Kritik zum Kieler Tatort Vorsicht vor Pralinen!

Von Frank Rothfuss 

Wir haben gesehen: Borowski und das dunkle Netz mit den Ermittlern aus Kiel. Hier gibt es unsere Kritik zum Tatort aus dem hohen Norden.

Die Cybercrime-Spezialisten Cao (Yung Ngo, links) und Dennis (Mirco Kreibich, rechts) überprüfen mit Klaus Borowski (Axel Milberg, Mitte) das Handy des Toten. Foto: NDR 5 Bilder
Die Cybercrime-Spezialisten Cao (Yung Ngo, links) und Dennis (Mirco Kreibich, rechts) überprüfen mit Klaus Borowski (Axel Milberg, Mitte) das Handy des Toten.Foto: NDR

Stuttgart - Die Handlung in zwei Sätzen Der Staatsanwalt Maximilian Breuer will an ein Konto, auf dem Bitcoins liegen, eine Ersatzwährung, die aber viel echtes Geld wert ist. Auf dem Weg zum Reichtum kennt er weder Freunde noch Kollegen: Er beseitigt alle, die ihn bremsen könnten.

 

Zahl der Leichen vier

 

Der Fingerzeig des Films Lasse nie einen Hotelspiegel auf deine Hand fallen, es wird dich einen Finger kosten.

 

Der Stuttgarter des Films Der Name verrät es: Jochen Hägele. In Stuttgart ist er geboren, er spielt den Strippenzieher, den Staatsanwalt Maximilian Brauer.

 

Der pädagogische Ansatz Niemals zu viele Pralinen essen. Es könnte das Leben kosten. Und stecke das Gesicht niemals in eine Wolfsfalle.

 

Die genialste Abkürzung Die Computerexperten der Polizei arbeiten mit der Schleswig-Holsteinischen Analyse-, Kriminologie-, Archivierungs- und -Leitungssoftware, kurz Schakal.

 

Das Tier des Films Die Auswahl ist groß. Es gibt den Schakal, einen Killer mit Wolfsmaske, einen goldenen Fisch. Und ein Zebra. Das Maskottchen des Handballklubs THW Kiel hält bei einer Verfolgungsjagd den Killer auf.

 

Unser Fazit Ein ungewöhnlicher und außergewöhnlicher Krimi. Ohne sich in Mätzchen zu verlieren, zeigt Regisseur David Wnendt bei seinem ersten Fernsehfilm, dass man einen „Tatort“ auch zeitgemäß erzählen kann.

 

Spannung Note 2; Logik Note 2