Stuttgart Feinstaub-Demo sorgt für Behinderungen

Von red/brb 

Rund hundert Demonstranten sind am Montagnachmittag an der B14 entlang vom Neckartor zum Schlossplatz gezogen - und haben im Feierabendverkehr für erhebliche Behinderungen gesorgt. Die Teilnehmer wollten auf die Feinstaubbelastung hinweisen.

Für längere Staus in stadtauswärtiger Richtung sorgte am Montag eine Feinstaub-Demonstration. Foto: Fotoagentur Stuttgart Andreas Rosar 8 Bilder
Für längere Staus in stadtauswärtiger Richtung sorgte am Montag eine Feinstaub-Demonstration.Foto: Fotoagentur Stuttgart Andreas Rosar

Stuttgart-Mitte - Am Montagabend hat ein Demonstrationszug in Stuttgart für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt.

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, startete der angemeldete Zug mit rund hundert Teilnehmern gegen 17 Uhr am Neckartor, Ziel war der Schlossplatz. Dazu ging es über die zu dieser Zeit stark befahrene Bundesstraße 14 - was zu erheblichen Behinderungen führte. "Die Situation ist im Berufsverkehr eh heftig", so der Polizeisprecher. Um wie viele Demonstranten es sich handelte, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. 

Auf den Plakaten der Demonstranten standen Parolen wie "Fahrverbote jetzt!" oder "Eure Autoflut tötet". Statements, mit denen die Demonstranten offenbar auf die Feinstaubbelastung in der Landeshauptstadt aufmerksam machen wollten. Die Stadt Stuttgart hatte am Samstag zum ersten Mal einen Feinstaubalarm ausgelöst - Bürger sollten ihre Autos stehen lassen.

Die Demonstranten schlossen sich schließlich am Schlossplatz mit den rund 400 Teilnehmern der Montagsdemo zusammen.

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32 KommentareKommentar schreiben

Korrektur: : Korrektur: Tausende Autofahrer behinderten Demonstranten die sich vorbildlich und Feinstaub reduzierend zu Fuß fortbewegten. Der Schreiberling traf voll ins "Schwarze", mit seiner Vermutung, dass die Demonstranten mit ihren Plakaten (Parolen) auf die Gefahren der Feinstaubbelastung hinweisen wollten! Ohne Stau und Stress gehts mit VVS

Unterirdischer Artikel: Was soll dieser Artikel für die Anliegen der Autofahrer und gegen die Einwohner, die sich für die Bekämpfung des Feinstaubs einsetzen. Seit Tagen ist bekannt, daß die Autofahrer ihre Autos stehen lassen und den ÖPNV benutzen sollen. Wenn sie dies getan hätten, dann wäre es zu keinem Stau gekommen. Anstatt hier eins übergezogen zu bekommen, gehören die Demo-Teilnehmer für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Lächerlich : Da so ein Drama und bei den Messstellen z.B. in Cannstatt ist die Luft dann wieder gut. Da hat es aktuell 23. Ich gebe Schon den Vorgängern recht mehr Messstellen und dann Mittelwerte. Ned Punktuell. Wir messen den Methangehalt ja auch nicht vorm Stallausgang.

Deutsche Ignoranz - die Verschmutzer wollen bewusst Menschen krank machen. : Schon seit dem Jahr 2005 ignorieren Autohersteller, Städte, Gemeinden und Bundesregierung nicht nur die reale Luftverschmutzung, sondern ebenfalls die klaren Vorgaben der Europäischen Union. Die deutsche Autoindustrie zögerte die Einführung von Filtern so lange heraus wie es ging. Vor allem die deutschen Behörden ordneten Messmethoden für die Emissionen an, die mit den realen Werten auf der Straße kaum etwas zu tun haben. So und jetzt haben wir den Dreck, den Schmutz und die zusätzlich Kosten am Hals und nicht zu vergessen, die krankhaften Kritiker jener für die Gesundheit wichtigen Höchstwerte.

Es ist ganz einfach: : Die Luft im Kessel macht krank!

Na hoffentlich hat das autohaus an der Ecke : keine Motoren eingestellt..... Die Fortschrittsverweigerer von der S21 wollen keinen B14 Tunnel. Deswegen werden in Stuttgart bald Fahrverbote kommen. Klasse, ihr Kellerbahnhoffreunde.

Autotunnel: Die Leute, die sich wegen Ihrer konservativen Einstellung im Bahnhofstreit beschimpfen lassen müssen, sind oft diejenigen, die den Fortschritt darin sahen, statt der emissionsfreien Bahn heute, damals schon die B14 zu untertunneln. Das war in den 1985er-Jahren, als man gemerkt hatte, wie unvorteilhaft zB. unsere alten und neuen Museen hinter der Bundesstraße plaziert sind. Das Abgas aus dem Tunnel könnte man prima filtern. Doch selbst für solch eine "geschenkte" Reinigung von Abgas finden sich Gegner, wie wie ich einmal über einen Fall eines Umgehungstunnels in Gmünd, Schorndorf oder einer ähnlichen Gemeinde im Remstal lesen musste. Das Thema Abgas ist ein Sakrileg. Man schweigt es weg. Das macht die Autolobby. Und das machen wir. Zum Beispiel mit solch markigen Äußerungen wie man sie in diesen Kommentaren lesen kann. Kein Wunder, wenn die ganze Region mit Zulieferern an drei große Werke am Tropf hängt. Schwabenstolz? Das Land der Tüftler und Denker? Ich bin enttäuscht. Hier sind so viele opportune Trittbrettfahrer angesiedelt. Und noch eins: daß wir mit den wundervollen Diesel in eine dreckige Zukunft fahren, wird doch wohl niemand wirklich überraschen. ALLE haben welche gekauft, scheißegal. Hauptsache der Hobel verträgt die billigere Brühe.

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