Umstrittenes JU-Papier
Mappus soll sich distanzieren
dpa/lsw,
29.05.2010 13:31 Uhr
Ministerpräsidet Stefan Mappus hat es schwer, im Bundesrat für seine Initiative zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung zu werben. Foto: dpa
Stuttgart - Der Grünen-Landesvorsitzende Chris Kühn sagte, Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) müsse sich von dem Strategiepapier der JU Göppingen distanzieren. "Das Papier ist ausländerfeindlich, nationalistisch, frauenfeindlich und es diskriminiert Homosexuelle", sagte Kühn. Er sei auch entsetzt, dass die Göppinger CDU- Landtagsabgeordnete Nicole Razavi die Verfasser in Schutz nimmt, die unter anderem vor der Gefahr der "Überfremdung" Deutschlands warnen.
"Der CDU-Nachwuchs beschreibt in der Erklärung ein reaktionäres Familien- und Frauenbild und betreibt zugleich Hetze gegen Ausländer und Minderheiten. Die JU verwendet in dem Papier eine rassistische Sprache und Begriffe, die man eigentlich nur aus dem rechten Spektrum kennt", kritisierte der Grünen-Landeschef.
Die Junge Union Göppingen hatte das "Analyse- und Strategiepapier zur konservativen Erneuerung der CDU/CSU" schon vor einigen Wochen veröffentlicht. Darin heißt es: "Die Folgen der Überfremdung sind inzwischen stark spürbar. Sie kosten die Gesellschaft nicht nur Milliarden, sondern sie gefährden auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Miteinander, die Sicherheit und letztendlich auch den Wohlstand sowie unsere Werteordnung." Ferner fordert die CDU-Jugendorganisation: "Nationale Symbolik sollte wieder ein unerlässlicher Teil des öffentlichen Lebens werden." Verlangt wird überdies: "Eine punktuelle Abkehr von der Selbstgeißelung mit den Verbrechen des Dritten Reiches, wie sie von der politischen Linken seit Jahren betrieben wird, muss stattfinden." An einer anderen Stelle des Papiers wird über den "Verlust der deutschen Ostgebiete" geklagt.
Schließlich ziehen die Jungunionisten gegen die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare zu Felde: "Die eingetragene Partnerschaft, die sogenannte Homo-Ehe ist im Interesse des Staates und seiner Zukunft falsch und unsinnig. Und sie widerspricht christlichen Grundsätzen zutiefst." Razavi, die auch Vorsitzende der Göppinger CDU ist, hatte in einem Zeitungsinterview den Nachwuchsverband in Schutz genommen und erklärt: "Eine demokratische Jugendorganisation hat die Pflicht, die Mutterpartei zu provozieren und Diskussionen auszulösen. ... Dabei darf ruhig mal die eine oder andere Formulierung überzogen sein." Kühn hielt dagegen: "Ich hatte gehofft, dass ein solches reaktionäres und nationalistisches Weltbild in einer modernen Gesellschaft und auch in der CDU des 21. Jahrhunderts keinen Platz hat." Deshalb sei es nicht hinnehmbar, dass Razavi, die Büroleiterin von Mappus während seiner Zeit als CDU-Landtagsfraktionschef war, das JU-Papier nun rechtfertigt. "Mappus muss klarmachen, dass dieses Gedankengut in der Südwest-CDU nichts zu suchen hat", erklärte Kühn.
"Der CDU-Nachwuchs beschreibt in der Erklärung ein reaktionäres Familien- und Frauenbild und betreibt zugleich Hetze gegen Ausländer und Minderheiten. Die JU verwendet in dem Papier eine rassistische Sprache und Begriffe, die man eigentlich nur aus dem rechten Spektrum kennt", kritisierte der Grünen-Landeschef.
