StZ im Gespräch – Spitzenkandidaten zur Landtagswahl Leserfragen an die Kandidaten

Von /red 

Die Stuttgarter Zeitung lädt am 1. März die Spitzenkandidaten der aussichtsreichsten Parteien bei der Landtagswahl aufs Podium. Wenn Sie eine Frage haben, die sie einem der Politiker stellen wollen, können Sie diese bis zum 26. Februar bei uns einsenden.

7,7 Millionen Menschen können am 13. März ihre Stimme abgeben. Gelegenheit, sich über die Spitzenkandidaten zu informieren, gibt es am 1. März beim Podium der Stuttgarter Zeitung im Haus der Wirtschaft. Foto: dpa
7,7 Millionen Menschen können am 13. März ihre Stimme abgeben. Gelegenheit, sich über die Spitzenkandidaten zu informieren, gibt es am 1. März beim Podium der Stuttgarter Zeitung im Haus der Wirtschaft.Foto: dpa

Stuttgart - Nun sind es keine vier Wochen mehr: Am 13. März wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. 7,7 Millionen Menschen im Südwesten sind aufgerufen, darüber zu bestimmen, wer die künftige Landesregierung stellen soll. Reicht es Grün-Rot nach fünf Jahren noch einmal zu einer Mehrheit? Oder schafft die CDU die Rückkehr in die Regierungszentrale?

Wer sind die Spitzenleute der Parteien? Was wollen sie erreichen? Mit welchen Ansagen wollen sie die Wähler auf den aktuellen Problemfeldern überzeugen? Die Stuttgarter Zeitung bietet ihren Lesern die Möglichkeit, live mitzuerleben, wie sich die wichtigsten Protagonisten der Parteien schlagen. Am Dienstag, 1. März sind sie auf Einladung der StZ zu Gast im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen hat sich die Stuttgarter Zeitung dazu entschieden, nicht nur die derzeit bereits im Landesparlament vertretenen Parteien aufs Podium zu bitten. An jenem Abend werden sechs Politiker in den Schlagabtausch eintreten: der Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaft- und Finanzminister Nils Schmid (SPD). Dazu kommen der Herausforderer des Regierungschefs, der Spitzenkandidat der CDU, Guido Wolf sowie der Chef der anderen Oppositionsfraktion im Landtag, Hans-Ulrich Rülke (FDP).

Der AfD-Kandidate wird ebenfalls auf dem Podium sein

Zumindest den Demoskopen zufolge wächst die Wahrscheinlichkeit, dass auch die AfD die Fünf-Prozent-Hürde nehmen und in der nächsten Legislaturperiode im Landtag vertreten sein wird. Um sich ein Bild davon machen zu können, wer da womöglich ins Parlament kommt, ist der Spitzenkandidat der AfD im Land, Jörg Meuthen, mit auf dem Podium. Er ist neben Frauke Petry auch Bundessprecher dieser Partei. Mit Bernd Riexinger ist ein weiterer bundespolitischer Spitzenvertreter in der Runde vertreten – er ist Bundeschef der Linken und Spitzenkandidat seiner Partei in Baden-Württemberg.

Kretschmann und Schmid haben sich nach anfänglichen Bedenken, zusammen mit der von ihnen als rassistisch eingeschätzten AfD auf ein Podium zu gehen, zugesagt, doch an der Veranstaltung teilzunehmen. Das Auftreten der AfD wird in der Runde auch zur Sprache kommen.

Auch Leserfragen sollen angesprochen werden

Moderiert wird das Gespräch von Joachim Dorfs, dem Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung, und Reiner Ruf, dem landespolitischen Chefkorrespondenten der StZ. Aber auch Leserfragen sollen angesprochen werden. Was würden Sie die Herren fragen, wenn sie vor Ihnen stünden? Lassen Sie es uns wissen. Schicken Sie uns bis spätestens zum 26. Februar Ihre Frage. Nutzen Sie entweder e-Mail (suedwest@stz.zgs.de) oder achten Sie auf die Posts auf der Facebook-Seite der StZ. Natürlich können wir nicht alle Fragen weitergeben, die uns erreichen, sondern müssen eine Auswahl treffen.

