Übergriffe in der Silvesternacht Stuttgarter Polizei ermittelt gegen zwei Tätergruppen

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Die Polizei hat noch in der Silvesternacht einen Mann festgenommen, der eine Frau sexuell genötigt haben soll. Es gibt Hinweise, dass auch er mit einer Gruppe unterwegs war. Die Polizei wehrt sich gegen den Vorwurf, die Festnahme absichtlich nicht gemeldet zu haben.

Die  Polizisten  hatten in der  Silvesternacht viel zu tun. Nach den Vorfallen häufen sich die Beschwerden von Bürgern, die sich in Stuttgart nicht mehr sicher fühlen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko
Die Polizisten hatten in der Silvesternacht viel zu tun. Nach den Vorfallen häufen sich die Beschwerden von Bürgern, die sich in Stuttgart nicht mehr sicher fühlen.Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Stuttgart - Die Vorfälle in der Silvesternacht haben eine neue Diskussion über die Sicherheitslage in der Stadt entfacht. In Stuttgart waren ähnlich wie in Köln junge Frauen von Männergruppen bedrängt und bestohlen worden. Ein gutes Dutzend Anzeigen liegt der Polizei inzwischen vor, ein Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. In Stuttgart geht die Polizei inzwischen von zwei Tätergruppierungen aus. Zum einen eine 15-köpfige Gruppe, die am Schlossplatz zwei 18-Jährige ausraubte und begrapschte, und die Gruppe, aus der heraus ein 20-jähriger zwei 15 und 18 Jahre alte Frauen sexuell genötigt hatte. Er wurde am Tatort festgenommen, da Polizisten in der Nähe waren.

Eltern warnen Jugendliche vor der Klett-Passage

Die Taten haben nicht nur aufgrund der zahlreichen Übergriffe in Köln für Aufregung gesorgt. Eltern berichten von einem regelrechten Spießrutenlauf ihrer jugendlichen und heranwachsenden Kinder in der Silvesternacht, die auf der Königstraße unterwegs waren und in einen Club wollten. „Die Freundin unseres Sohnes konnte sich als einzige gegen die sexuellen Übergriffe erwehren, da sie deutlich sichtbar für die Angreifer ihr Pfefferspray in der Hand hielt“, schreibt eine Stuttgarterin. Sie rät aufgrund der herumlungernden Gruppen junger Männer: „Meidet die Klett-Passage und den Hauptbahnhof!“

„Es hat sich schon etwas verändert“, sagt der Ordnungsbürgermeister Martin Schairer (CDU). Er werde sich mit der Polizei zusammensetzen, sobald die Auswertung der Silvesternacht vorliege. Dann werde man beschließen, „welche Maßnahmen wir ergreifen, um die Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern.“ Da im Zusammenhang mit den Taschendiebstählen, Raubüberfällen und sexuellen Übergriffen auf Frauen immer wieder junge Männer aus Nordafrika oder dem arabischen Raum als Täter beschrieben werden, betont Schairer, dass Stuttgart eine weltoffene und tolerante Stadt sei, und fügt hinzu: „Es ist aber wichtig, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen wissen, wie das Zusammenleben bei uns funktioniert. Das ist Teil unserer Integrationsarbeit.“ Nicht nur im Rathaus, auch bei der Polizei und bei den Händlern in der Klett-Passage hat man ein Augenmerk auf die Entwicklung. „Es ist schlechter geworden“, sagt der Inhaber eines Geschäftes in der Passage. Er merke das an Schilderungen seiner Mitarbeiter und wenn er selbst in den Läden ist – leider aber auch am Umsatz. „Gründe nennen uns die Kunden nicht, die wegbleiben, da es ja viele Pendler sind. Aber wir sehen schon einen Zusammenhang, weil immer mehr Bettler, Punks und Drogenhändler in der Passage unterwegs sind.“

Polizei wehrt sich gegen Vertuschungsvorwurf

Die Polizei bestätigt das. „Wir machen immer wieder Schwerpunkteinsätze in der Klett-Passage, erst am Dienstag war wieder einer“, sagt der Polizeisprecher Olef Petersen. Übergriffe und Gewalttaten würden in der Unterführung selten geschehen. Überwiegend habe es die Polizei dort mit Drogenhandel und Taschendiebstahl zu tun. Die Polizei steht nach der Silvesternacht auch in der Kritik. Zum einen wird ihr mangelnde Präsenz vorgehalten. Zum anderen muss sie sich gegen den Vorwurf verteidigen, einen Fall von sexueller Nötigung nicht berichtet zu haben, den der verhaftete 20-Jährige begangen haben soll, weil er Asylbewerber ist. „Wir haben hier gar nichts vertuscht“, sagt Petersen. Man habe keine Meldung veröffentlicht, weil die Pressestelle nicht jede sexuelle Nötigung sofort melde.

