Toter in Bad Cannstatt LKA wollte 21-Jährigen befragen

Von SIR 

Der 21-Jährige, der sich wohl aufgrund einer persönlichen Beziehung am Montag das Leben genommen hat, sollte am Tag seines Suizids zu seinen Kenntnissen über rechtsextremistische Strukturen befragt werden.

Der 21-Jährige, der sich wohl aufgrund einer persönlichen Beziehung das Leben genommen hat, sollte am Tag seines Suizids zu seinen Kenntnissen über rechtsextremistische Strukturen befragt werden. Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb
Der 21-Jährige, der sich wohl aufgrund einer persönlichen Beziehung das Leben genommen hat, sollte am Tag seines Suizids zu seinen Kenntnissen über rechtsextremistische Strukturen befragt werden.Foto: www.7aktuell.de | Oskar Eyb

Stuttgart-Bad Cannstatt - Bei dem 21-Jährigen, der sich am 16. September in einem Auto in Bad Cannstatt das Leben genommen hatte (wir berichteten), handelt es sich um einen Mann aus dem Kreis Heilbronn.

Weitere polizeiliche Ermittlungen haben ergeben, dass der junge Mann das Fahrzeug vermutlich selbst in Brand gesteckt hat. Die Hintergründe für den Suizid sollen in einer persönlichen Beziehung liegen.

Wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg nun meldet, hatten Beamte den 21-Jährigen, der zeitweise rechten Kreisen zugerechnet wurde, wenige Tage zuvor im Rahmen zahlreicher Befragungen und Maßnahmen der Ermittlungsgruppe „Umfeld“ angesprochen. Er sollte am Tag seines Suizids zu seinen Kenntnissen über rechtsextremistische Strukturen befragt werden.

Die EG „Umfeld“, die im Januar 2013 ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, die rechte Szene in Baden-Württemberg aufzuhellen - ausgehend von den Ermittlungen des Generalbundesanwaltes im Zusammenhang mit dem NSU-Ermittlungskomplex.

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