StZ-Lauf
Tscheche siegt im Halbmarathon
Johannes Scharnbeck,
20.06.2010 11:52 Uhr
Der Tscheche Dan Oralek (rechts) hat den Halbmarathon beim 17. StZ-Lauf gewonnen. Foto: Baumann
Stuttgart - Der Tscheche Dan Oralek hat den Halbmarathon beim 17. StZ-Lauf gewonnen. Der 40-Jährige aus der Stuttgarter Partnerstadt Brünn lief die 20,1 Kilometer in 1:09:19 Stunden. Zweiter wurde Eduard Scherer vom LAV Tübingen (1:10:51 Stunden) vor seinem Teamkollegen Christoph Schlipf (1:12:34 Stunden) aus Fellbach. Bei den Frauen siegte die Leonbergerin Dorothea Frey in 1:23:09 Stunden vor Ute Philippi (Aichelberg) und Elke Brenner (Markgröningen).
Für Oralek war es die erste Teilnahme überhaupt beim StZ-Lauf, eine große Herausforderung stellte die Strecke für ihn jedoch nicht dar. "Die Distanz kam mir wie ein Sprint vor", sagte er. Denn Oralek, der als Programmierer arbeitet, läuft sonst eher Ultramarathons – und dann meist über 100 Kilometer. Derzeit bereitet er sich auf den Death Valley Ultramarathon vor, der über 217 Kilometer quer durch das bis zu 50 Grad heiße Death Valley in Kalifornien verläuft. Seine Bestzeit über 100 Kilometer ist 6:56 Stunden, bei der letzen WM über diese Distanz schaffte er es unter die Top 30. In Stuttgart wollte Oralek eigentlich sogar etwas schneller unterwegs sein. "Aber die Strecke ist sehr hügelig und ich musste die letzten 12 Kilometer alleine laufen", sagte er. "Ich bin aber richtig glücklich, dass ich diesen Lauf, den ich mir vor allem zur Vorbereitung vorgenommen habe, gewonnen habe."
Dorothea Frey konnte ihren Sieg bei den Frauen kaum fassen. "Das hätte ich nie erwartet. Ich bin überglücklich", sagte die 36-Jährige im Ziel. Im vergangenen Jahr musste sie zwei Operationen an der Ferse über sich ergehen lassen. Schmerzfrei lief sie nun souverän als erste Frau über die Linie. "Das ist mein größter Erfolg", sagte Ley.
Auch der Zweite bei den Männern, Eduard Scherer, ist mit seiner Leistung zufrieden gewesen. Seine Platzierung vom vergangenen Jahr konnte er damit wiederholen. Nach der Absage des Seriensiegers Martin Beckmann hatte er zwar "insgeheim gehofft, vielleicht zu gewinnen", sagte der 44-Jährige. Da er aber in diesem Jahr nicht so viel trainieren konnte wie sonst, verschwendete er keinen Gedanken mehr an Platz eins. "Ich werde ja auch immer älter", sagte Scherer und freute sich vor allem über die Atmosphäre an der Strecke: "Stuttgart ist immer ein tolles Heimspiel für mich." Scherers Teamkollege Christoph Schlipf war mit seinem Heimspiel nicht so zufrieden. "Als Fellbacher war das mein Saisonhöhepunkt", sagte der 26-Jährige. "Ich hatte mir eigentlich mehr vorgenommen."
Den Handbike-Marathon gewann Michael Baier aus Lenzkirch in 41:25 Minuten, bei den Frauen siegte Anja Wicker (55:31 Minuten).
Für Oralek war es die erste Teilnahme überhaupt beim StZ-Lauf, eine große Herausforderung stellte die Strecke für ihn jedoch nicht dar. "Die Distanz kam mir wie ein Sprint vor", sagte er. Denn Oralek, der als Programmierer arbeitet, läuft sonst eher Ultramarathons – und dann meist über 100 Kilometer. Derzeit bereitet er sich auf den Death Valley Ultramarathon vor, der über 217 Kilometer quer durch das bis zu 50 Grad heiße Death Valley in Kalifornien verläuft. Seine Bestzeit über 100 Kilometer ist 6:56 Stunden, bei der letzen WM über diese Distanz schaffte er es unter die Top 30. In Stuttgart wollte Oralek eigentlich sogar etwas schneller unterwegs sein. "Aber die Strecke ist sehr hügelig und ich musste die letzten 12 Kilometer alleine laufen", sagte er. "Ich bin aber richtig glücklich, dass ich diesen Lauf, den ich mir vor allem zur Vorbereitung vorgenommen habe, gewonnen habe."
Dorothea Frey gewinnt den Halbmarathon der Frauen
Dorothea Frey konnte ihren Sieg bei den Frauen kaum fassen. "Das hätte ich nie erwartet. Ich bin überglücklich", sagte die 36-Jährige im Ziel. Im vergangenen Jahr musste sie zwei Operationen an der Ferse über sich ergehen lassen. Schmerzfrei lief sie nun souverän als erste Frau über die Linie. "Das ist mein größter Erfolg", sagte Ley.
Auch der Zweite bei den Männern, Eduard Scherer, ist mit seiner Leistung zufrieden gewesen. Seine Platzierung vom vergangenen Jahr konnte er damit wiederholen. Nach der Absage des Seriensiegers Martin Beckmann hatte er zwar "insgeheim gehofft, vielleicht zu gewinnen", sagte der 44-Jährige. Da er aber in diesem Jahr nicht so viel trainieren konnte wie sonst, verschwendete er keinen Gedanken mehr an Platz eins. "Ich werde ja auch immer älter", sagte Scherer und freute sich vor allem über die Atmosphäre an der Strecke: "Stuttgart ist immer ein tolles Heimspiel für mich." Scherers Teamkollege Christoph Schlipf war mit seinem Heimspiel nicht so zufrieden. "Als Fellbacher war das mein Saisonhöhepunkt", sagte der 26-Jährige. "Ich hatte mir eigentlich mehr vorgenommen."
Den Handbike-Marathon gewann Michael Baier aus Lenzkirch in 41:25 Minuten, bei den Frauen siegte Anja Wicker (55:31 Minuten).
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