„Bei der Fallanalyse stellte sich dann heraus, dass es sich um ein ähnliches Vorgehen wie bei den beiden 18-jährigen Opfern handeln könnte, da der Tatverdächtige auch Handys dabei hatte“, fügt er hinzu. Man habe die Auswertung der Telefone abwarten wollen, um sicher zu wissen, ob sie Raub- oder Taschendiebstahlsopfern gehörten. Die Polizei hat sich davon ein umfassendes Bild des Zwischenfalls versprochen. Auch auf den Vorwurf der mangelnden Präsenz hat der Polizeisprecher Petersen eine Antwort: „Wir können nicht überall gleichzeitig sein, aber an den neuralgischen Punkten waren wir mit einem großen Kräfteaufgebot.“ So sei die Polizei zur Stelle gewesen und habe den 20-Jährigen verhaften können.

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28 KommentareKommentar schreiben

Klett-Passage.: Ich vermute mal, dass mehr als die Hälfte der Personen, die hier vor der Klett-Passage warnen, selbst dort noch nie durchgelaufen ist. Ich muss wöchentlich ca. 25x durch die Klettpassage, davon mind. 8-10x spätabends oder nachts. Es gibt zwar jede Menge südosteuropäsiche und osteuropäische Dauerpenner, aber die lassen die Passanten in Ruhe, jedenfalls habe ich in den letzten Jahren nichts Auffälliges beobachtet, und ich laufe mitnichten blind durch die Gegend. Ein Problem sind die Roma, aber da diese auf den ersten Blick zu erkennen sind, kann man sich darauf einstellen. Was mich aufregt, sind die rücksichtslosen Radfahrer, die selbst im dichtesten Berufsverkehr mit Höchsttempo durch die Klett-Passage rasen.

um: die armen Opfer geht's danach nie da man damit beschäftigt ist die Taten reinzuwaschen indem man den Opfern unterstellt dass sie selbst schuld sind.

Ein weiterer, handfester Skandal in Regensburg - Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. : Der mit der Klärung des Missbrauchsskandals beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber sagte der Süddeutschen Zeitung, sei zwischen dem Zweiten Weltkrieg und den frühen neunziger Jahren womöglich jeder dritte der 2.400 Domspatzen zum Gewaltopfer geworden. Diese Schätzung gehe aus den mehr als 140 Gesprächen hervor, die er mit Opfern und Verantwortlichen geführt habe. RA Weber sprach zunächst von mehr als 200 Kindern, die von Priestern und Lehrern des Bistums verprügelt worden seien. Zahlreiche Kinder seien außerdem sexuell missbraucht worden. Auch Vergewaltigungen habe es gegeben. Während das Bistum die Misshandlungen anfangs nur in der Domspatzen-Vorschule in Pielenhofen und später in Etterzhausen verortete, habe Weber jetzt auch von Übergriffen im Gymnasium, im Internat und im Chor in Regensburg berichtet. Da könnten man auch mal die "Sau rauslassen" - oder existiert bei manchen Leutchen eine doppelte Moral?

herumlungernden Gruppen junger Männer: : Warum nennt man nicht die Dinge wie sie sind !?`++ Es handelt sich hier um Syrer, Iraker und Afghanen, wie in Köln auch ! ++ Hört doch endlich auf den Bürger für Blöd zu verkaufen und schreibt und berichtet doch wer das den wirklich war ! ++ Diese Auswüchse gab es vor diesen chaotischen und unkontrollierten Flüchtlingswelle noch nie und das ist nun mal Fakt ++ Natürlich darf man nicht pauschalisieren aber es ist dennoch die Wahrheit wenn man endlich mal zugeben würde, das diese unkontrollierten Flüchtlingszuwächse schuld an diesen Situationen sind ++ Mit Totschweigen bringt man erst Zulauf für den rechtsradikalen Mob, sagt den Bürgern endlich die Wahrheit und berichtet über Dinge so wie sie sind, sonst scheuen sich die Medien ja auch nie Ross und Reiter zu benennen, auch wenn zunächst keine 100%igeBeweise vorliegen ...

