Tuttlingen
Kampfhund dreht durch
dpa/lsw,
15.03.2010 16:29 Uhr
Foto: dpa
Tuttlingen - Ein 45 Kilogramm schwerer Kampfhund ist in Tuttlingen durchgedreht, nachdem er zahlreiche Beruhigungstabletten geschluckt hatte. Die Überdosierung habe offenbar eine gegenteilige Wirkung erzeugt, berichtete die Polizei am Montag. Der rasende Staffordshire-Mastino-Mix gehört einer 17-Jährigen, die die Polizei alarmiert hatte, weil sie das Tier nicht mehr bändigen konnte. Offenbar hatte der aggressive Hund zuvor aus der Handtasche von Frauchen eine komplette Packung Beruhigungsmittel gefuttert.
Mit Mühe lotsten die Beamten die junge Frau aus dem Haus, während der massige Mastino in der Wohnung blieb. Zwischenzeitlich waren ein Tierarzt und die Tierrettung eingetroffen. Sie stellten den Hund mittels einer Spritze mit einem glücklicherweise normal wirkenden Beruhigungsmittel ruhig. Nun entscheiden die Behörden, was mit dem inzwischen im Tierheim einsitzenden Kampfhund geschehen soll.
Mit Mühe lotsten die Beamten die junge Frau aus dem Haus, während der massige Mastino in der Wohnung blieb. Zwischenzeitlich waren ein Tierarzt und die Tierrettung eingetroffen. Sie stellten den Hund mittels einer Spritze mit einem glücklicherweise normal wirkenden Beruhigungsmittel ruhig. Nun entscheiden die Behörden, was mit dem inzwischen im Tierheim einsitzenden Kampfhund geschehen soll.
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Warum...
Warum hat eine 17-jährige Frau einen Kampfhund? Warum hat überhaupt noch jemand einen Kampfhund? Warum wurde das Tier nicht sofort erschossen? Warum glauben manche Leute immer noch, daß (Kampf-)Hunde keine instinktgetrieben Raubtiere sind?