Stuttgart, Hamburg und Berlin Polizei gelingt Schlag gegen bundesweit agierende Fälscherbande

Von dpa 

Der Bundespolizei ist bei einer Razzia in Stuttgart, Berlin und Hamburg ein Schlag gegen eine Fälscherbande gelungen. Insgesamt sitzen nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Stuttgart fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Der Bundespolizei ist bei einer Razzia in Stuttgart, Berlin und Hamburg ein Schlag gegen eine Fälscherbande gelungen. Insgesamt sitzen nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Stuttgart fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Foto: 7aktuell.de/Symbolbild
Der Bundespolizei ist bei einer Razzia in Stuttgart, Berlin und Hamburg ein Schlag gegen eine Fälscherbande gelungen. Insgesamt sitzen nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Stuttgart fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft.Foto: 7aktuell.de/Symbolbild

Stuttgart/Berlin- Der Bundespolizei ist bei einer Razzia in Stuttgart, Berlin und Hamburg ein Schlag gegen eine Fälscherbande gelungen. Insgesamt sitzen nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Stuttgart vom Freitag fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

In Berlin nahmen Spezialkräfte am Donnerstagabend den mutmaßlichen Kopf der bundesweit agierenden Kriminellen, einen 50 Jahre alten Mann, fest. Zudem wurde drei weitere Verdächtige in Berlin und Stuttgart verhaftet. In Hamburg nahm die Polizei einen 29-Jährigen fest. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl aus anderen Gründen.

Die Tatverdächtigen hatten sich auf die Herstellung von bulgarischen Reisepässen, Identitätskarten und Führerscheinen spezialisiert. Diese sind in ganz Europa gültig. Allein dem Hauptverdächtigen konnten den Angaben zufolge 51 Fälle von Urkundenfälschung zugeordnet werden. Hierbei sollen meist Originaldokumente nach Deutschland eingeführt und später für andere Straftäter verfälscht worden sein.

Durchsucht wurden bei der Razzia Wohn- und Geschäftsräume. Unter den Objekten befand sich auch die Fälscherwerkstatt. Neben diversen Fälscherutensilien wurden zahlreiche Dokumente gefunden und konfisziert.

Insgesamt waren über 200 Polizisten beteiligt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich das monatliche, aus dem Verkauf der gefälschten Dokumente resultierende „Einkommen“ der Beteiligten, in den vergangenen Jahren im oberen vierstelligen Bereich bewegt hat.

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