Die Junge Union Göppingen hatte das "Analyse- und Strategiepapier zur konservativen Erneuerung der CDU/CSU" schon vor einigen Wochen veröffentlicht. Darin heißt es: "Die Folgen der Überfremdung sind inzwischen stark spürbar. Sie kosten die Gesellschaft nicht nur Milliarden, sondern sie gefährden auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das Miteinander, die Sicherheit und letztendlich auch den Wohlstand sowie unsere Werteordnung." Ferner fordert die CDU-Jugendorganisation: "Nationale Symbolik sollte wieder ein unerlässlicher Teil des öffentlichen Lebens werden." Verlangt wird überdies: "Eine punktuelle Abkehr von der Selbstgeißelung mit den Verbrechen des Dritten Reiches, wie sie von der politischen Linken seit Jahren betrieben wird, muss stattfinden." An einer anderen Stelle des Papiers wird über den "Verlust der deutschen Ostgebiete" geklagt.
"Die Homo-Ehe ist falsch und unsinnig"
Schließlich ziehen die Jungunionisten gegen die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare zu Felde: "Die eingetragene Partnerschaft, die sogenannte Homo-Ehe ist im Interesse des Staates und seiner Zukunft falsch und unsinnig. Und sie widerspricht christlichen Grundsätzen zutiefst." Razavi, die auch Vorsitzende der Göppinger CDU ist, hatte in einem Zeitungsinterview den Nachwuchsverband in Schutz genommen und erklärt: "Eine demokratische Jugendorganisation hat die Pflicht, die Mutterpartei zu provozieren und Diskussionen auszulösen. ... Dabei darf ruhig mal die eine oder andere Formulierung überzogen sein." Kühn hielt dagegen: "Ich hatte gehofft, dass ein solches reaktionäres und nationalistisches Weltbild in einer modernen Gesellschaft und auch in der CDU des 21. Jahrhunderts keinen Platz hat." Deshalb sei es nicht hinnehmbar, dass Razavi, die Büroleiterin von Mappus während seiner Zeit als CDU-Landtagsfraktionschef war, das JU-Papier nun rechtfertigt. "Mappus muss klarmachen, dass dieses Gedankengut in der Südwest-CDU nichts zu suchen hat", erklärte Kühn.
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Neba dr Kapp - will die CDU rechtsradikale Stimmen gewinnen?
Wenn die Junge Union der Göppinger CDU mit rassistischen Sprüchen gegen Überfremdung vorgeht, dann kann man ihr mit berechtigten Argumenten geistige Armut vorwerfen. Die CDU hat noch nie eine wirkliche Integrationspolitik betrieben - sondern sie sogar fast fanatisch bekämpft. Das rächt sich jetzt und der Aufstand der Göppinger Jung"türken" in der CDU gegen alles, was nach Modernisierung riecht, ist bezeichnend und nicht nur einziges Symptom einer verfehlten Politik. So wird den extremen Rechten in Teutschland zugearbeitet. Will die CDU deren Stimmen? Doch diese wählen, so ist in deren Blogs erkennbar, dann gleich das braune Original, das auf den eigenen Nazi-Hintergrund blickt.
Chris Kühn soll sich distanzieren ! !
Der grüne Stadtrat Tim Rohleder beschmiert Wahlplakate von der FDP das ganze endete mit einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung . Die Bundeskandidatin der Grünen im Thüringer Wahlkreis 191, Janet Lutz, wurde beim Schmieren von Hakenkreuzen erwischt und angezeigt. Beim Bundeskongress der Grünen Jugend pinkelt u.a. Daniel Eichler, Europa-Koordinator und Mitglied im Bundesausschuss der Grünen Jugend auf eine am bodenliegende Deutschlandfahne (Schwarz, Rot, Gold). Ein Ströbele der Magenkrämpfe bekommt wenn er Deutschlandfahnen sieht (WM 2006). "Ich hatte gehofft, dass ein solch grünes Gedankengut was eher einem dunkelroten Deutschhassendem entspricht in einer modernen Gesellschaft und auch bei den Grünen des 21. Jahrhunderts keinen Platz hat."
Umstrittens JU-Papier
Typisch deutsch: nicht mal "laut denken" ist erlaubt! Immer allen schön nach dem Mund reden , dann ist es gut! Armes Deutschland! JU weiter so!