Technik Fünf Trends für die digitale Zukunft

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Wie werden wir künftig leben? Wie wird sich unser Alltag verändern? Im Frühjahr zeigen Facebook, Microsoft, Google und andere Konzerne aus dem Silicon Valley ihre Visionen und neue Produkte.

Bei Virtual Reality-Brillen sind alle Tech-Unternehmen dabei – auch Microsoft mit der Hololens. Foto: AP
Bei Virtual Reality-Brillen sind alle Tech-Unternehmen dabei – auch Microsoft mit der Hololens. Foto: AP

Stuttgart - Dass Mensch und Maschine eines Tages miteinander verschmelzen könnten, ist ein Menschheits(alb-)traum. Facebook arbeitet daran. Regina Duncan, die Chefin der Forschungsabteilung, stellte konkrete Pläne des Unternehmens vor: Ziel sei es, dass Gedanken direkt zu Wörtern im Computer oder im Smartphone werden. Gelingen soll das mit Hilfe von Elektroden auf dem Kopf – Facebook strebt an, dass Benutzer einer solchen Technik mit einer Geschwindigkeit von 100 Wörtern pro Minute Gedanken in Text verwandeln können. Die Mensch-Maschine-Schnittstelle ist keine Spinnerei, sie in der Forschung längst geglückt: In Tübingen sind Wissenschaftler dazu in der Lage, die Gehirnaktivität eines Menschen mit Hilfe von EEG-Signalen auszulesen. An der US-Universität Stanford konnte eine gelähmte Frau dank Elektroden im Gehirn acht Worte pro Minute schreiben.