
Mit einem Sieg beim Schwäbischen Alb Marathon in Schwäbisch Gmünd über 50 Kilometer hat die Leonbergerin Doro Frey (Plaza Fitness Leonberg) eine durchwachsene Saison beendet. Nur 14 Tage nach ihrer persönlichen Bestzeit auf der Marathonstrecke - mit der in Essen gelaufenen Zeit von 2:47,45 Stunden belegt sie nun Platz acht in der deutschen Marathonbestenliste der Frauen - deklassierte sie beim Europacup-Finale im Ultramarathon ihre Konkurrentinnen. Nach 3:59:01 Stunden hatte sie 15 Minuten Vorsprung vor Marion Braun, die mit ihrem zweiten Platz den Gesamtsieg im Europacup feierte. Nach 2007 und 2010 war das Freys dritter Sieg beim schwersten Lauf in der Region.
Vom Remstal führt die Strecke über das Wäscherschloss in Wäschenbeuren auf den Hohenstaufen. Schon den Rechberg, Ziel des 25-Kilometer-Laufes, erreichte Frey mit sechs Minuten Vorsprung vor der späteren Siegerin über diese Strecke. Allein nahm sie dann den Anstieg auf den Stuifen in Angriff. Beim Abstecher zur Reiterleskapelle musste Frey ein Stück gehen, um nach mehr als 1000 Höhenmetern wieder zu Kräften zu kommen. Auf der ehemaligen Trasse der Hohenstaufenbahn zurück nach Schwäbisch Gmünd ging es für Frey dann nur noch darum, unter vier Stunden zu bleiben. Der Lauf über die drei Kaiserberge verzeichnete mit knapp 500 Finishern einen neuen Rekord. red


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