StZ im Gespräch Silberpfeile drängen auf Überholspur
StZ, Fotos: Michael Steinert und Achim Zweygarth, 26.01.2011 17:23 Uhr
"StZ im Gespräch" mit dem StZ-Motorsportfachmann Dominik Ignée, Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, Formel-1-Pilot Nico Rosberg und dem StZ-Chefredakteur Joachim Dorfs Foto: Achim Zweygarth
"StZ im Gespräch" mit dem StZ-Motorsportfachmann Dominik Ignée, Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, Formel-1-Pilot Nico Rosberg und dem StZ-Chefredakteur Joachim Dorfs Foto: Achim Zweygarth
Stuttgart - Am 1. Februar heulen die Motoren wieder auf. Die Formel-1-Teams öffnen in Valencia die Garagen und schicken ihre nagelneuen Rennwagen für die Saison 2011 zu den ersten Testfahrten auf die Strecke. Mit großer Spannung erwarten der Pilot Nico Rosberg und der Mercedes-Sportchef Norbert Haug das sogenannte Roll-out in der spanischen Hafenstadt. Hat Mercedes ein Auto entwickelt, dass es Rosberg und seinem Teamkollegen Michael Schumacher ermöglicht, um den WM-Titel mitzufahren? Nico Rosberg und Norbert Haug sind am Dienstagabend bei "StZ im Gespräch" zu Gast gewesen. Im Haus der Wirtschaft haben sie vor 620 Lesern der Stuttgarter Zeitung mit dem StZ-Chefredakteur Joachim Dorfs und dem Formel-1-Reporter Dominik Ignée auch über ihre Erwartungen für die am 13. März in Bahrain beginnende Saison gesprochen.

"Natürlich wäre es schön, auch in der neuen Saison wieder vor Michael Schumacher zu landen", sagte Rosberg. "Aber wichtiger ist es, bessere Resultate einzufahren."Das teaminterne Duell mit dem Rekordweltmeister steht für den 25-Jährigen also 2011 nicht an erste Stelle. Der gebürtige Wiesbadener betonte: "Wir haben unglaublich viel Aufwand in die Arbeit an dem neuen Auto gesteckt. Alles wird besser sein." Für die neue Saison verspricht Rosberg daher: "Unsere Ziele sind sehr hoch."

Im vergangenen Jahr startete Mercedes erstmals mit einem eigenem Team - und erstmals auch mit deutschen Fahrern. Zunächst wurde Nico Rosberg verpflichtet, kurz vor Weihnachten 2009 präsentierten die Stuttgarter dazu noch den Rekordweltmeister Michael Schumacher. Vermutungen, es werde ganz schwierig für Rosberg im teaminternen Duell, bewahrheiteten sich für ihn nicht.

Rosberg ließ dem inzwischen 42 Jahre alten Schumacher im direkten Vergleich keine Chance und holte 142 WM-Punkte, Schumacher 47. Dafür erntete der Sohn des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Keke Rosberg nicht nur in der Szene großes Lob. Einen siebenfachen Weltmeister muss man erst mal hinter sich lassen. Ein Grund, sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, ist das für Nico Rosberg nicht. "Es gibt noch einiges zu verbessern."

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