Beweise: Sie wollen doch sonst ständig "Belege, Beweise" und was sonst noch alles. Warum machen Sie als leidenschaftlicher Polizei-Fan hier nun eine Ausnahme und spekulieren wild herum? Offenbar legen Sie bei Ihren unzähligen S21 Beiträgen völlig andere Maßstäbe an. Daher mein Vorschlag: kommen Sie wieder runter und lassen den Ermittlern die Zeit, die sie benötigen. Am Ende werden wir sicher erfahren, ob es sich wirklich um "Syrer, Iraker und Afghanen" handelt, hab ich recht?

Sexuelle Nötigungen und Sylvesternacht : Was den Frauen in der Silvesternacht geschah, sei es in Stuttgart, Köln bzw. flächendeckend in Deutschland ist abscheulich. Es ist menschenverachtend. Die Täter gehören mit aller Härte des Rechtsstaates bestraft. Dazu müsste der Rechtsstaat aber erst einmal wieder funktionieren. Die "Merkel´sche misslungene Asylpolitik" schreit zum Himmel, die Einfältigkeit des Gutmenschentums dazu. Frau Dr. Merkel sollte als Kanzlerin zurück treten, denn sie hat versagt und ihren Amtseid mehrfach gebrochen! Was sich in der Klettpassage abspielt, an HORDEN von arabischen oder anderen Asyl-Männer-Gruppen ist der Kommunalverwaltung und der Polizei seit langem bekannt. Getan wurde bis dato nichts. Abends kannst du dich als Frau dort nicht mehr bewegen -ohne mehrfach belästigt zu werden. Was macht der Herr Oberbürgermeister Kuhn, oder der Landesvater Herr Kretschmann. Nichts machen diese gewählte Herren! Es kann nicht sein, dass Bürger Orte in Stuttgart meiden müssen um nicht ausgeraubt oder sexuell belästigt zu werden. Das hat mit Sicherheit und Demokratie nichts mehr zu tun. !!! Wenn man sich als FRAU mittlerweile bewaffnen muss, dann hat das nichts mehr mit Sicherheit zu tun. Hier läuft politisch und gesellschaftlich etwas ganz falsch, ich sage sogar es wird rückschrittlich. Sollen wir Frauen jetzt noch eine BURKA anziehen um nicht belästigt zu werden? Das Maß der Dinge ist das nicht. Die neuen Asylbewerber strapazieren unsere Gastfreundschaft, belästigen und vergewaltigen Frauen, lachen sich über die Polizei kaputt. Es sind nicht alle so - dass möchte ich betonen. Ich fordere mehr Polizeipräsenz an besagten Orten. Ich fordere die sofortige Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern, Veröffentlichung der Fotos von Straftätern in Sozialen Netzwerken. Ich fordere eine viel härtere Gangart der verantwortl.Politiker. Ich fordere die sofortige Integration der neuen Asylbewerber. Wer sich nicht nachweislich integrieren will und die hiesigen Gesetze verachtet-wird abgeschoben-basta. Und was mich am meisten stört, es wird immer nur über die Täter geredet, nicht über die Opfer, die teilweise ein Leben lang traumatisiert sind. Was ist mit denen. Und natürlich liebe Leser geht zu den nächsten Wahlen, setzt ein Zeichen, auch die notorischen Nichtwähler. Nicht vergessen zur Wahl gehen.

Danke Frau Merkel: Das ist erst der Anfang unserer Willkommenskultur, Frau Merkel! Unkontrolliert Flüchtlinge ins Land zu lassen, sich als Frau nicht mehr offen und frei bewegen zu können. Wo sich Männer mit ausländischer Herkunft einfach an uns Frauen bedienen. Ist das im Sinne unseres Rechtsstaates? Hier hört für mich die Willkommenskultur auf!

Dürfen sich deutsche Männer an Kindern "bedienen"? Wie in Regesnburg? Bei mehr als 200 Kindern? : Diese skandalöse Doppelmoral von manchen Deutschen ist kein Genussmittel sondern bitterbös. Ohne die kriminellen Untaten vom Kölner Hbf oder anderswo zu beschönigen, muss gleichzeitig auch auf einen derzeit hochkochenden Skandal der kath. Kirche in Regensburg hingewiesen werden. Dort wurden seit Kriegsende jeder Dritte der 2.400 Domspatzen ein Opfer auch von ebenfalls nicht hinnehmbarer sexueller Gewalt.

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