ist ja Eigentümer und Betreiber des Bahnhofs, und hat bereits etliche Steuermittel für diesen Zweck erhalten, ohne etwas davon zu investieren. Bei der Finanzierung kann das Land der Bahn in dem Rahmen entgegen kommen, wie sie sich auch an S21 beteiligen würde. Zwar behaupten wir jetzt, dass die Bahn nicht bauen und mit dem Geld nicht wirtschaften könne, aber in diesem Fall kann sie es. Die die Hauptsache ist: wir haben gewonnen.

@ Stuttgarter Wutbürger: Ja, ich habe meine Meinung geändert, auch wenn Ihnen das nicht passen mag. Ich war sicherlich auch nicht der ausgewiesene Hardcore-Proler, wie Sie ihn repräsentieren, sondern hatte einfach S21 favorisiert, habe meine Meinung auf Sachargumente gestützt und tue das noch immer: Inzwischen ist bekannt, S21 kann nicht gebaut werden, wie es jahrelang versprochen wurde: nämlich leistungsstark und im überschaubaren finanziellen Rahmen. Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Ganz einfach. Offensichtlich gibt es bei Ihnen aber keinerlei Schmerzgrenzen, sondern es geht Ihnen darum, Recht zu haben, den anderen zu zeigen wo der Hammer hängt, oder sie schaffen es nicht, weil Sie eine solche Meinungsänderung als einen Gesichtsverlust empfinden würden. Nun, für mich ist das kein Gesichtsverlust, sondern lediglich eine rationale Entscheidung. Zu Ihrer Frage: Es soll das gebaut werden, was mit relativ geringen Mitteln den größtmöglichen Nutzen bringt. Ob das nun K20 Plus, K21 oder sonstwas ist, ist mir zunächst egal. Dies muss nun endlich ergebnisoffen geprüft werden - Stichwort Bedarfsanalyse. Pläne für die Modernisierung und ggf. den Ausbau des Kopfbahnhofs gibt es - die Bahn hat sich aber stur geweigert, diese als Plan B aufzunehmen. Bauen tut das ganze natürlich die Bahn, denn sie ist ja Eigentümer und Betreiber des Bahnhofs, und hat bereits etliche Steuermittel für diesen Zweck erhalten, ohne etwas davon zu investieren. Bei der Finanzierung kann das Land der Bahn in dem Rahmen entgegen kommen, wie sie sich auch an S21 beteiligen würde. Finanzströme können in den Kopfbahnhof umgeleitet werden, Verträge mit Baufirmen zum Teil modifiziert werden. Das ganze nennt man 'Kompromiss' und 'realitätsbezogene Anpassung'. Sicherlich Fremdwörter für Sie. Ich wünsche Ihnen trotzdem, dass Sie es schaffen, etwas Abstand zu der ganzen Thematik aufzubauen und sich neu zu sortieren. Viel Erfolg!

Alter Demokrat, 00:02 Uhr : Sie sind als 'Titelträger' aber schon eine Witzfigur: ... und schreiben wieder mal von Dingen, von welchen Sie offensichtlich gar nichts wissen. Was sollte denn ein Dr.-Grad überhaupt mit einem Titel zu tun haben? Was sollte 'Titelmissbrauch' denn überhaupt sein und was sollte Ihr Geschreibsel mit 'akademischer Denke' zu tun haben können?

ögern von Pauli, 12:07 Uhr @ selbsternannter Realist, 11:07 Uhr: Wer den Cargo -Lifter mit einem Großbauprojekt wie S 21 vergleicht , hat entweder von nichts eine Ahnung oder er lebt in einer Phantsiewelt, weit weg jeglicher Realität ! Cargo Lifter war ein gigantisches Luftschiff eines reinrassigen Privatunternehmens das nicht mit der Bahn zu vergleichen ist Hier mal eine LInk zu dem scheitern des Cargo-LifterProjektes ----http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,198297,00.html--- Wer das jetzt mit S 21 vergleicht dem ist nicht zu helfen !

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