Stuttgarter Gymnasium Schule sagt Multi-Kulti-Feier nach Protesten ab

Von lsw 

Statt zu einer Weihnachtsfeier wollte das Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium in diesem Jahr zu einer „Multikulturellen Feier zum Fest der Werte“ einladen. Nach Protesten im Internet hat die Schule das Fest aber nun sicherheitshalber abgesagt.

Statt einer Weihnachtsfeier plante das Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium in diesem Jahr eine  „Multikulturelle Feier zum Fest der Werte“. Nach Protesten im Internet wurde das Fest nun offiziell abgesagt. Foto: Achim Zweygarth
Statt einer Weihnachtsfeier plante das Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium in diesem Jahr eine „Multikulturelle Feier zum Fest der Werte“. Nach Protesten im Internet wurde das Fest nun offiziell abgesagt.Foto: Achim Zweygarth

Stuttgart - Statt zu einer Weihnachtsfeier wollte das Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium in diesem Jahr zu einer „Multikulturellen Feier zum Fest der Werte“ einladen. Nach Protesten im Internet habe die Schule das Fest aber sicherheitshalber abgesagt, sagte der Sprecher des Regierungspräsidiums in Stuttgart, Clemens Homoth-Kuhs, am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der „Bild“-Zeitung (Donnerstag), die von einem tagelangen „Shitstorm“ im Internet gegen die Multi-Kulti-Feier schreibt.

Die Schule habe mit dem Fest würdigen wollen, dass an dem Gymnasium 23 Nationalitäten vertreten seien - darunter auch viele Nicht-Christen. Die Feier sei in einer nahe gelegenen Kirche geplant und mit dem dortigen Pfarrer abgesprochen gewesen, sagte Homoth-Kuhs.

Die Einladung sei aber auf Internetseiten der „rechtslastigen Szene“ gelangt und dort mitsamt der Kontaktdaten der Schule veröffentlicht worden. Außerdem seien E-Mails mit Protesten bei der Schule eingegangen. „Das wurde vonseiten der Schule als eine Art Drohkulisse verstanden. Daraufhin hat man sich abgestimmt, die Feier abzusagen.“ Das Regierungspräsidium habe als zuständige Schulbehörde zudem die Polizei gebeten, die Sache im Auge zu behalten.

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34 Kommentare Kommentar schreiben

Franziska Theissen: Hallo Frau Dipl.Ing. Franziska Theissen, ihren Beitrag, von Groß- und Kleinschreibung mal abgesehen, konnte ich nur mit Kopfschütteln begegnen. Exemplarisch ist nur eine Phrase von ihnen herauszugreifen und man weiß, wohin die Fahrt geht. "zum zweiten sind die nichtchristen in deutschland weitestgehend so tolerant, dass sie uns weihnachten feiern lassen" Uns feiern lassen !?!? Gute Frau, wir leben nicht in der Türkei, sondern in Deutschland, einer christlich geprägten Gesellschaft. Da brauchen wir uns nicht wie sie, bücklings und devot anderen anzubiedern und froh zu sein, daß sie uns feiern lassen. Im Gegenteil, die anderen dürfen froh sein, wenn wir ihre religiösen Gepflogenheiten respektieren und sie ausleben lassen.

Unglaublich: Unglaublich wie ignorant manche Leute mit Themen umgehen, die darauf hinweisen, daß die christliche Kultur zurückgedrängt werden soll. Und richtig lesen sollte man schon, Herr Muecker. "Statt der Weihnachtsfeier sollte ein multikulturelles Fest......" Nennen sie es Austausch oder wie sie es etwas profan formuliert haben "sie können die Feste nennen wie sie wollen", ich nenne so etwas Umbenennung. Oder um es mit ihren einfachen Worten zu sagen "Das geht (Sie) ! gar nichts an.(wie ich es nenne) Im Kern geht es darum auch nicht. Es geht hier im wesentlichen um die Zurückdrängung von christlichen Werten und die Erstarkung eines islamischen Glaubens, den keiner hier möchte. Und was "beleidigende Kraftausdrücke" betrifft, sind für mich Leute die diesen harmlosen Artikel wieder in die Rassismus Schublade auf Biegen und Brechen reinquetschen wollen, halt engstirnig und leicht lenkbar. Aber Herr Muecker, ich respektiere ihre Meinung, auch wenn sie sachlich daneben liegt.

Sandra Von Bismarck, 19:57 Uhr: erstens mal will kein mensch weihnachten umbenennen. zum zweiten sind die nichtchristen in deutschland weitestgehend so tolerant, dass sie uns weihnachten feiern lassen. und ihr sogenanntes hirngespinst das es in deutschland nie geben wird? machen sie die augen auf, sie leben mittendrin.

Kultur?: "Ein Weihnachtsfest umbenennen zu wollen um den nationalen Begebenheiten Rechenschaft zu zollen, ist eine der dümmsten und kursichtigsten Ideen, welche ich so in letzter Zeit gehört habe."----- Tja, dann sollten Sie sich mal fragen, wer diese Idee hatte. Niemand hat vor ein - oder gar Ihr - "Weihnachtsfest umzubenennen". Aber ob es Ihnen passt oder nicht: Andere Menschen dürfen selbst entscheiden, was für Feste sie feuiern wollen und wie sie die nennen wollen. Das geht Sie (!) gar nichts an. Und lesen Sie bitte mal den Kommentar von Herrn Geyer von heute, der sagt Ihnen, was er von beleidigenden Kraftausdrücken wie Ihren hält ...

Völlig korrekt: Ein Weihnachtsfest umbenennen zu wollen um den nationalen Begebenheiten Rechenschaft zu zollen, ist eine der dümmsten und kursichtigsten Ideen, welche ich so in letzter Zeit gehört habe. Der provokative Hinweis darauf, daß rechte Seiten dies für ihre Zwecke ausnutzen wollen, war mal wieder ein Steilpaß für etwas engstirnige, nicht weiter denkende Personen, sofort ihr angelerntes Sprachritual "Nazis nicht nachgeben, die Braunen" usw usw, in die Kommentarseite hinein zu spucken. Leicht lenkbar und durchsichtig diese Leute. Man kann zu Weihnachten stehen wie man möchte, aber die christliche Kultur wird weiter beibehalten. Da müssen mal "zur Abwechslung" die Nichtchristen tolerant sein, so wie wir es ihnen gegenüber sind. Und wenn sie es nicht sind, kratzt mich das auch relativ wenig. Und eine Hirngespinst wie Multi Kulti, welches schon in Holland und Frankreich gescheitert ist, wird es in Deutschland nie geben.

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