Stuttgart 21 Züfle fürchtet Radikalisierung
dapd, 09.02.2012 12:23 Uhr
Polizeipräsident Thomas Züfle Foto: dpa
Polizeipräsident Thomas Züfle Foto: dpa

Stuttgart - Der Stuttgarter Polizeipräsident Thomas Züfle fürchtet eine Radikalisierung des Widerstands gegen Stuttgart 21. Die Entwicklung des Protestes vor dem kommenden Polizeieinsatz im Schlossgarten bereite ihm Sorge, erklärte Züfle am Donnerstag.

In einschlägigen Internetforen sowie auf der Straße seien eine Abkehr von „rechtsstaatlich tolerablen Widerstandsformen“ und der Aufruf hin zu mehr Härte feststellbar. Die Stuttgarter Polizei verzeichnet nach Angaben ihres Chefs auch vermehrt Handgreiflichkeiten. Dies müsse bei den Planungen für die Räumung des Mittleren Schlossgartens berücksichtigt werden. Züfle betonte, die hohe Emotionalisierung von großen Teilen der Projektgegner sei ein „nicht zu unterschätzender Risikofaktor“.

Kommentare (139)
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FEB
11
C. Wenzel, 21:05 Uhr

@ stuttgarter

Könnten Sie nochmals den Link einstellen bitte bezüglich verdeckter Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft. Danke!

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FEB
11
Klartext, 16:44 Uhr

VerkehrTminister über Polizeipräsident

Unser VerkehrTminister Winnfried Hermann sagte im Landtag von Baden-Württemberg in der 6. Sitzung am Mittwoch, 29. Juni 2011 über Thomas Züfle:(Zitat) "Ich sage ganz offen: Ich habe alle Achtung vor Polizeipräsident Züfle, den ich übrigens schon lange aus Tübingen kenne.============= Das ist ein exzellenter Experte für zivilisierende Polizeieinsätze, (Abg. Helmut Walter Rüeck CDU: Was heißt das? Gibt es auch andere?), sodass von der Polizei selbst eine Wirkung auf diejenigen, die gewaltbereit sind, dergestalt ausgeht, dass sie keine Gewalt ausüben. Das ist das Entscheidende an einer Deeskalationsstrategie. (Beifall bei den Grünen – Zurufe von der CDU.=========== Ich will auch ganz klar sagen: Diejenigen, die behauptet haben, die Polizei hätte Gewalt sozusagen provoziert – – dafür haben wir keinerlei Anhaltspunkte. Das ist eine pure Spekulation – insofern auch dazu eine klare Zurückweisung – von einigen aus dieser Protestbewegung, die versucht haben, das, was geschehen ist, zu relativieren." Quelle: http://www.landtag-bw.de/WP15/PlP/15_0006_29062011.pdf

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FEB
11
erp, 10:16 Uhr

Oh je

Du sollst nicht mit dem Finger auf andere Leute zeigen, hat Mami Dir das nicht beigebracht! Schäm Dich, ab in die Ecke!

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