Treffpunkt der Burschenschaften Mehrere Fenster eingeworfen
Thea Bracht, 23.11.2012 13:39 UhrStuttgart - In der Nacht haben unbekannte Täter den Eingangsbereich der Sängerhalle in Untertürkheim stark beschädigt. Es wurden mehrere Fenster und zwei Türen mit Steinen eingeworfen. Die Polizei ermittelt, hat aber noch keine Hinweise auf die möglichen Täter. Von Freitag bis Sonntag tagt die Deutsche Burschenschaft in der Halle. Da die Innenräume nicht beschädigt wurden, kann das Treffen planmäßig stattfinden. Erwartet werden 500 bis 600 Teilnehmer.
Ein Hauptthema des außerordentlichen Burschentags ist der Umgang mit rechtsextremen Tendenzen in dem Dachverband, dem etwa 115 Burschenschaften aus Deutschland und Österreich angehören. Der Pressereferent der Deutschen Burschenschaft, Walter Tributsch, sprach von einem „terroristischen Anschlag“. Der Polizeisprecher Stefan Keilbach sagte, ein Zusammenhang mit dem Burschentag sei nicht ausgeschlossen. Für Samstag sind drei Gegendemos angemeldet, die Veranstalter rechnen mit 250 bis 300 Teilnehmern aus dem linken Spektrum. Die Polizei wird mit mehr als 100 Beamten im Einsatz sein.






Auseinandersetzung - aber wie?
Eine Auseinandersetzung mit rechtsextremistischen Gedankengut ist das Gebot der Stunde. Es fragt sich aber: rechtfertigt ein gut gemeintes politisches Ziel auch Gewaltmittel? Blindwütige Gewalt gegen eine gemeinschaftlich genutzte Vereins-Immobilie ist in ihrer Wirkung eindeutig kontraproduktiv. Die linken Gruppierungen sollten sich im eigenen Interesse von Gewalt gegen Dritte distanzieren.
An JvP und andere die Idee,...
es mal nicht mit verbieten, sondern mit Aufklärung versuchen. Wir reden von Zeiträumen von oder auch 45 bis heute. Faschismus ist kein globale Kausalität, die sich ausschließlich in der Person und des Machtapparates von Adolf Hitler manifestiert. Mit den ganzen rechten Umtrieben kann jede Regierung unserer Republik sich im Bedarfsfall in tiefster Betroffenheit suhlen ohne tatsächlich zu ändern im Sinne der Gesellschaft. Und was diese Regierenden noch können mit dem rechten Strom,ist, den Großteil der Bevölkerung immer zu den jeweils gerade in den Focus gerückten Minderheiten lenken und den nationalsozialistischen Umtrieben 'hinterher hecheln' in aller gebotenen Betriebsamkeit im Beamtenmikado, Akten schreddern und Ergebnissen zwischen null und nichts generieren, um von eigenem Versagen oder auch eher 'bilderbürgerlichem Tun' in Richtung weltregierenden Strukturen abzulenken. Stellt euch vor, im 'rechten Raum' wäre alles verboten. Marktradikales Handeln beinhaltet für mich totalitäre Prinzipien. Wenn wir uns nun vorstellen, Die Rechten verbieten bedeutet, sich über gebotene, politisch-kalkulierte Gebühr mit Ihren Inhalten auseinanderzusetzen. Warum, verehrter JvP ist es seit 1945 und noch bis 2015 durch die Bayrische Staatsregierung quasi unmöglich gemacht, einer breiteren Öffentlichkeit, z.B. in der Schule 'Mein Kampf' von Adolf HItler in den Sozial-, Geschichts- oder Ethikunterricht einzubringen? Wir bilden unsere Kinder im deutschen Schulgesetz, bei dem ich nicht wissen möchte wie viele Alt-Nazis daran mitgewirkt haben in der deutschen Geschichte so aus, das sich in 2-3 Generationen alles reduziert hat auf einen isoliert zu betrachtenden HIiter-Faschismus und seine Aufmärsche. Die Rolle der internationalen Politik der damaligen Zeit (Weimarer Republik), die wirtschaftlichen Vorteile europäischer Firmen damals bis hinein in die Kriegsjahre 42-43 (auch amerikanische wie Ford) spielen keine Rolle. Warum? Weil der Kapitalismus, der uns gerade die individuelle Lebenshaltung preisintensiviert und zentralgesteuert um die Ohren haut, eben totalitäre, diktatorische Mechanismen in sich birgt, die latent die Gefahr bergen, sich eher undemokratisch im Laufe von Jahrzehnten aus den 'freiheitlich, demokratisch, grundordentlichen Gesellschaften' zu verabschieden. Gilt übrigens aus meiner Sicht für alle bisher bekannten, irgendwann totalitär gegen das Volk operierenden Staatsformen. Darüber sollten wir uns ganz zügig viele erhellende Gedanken machen die sich andere auf Staatskosten schon heimlich seit 20 Jahren gemacht haben, wie sich Staats-Sicherheit von Ost nach West ins digitale Outfit zu wandeln hat.
@ Florian Reißer
Werter Herr, sehr schön rhetorisiert, um zu vernebeln, dass die Burschen(Seil-)schaften sich inmitten unserer Wirtschaft und Politik (mit alten Herren) tummeln. Eine starke Demokratie müsste sie sozusagen vor die Tür setzen. Aber da diese Demokratie von siehe oben… ad infinitum.