Umbau der Mercedes-Benz-Arena
Stadion wächst wieder zusammen
Markus Heffner,
11.02.2010 07:09 Uhr
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Den Umbau im Blick: die Stadion-Geschäftsführer Martin Rau und Stefan Heim sowie VfB-Präsident Erwin Staudt (v. l.). Foto: Zweygarth
Stuttgart - Nach den großen Fortschritten in den vergangenen Wochen ist Erwin Staudt zuversichtlich, dass auch weiterhin alles exakt nach Plan laufen wird. "Wir können und werden den HSV schlagen", sagt der VfB-Präsident: "Hamburg hat eine klasse Mannschaft, aber sie liegt uns." 3:1 lautet Staudts optimistischer Tipp - trotz eines Ruud van Nistelrooy, der nach seinem dreiminütigen Ersteinsatz gegen Köln am Samstag (Anpfiff 15.30 Uhr) in der Mercedes-Benz-Arena womöglich von Beginn an auflaufen wird.
Auf einem ebenso guten Weg wie die Mannschaft sieht Staudt den Stadionumbau, der trotz zuletzt frostiger Temperaturen voll im Zeitplan liegt. Am Mittwoch haben die Bauarbeiter damit begonnen, die Untertürkheimer Kurve mit Tribünenfertigteilen wieder aufzubauen. Insgesamt 720 der zehn Tonnen schweren Betonstücke werden in der Kurve verbaut, erklärt der Stadionarchitekt Eberhard Becker, dessen Büro ASP den 60 Millionen Euro teuren Umbau geplant hat.
Trotz der zuletzt teils eisigen Temperaturen und heftigen Schneefälle wächst das Stadion langsam wieder zusammen, allerdings hätten die rund hundert Arbeiter auf der Großbaustelle ganz schön zu leiden, sagt Becker. Die Arbeit sei unter diesen frostigen Bedingungen wesentlich aufwendiger. So müsse etwa der frisch gegossene Beton mit Folien abgedeckt und teils beheizt werden, bis er vollständig ausgetrocknet sei. Und auch die Fertigteile müssten warm angeliefert werden.
An einigen Tagen konnte in der Untertürkheimer Kurve wetterbedingt gar nicht betoniert werden. Das sei aber glücklicherweise bisher die Ausnahme gewesen, sagt Martin Rau, der Geschäftsführer der Stadion Neckarpark GmbH. "Etwas Puffer gibt unser Zeitplan her, bisher liegen wir absolut im Rahmen." Allerspätestens am 20. August, zum Start der Bundesligasaison 2010/2011, soll die Untertürkheimer Kurve wieder den Fußballfans gehören. Nur die VIP-Besucher müssen sich noch etwas länger gedulden, bis sie auf ihren bevorzugten Platz können: Der angeschlossene Logenbereich geht laut Zeitplan erst zur Rückrunde in Betrieb. Und die Mehrzweckhalle unter der Tribüne, die mit weiteren 13 Millionen Euro Kosten veranschlagt ist, soll Anfang April 2011 ihrer Bestimmung übergeben werden.
Bereits am 2. Mai diesen Jahres, nach dem letzten Heimspiel des VfB gegen Mainz, wird auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Abbruch der Cannstatter Kurve begonnen. Die ersten zwei Wochen werde die Tribüne entkernt, dann erst könnten die eigentlichen Abrissarbeiten beginnen, sagt Stadionarchitekt Becker. Wie schon bei der Untertürkheimer Kurve muss auch der Bau der neuen Tribüne auf der Cannstatter Seite innerhalb der Europäischen Union ausgeschrieben werden. Mitte März soll die Ausschreibung im EU-Amtsblatt erscheinen.
Wohin während des Cannstatter Kurvenbaus die A-Block-Schlachtenbummler und der übrige harte Kern der VfB-Anhängerschaft ausgelagert werden, wird derzeit noch an verschiedenen Fronten beraten. Das Problem sei, dass während der Bauzeit sowohl Gästefans als auch die VfBler für ein Jahr in der Untertürkheimer Kurve untergebracht werden müssen - und das mit ausreichendem Sicherheitsabstand und getrennten Zugängen, sagt Stefan Heim vom VfB. Man habe verschiedene Szenarien entwickelt, sei aber noch in der Abstimmungsphase mit den diversen Sicherheitsbehörden. Außerdem müsse man auch mit den Dauerkartenbesitzern in der Untertürkheimer Kurve Gespräche über das Übergangsjahr führen. "Sobald wir die genauen Vorgaben und Rahmenbedingungen kennen, werden wir die Umsetzung konkret angehen", sagt Heim. Dem Verein sei dabei klar, dass die VfB-Fans ihren Platz möglichst nah am Spielfeld haben wollen. Man werde versuchen, die beste Lösung für alle zu finden.
Zurück in ihr Wohnzimmer, das dann mit eigener Fankneipe ausgestattet ist, können die Stehplatz-Anhänger voraussichtlich im August 2011, zum Beginn der übernächsten Spielzeit. Entgegen der ursprünglichen Planung soll bis dahin bereits auch der zusätzliche Dachring eingezogen sein.
