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Stuttgart - Sven Ulreich (23) hat zuletzt starke Leistungen abgeliefert. Das war seine Antwort auf die Kritiken, die er immer wieder zu hören bekam. "Ich muss zugeben, dass es schon eine kleine Genugtuung war, bewiesen zu haben, dass ich ein guter Torhüter bin", sagt Ulreich.
Herr Ulreich, draußen auf dem Trainingsplatz ging es zuletzt auch wetterbedingt stürmisch zu. Dagegen herrscht hier im Teamhotel eine gediegene Ruhe. Abgesehen von ein paar Golfern ist der VfB unter sich. Ist Ihnen das recht so?
Bei dem Wind fliegen die Bälle häufig vogelwild durch die Luft und lassen sich so schwer berechnen. Aber abgesehen davon läuft hier alles optimal. Wir trainieren sehr intensiv, da hat man am Abend schon mal einen leichten Muskelkater. Was die Auswahl unseres Hotels angeht, bin ich sehr zufrieden. Ich liebe die Ruhe und die Abgeschiedenheit, weil man sich so wesentlich besser auf den Fußball konzentrieren kann. Im vergangenen Jahr waren wir in Belek in einem anderen Hotel. Wenn man dort die Lobby betreten hat, kam man sich vor wie in einem gut besuchten Wasenzelt. Das muss ich nicht haben.
Sie machen im Umgang mit den Kollegen und den Medien einen stets aufgeschlossenen Eindruck. Haben Sie vom Naturell her ein eher sonniges Gemüt?
Ich denke grundsätzlich positiv. Aber meine Freundin sagt auch, dass ich ihr manchmal sogar ein bisschen viel grüble. Dabei denke ich gerne auch über Dinge außerhalb des Fußballs nach - und frage mich: Was kann ich in dieser und jener Situation künftig besser machen?
Im letzten Spiel des Jahres 2011 waren Sie aber schon nahe am Optimum. Sie haben im Pokal gegen den Hamburger SV drei oder vier hundertprozentige Torchancen vereitelt und dem VfB dadurch den Einzug ins Viertelfinale gesichert.
Natürlich habe ich großen Spaß, wenn ich solche Bälle halten kann. Dann bin ich auch sehr zufrieden mit mir. Doch ich bleibe weiter sehr ehrgeizig und will immer ein bisschen mehr. Ich bin erst 23 Jahre alt, dass vergessen die Leute manchmal. Für einen Torwart ist das kein Alter, da gibt es auf jedem Gebiet noch ein Steigerungspotenzial. Jens Lehmann war in seiner letzten Saison beim VfB 40. Und auch er hatte in einigen Bereichen noch Luft nach oben. Das hat er damals selbst gesagt.
Dennoch können Sie mit Ihrer Vorrunde sehr zufrieden sein. Die Zukunftsdebatte über Sie und Bernd Leno, der jetzt fest bei Bayer Leverkusen spielt, ist vom Tisch. Wie fühlt es sich denn an, uneingeschränkte Nummer eins beim VfB zu sein?
Ich habe immer gesagt, dass mich die Diskussionen um den Bernd und mich nicht beschäftigt haben. Das war für mich kein Thema, immerhin hatte ich ja bereits in der Sommervorbereitung gegen ihn die Nase vorne. In meiner noch jungen Profikarriere, in der es ja schon einige Rückschläge gegeben hat, habe ich eines gelernt: ich kann es nicht allen recht machen und konzentriere mich daher auf mich und meine Leistung. Damit fahre ich sehr gut. Obwohl ich zugeben muss, dass es schon eine kleine Genugtuung war, dem ein oder anderen Kritiker bewiesen zu haben, dass ich ein guter Torhüter bin.


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internationale erfahrung ?!?!
wenn du die internationale erfahrung ansprichst frag ich dich wo du die denn bei ter Stegen oder Zieler, der ja eh zu mehr gemacht wird als er tatsächlich ist, siehst ?! außerdem hat leno nach einem halebn jahr bundesliga und champions league ebenfalls weniger erfahrung wie Ulreich, der in seiner jungen karriere schon einige rückschläge erlebt und viel durchgemacht hat ! nich zuletzt deshalb ist er der keeper der von allen am weitesten ist!!
DFB ohne int. Erfahrung?
Es wrid schwer das DFB-Trikot zu tragen ohne internationale Erfahrung....