SV Hoffeld Neben der Fitness zählt auch die Fairness

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Der SV Hoffeld ist ein Familienverein und legt Wert auf den ordentlichen Umgang miteinander.

Jürgen Demeter Foto: Barnerßoi
Jürgen DemeterFoto: Barnerßoi

Stuttgart-Degerloch - Wer beim SV Hoffeld sportelt, muss nicht nur fit, sondern auch fair sein. So geben es die sechs Punkte im Werteleitbild des Vereins vor. Es zählen Respekt, Teamgeist, Verantwortung Leistungsbereitschaft, Toleranz und eben die Fairness. Die sechs Punkte drückt der Vereinsvorstand den Mitgliedern aber keinesfalls diktatorisch auf, im Gegenteil: Sie wurden 2006 gemeinsam mit den Freizeit-Sportlern erarbeitet.

„Das war ein Pilotprojekt“, erzählt Jürgen Demeter, der seit 1991 dem Hoffelder Sportverein vorsitzt. Die Jugendabteilung des Württembergischen Landessportbunds hatte den Verein von der Hohen Eiche dafür ausgewählt. In zwei Workshops wurden die Richtlinien entwickelt und im Verein gestreut. Neue Mitglieder bekommen sie mit dem Vereinseintritt. Es hat was bewirkt, bestätigt Jürgen Demeter. Der Umgang im Alltag klappe gut. Auch unter den vielen verschiedenen Nationalitäten im Verein. Das liege auch daran, dass der Verein ohnehin sehr familiär sei. „Darauf legen wir viel Wert“, sagt der 51-Jährige.

Beim SV Hoffeld gibt es auch außergewöhnliche Sportarten

In zwölf Abteilungen wird beim SV Hoffeld miteinander gesportelt. Dabei gibt es reine Freizeitgruppen, wie etwa die Volleyballer oder die Gymnastikabteilung. Aber auch die, die sich in Richtung Leistungssport orientieren: die Tennis- und die Fußballspieler beispielsweise. Gerade Letztere machen eine große Gruppe aus. Außer der aktiven Herren- und der aktiven Damenmannschaft gibt es 17 Jugendmannschaften. „Nachwuchssorgen haben wir keine“, sagt Demeter.

Neben den Sportarten, die die meisten Sportvereine anbieten, gibt es beim SV Hoffeld auch außergewöhnliche: Die Abteilung Sport nach Krebs zum Beispiel und zwei Abteilungen für behinderte Sportler. Sie spielen Tischtennis und Torball, ein Ballspiel für Menschen mit Sehbehinderung.

Wirklich ungewöhnlich sind aber ganz klar die „Grambapfuuzger“ – die Theaterabteilung. Wie kam diese in den Sportverein? „Die Gruppe hat sich aus Kindergarteneltern heraus gegründet“, erzählt Demeter. Irgendwann haben sie einen Verein gesucht, der sie unter ihr Dach nimmt, und der SV Hoffeld hat 2005 zugestimmt. Im Januar beginnt die neue Spielzeit der Mundart-Truppe. Viele Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Der Titel des neuen Schwanks in drei Akten verspricht einiges: Rambazamba am Lido Makkaroni.

SV Hoffeld:

Anschrift: Bopseräcker 2, 70597 Stuttgart
Telefon: 72 41 94
Mail:
svhoffeld@t-online.de
Homepage: www.svhoffeld.de
Vorsitzender:
Jürgen Demeter
Gründungsjahr: 1951
Mitgliederzahl:
1200
Abteilungen: Behinderten-Sport Tischtennis, Behinderten-Sport Torball, Bogenschießen, Gymnastik, Eltern-Kind-Turnen, Fußball, Schwimmen, Sport nach Krebs, Tennis, Theater, Tischtennis, Volleyball, Walking

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