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4 Kommentare Kommentar schreiben

Fragen an alle: 1) wie würden sie die von der Bundesregierung für Geschenke an Rentner und bald in Rente gehende Menschen geplünderte Rentenversicherung zukunftsfähig und generationengerecht gestalten? Ist das Schweizer Modell für Sie anzustreben? 2) seit vielen Jahren werden sozialversicherungspflichtig Beschäftigte für die Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben in einem weit höheren Maß herangezogen als Beamte, Selbstständige, Angehörige von Versorgungswerken usw. Was würden Sie auf Landesebene tun, um diese Ungerechtigkeit zu reduzieren?

Ergänzung zum Kommentar von Herrn F. Kleinfeldt: Frage an den SPD-Vertreter: Wie stehen Sie zu Stuttgart 21 - und wieso steht die SPD im Lande so unverbrüchlich in Treue fest zu einem typischen CDU-Projekt (einer vergangenen Ära)? P.S.: Ich hoffe daß - außer dem Flüchtlingsproblem und Stuttgart21 - bei der Bürgermehrheit auch die anderen "heißen Problembaustellen" im Lande nicht in Vergessenheit geraten.

Leserfrage an Herrn Kretschmann..: Sehr geehrter Herr Kretschmann, ich habe zwei Fragen an Sie, sowohl in Ihrer Eigenschaft als verantwortlicher Ministerpräsident von B.W. und in Ihrer Eigenschaft als Politiker der Grünen. Meine erste Frage betrifft Stuttgart 21. Ich kenne den Stuttgarter Hauptbahnhof seit 1955 als einen Bahnhof, der alle Bedürfnisse für den Nah- und Fernverkehr ausreichend befriedigt. Den neuen Tiefenbahnhof halte ich für völlig unnötig. Die Baugenehmigung wurde nach meiner Überzeugung nur zum Vorteil von Immobilienspekulanten erteilt, was ich unter anderem daran erkenne und damit begründe, dass der Bahnhof von vornherein nicht auf dem bahneigenem Betriebsgelände, den alten Güterbahnhof zwischen der Heilbronner Straße und der Wolframstraße geplant wurde, wo man sehr viel einfacher und mit viel weniger Schwierigkeiten hätte bauen können, als jetzt, sondern direkt unter dem bestehenden Hauptbahnhof plante und jetzt baut. Das bahneigene Betriebsgelände wurde schnell an Immobilienspekulanten verkauft, und von diesen schnell bebaut, damit eine Umkehr ausgeschlossen ist. Wie stehen Sie zu Stuttgart 21, besonders in Ihrer Eigenschaft als Politiker der Grünen, Herr Kretschmann? Mein zweites Anliegen betrifft den Klimawandel! Den Klimawandel sehe ich aus meinem Wissen und meiner Lebenserfahrung heraus (ich bin 82 Jahre alt) als die größte Bedrohung für das Überleben unserer Zivilisation. Es ist völlig ausgeschlossen, dass der Klimawandel mit den seither beschlossenen Maßnahmen, aufgehalten werden kann. Nach meinem Wissen, wird der Klimawandel durch einem sehr hohen, mit keinem Argument zu rechtfertigen Energieverbrauch verursacht. Der hohe Energieverbrauch ist nur deshalb notwendig, damit wir Menschen unser viel zu hohes Anspruchsdenken und unser viel zu hohes Konsumverhalten befriedigen können. Ich bin mir sicher, dass alle Maßnahmen, die bisher von den Grünen beschlossen und durchgesetzt wurden, keinen Erfolg haben werden. Wie sehen Sie den Klimawandel, Herr Kretschmann? Über diese beiden, aus meiner Sicht wichtigsten Themen der Gegenwart, würde ich sehr gerne mit Ihnen diskutieren. Danke. Mit freundlichem Gruß, Fritz Kleinfeldt.

FRAGE AN DEN LEID - WOLF ....: Sind Sie auch dafür , dass wir dagegen sind ? Sind Sie auch bereit , dafür zu sein , wenn wir trotz allergrößter Bedenken, dafür sind ?

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