Auf einem ebenso guten Weg wie die Mannschaft sieht Staudt den Stadionumbau, der trotz zuletzt frostiger Temperaturen voll im Zeitplan liegt. Am Mittwoch haben die Bauarbeiter damit begonnen, die Untertürkheimer Kurve mit Tribünenfertigteilen wieder aufzubauen. Insgesamt 720 der zehn Tonnen schweren Betonstücke werden in der Kurve verbaut, erklärt der Stadionarchitekt Eberhard Becker, dessen Büro ASP den 60 Millionen Euro teuren Umbau geplant hat.
Trotz der zuletzt teils eisigen Temperaturen und heftigen Schneefälle wächst das Stadion langsam wieder zusammen, allerdings hätten die rund hundert Arbeiter auf der Großbaustelle ganz schön zu leiden, sagt Becker. Die Arbeit sei unter diesen frostigen Bedingungen wesentlich aufwendiger. So müsse etwa der frisch gegossene Beton mit Folien abgedeckt und teils beheizt werden, bis er vollständig ausgetrocknet sei. Und auch die Fertigteile müssten warm angeliefert werden.
Untertürkheimer Kurve zur neuen Saison fertig
An einigen Tagen konnte in der Untertürkheimer Kurve wetterbedingt gar nicht betoniert werden. Das sei aber glücklicherweise bisher die Ausnahme gewesen, sagt Martin Rau, der Geschäftsführer der Stadion Neckarpark GmbH. "Etwas Puffer gibt unser Zeitplan her, bisher liegen wir absolut im Rahmen." Allerspätestens am 20. August, zum Start der Bundesligasaison 2010/2011, soll die Untertürkheimer Kurve wieder den Fußballfans gehören. Nur die VIP-Besucher müssen sich noch etwas länger gedulden, bis sie auf ihren bevorzugten Platz können: Der angeschlossene Logenbereich geht laut Zeitplan erst zur Rückrunde in Betrieb. Und die Mehrzweckhalle unter der Tribüne, die mit weiteren 13 Millionen Euro Kosten veranschlagt ist, soll Anfang April 2011 ihrer Bestimmung übergeben werden.
Bereits am 2. Mai diesen Jahres, nach dem letzten Heimspiel des VfB gegen Mainz, wird auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Abbruch der Cannstatter Kurve begonnen. Die ersten zwei Wochen werde die Tribüne entkernt, dann erst könnten die eigentlichen Abrissarbeiten beginnen, sagt Stadionarchitekt Becker. Wie schon bei der Untertürkheimer Kurve muss auch der Bau der neuen Tribüne auf der Cannstatter Seite innerhalb der Europäischen Union ausgeschrieben werden. Mitte März soll die Ausschreibung im EU-Amtsblatt erscheinen.
VfBler und Gästefans in einer Kurve
Wohin während des Cannstatter Kurvenbaus die A-Block-Schlachtenbummler und der übrige harte Kern der VfB-Anhängerschaft ausgelagert werden, wird derzeit noch an verschiedenen Fronten beraten. Das Problem sei, dass während der Bauzeit sowohl Gästefans als auch die VfBler für ein Jahr in der Untertürkheimer Kurve untergebracht werden müssen - und das mit ausreichendem Sicherheitsabstand und getrennten Zugängen, sagt Stefan Heim vom VfB. Man habe verschiedene Szenarien entwickelt, sei aber noch in der Abstimmungsphase mit den diversen Sicherheitsbehörden. Außerdem müsse man auch mit den Dauerkartenbesitzern in der Untertürkheimer Kurve Gespräche über das Übergangsjahr führen. "Sobald wir die genauen Vorgaben und Rahmenbedingungen kennen, werden wir die Umsetzung konkret angehen", sagt Heim. Dem Verein sei dabei klar, dass die VfB-Fans ihren Platz möglichst nah am Spielfeld haben wollen. Man werde versuchen, die beste Lösung für alle zu finden.
Zurück in ihr Wohnzimmer, das dann mit eigener Fankneipe ausgestattet ist, können die Stehplatz-Anhänger voraussichtlich im August 2011, zum Beginn der übernächsten Spielzeit. Entgegen der ursprünglichen Planung soll bis dahin bereits auch der zusätzliche Dachring eingezogen sein.
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st
glück für den vfb
VFB
Ich bin froh das wir nach so einer langen Zeit ein tolles Stadion bekommen
Jackie
Richtig. So blöd ist der Super-Schwabe. Immer nur buddeln "des brauch mer net - des koscht zu viel...!" Dann wird es eben nicht hier verbraten und der Ossi in Leipzig oder Dreseden freut sich über neue Autobahnen, Opern, Schulen oder Bahnhöfe mit dem Geld, das die Schwaben nicht selber verwenden. Wer mal ein wenig über Autobahnen im Osten gefahren ist und hier auf dem Rumpelacker A 8 oder andere, weiß wovon wir reden... Aber ja - die Schwaben sind ja alle so schlau... "Des brauch mer net - des war scho immer so....! Ha ha.