Uni Stuttgart Die Rennwagen der Uni Stuttgart sind startklar

Von Ralf Recklies 

Stuttgarter Studenten setzen auf Sieg. Bei der Formula Student wollen die Teams der Uni Stuttgart ganz vorne mitfahren.

Die Stuttgarter Studenten setzen auf Sieg. Foto: FACTUM-WEISE
Die Stuttgarter Studenten setzen auf Sieg.Foto: FACTUM-WEISE

Stuttgart - Während das Rennteam mit dem PS-Boliden F0711-8 seinen ersten Platz in der Weltrangliste der mit Verbrennungsmotoren betriebenen Rennwagen verteidigen will, hofft das Greenteam mit seinem elektrobetriebenen Flitzer E0711-4 darauf, sich von Platz drei noch verbessern zu können.

„Wir wollen wieder beweisen, dass die Nachwuchsingenieure der Uni Stuttgart spitze sind“, sagt Axel Leins, der Vorsitzende des Greenteams, der auch das Rollout am Freitagabend in der SSB-Veranstaltungsarena auf der Waldau mit organisiert hat. Dort wurden nicht nur die beiden jüngsten Rennwagen einem großen Publikum, darunter viele Sponsoren, vorgestellt. Die Besucher der Veranstaltung hatten am Rande der eindrucksvollen Show auch Gelegenheit, die PS-Boliden aus früheren Zeiten in Augenschein zu nehmen, mit denen die beiden Uni-Teams in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge bei Rennen in aller Welt gefeiert haben.

„Ein Team, elf Studiengänge, 35 Studenten“

Auf der Erfolgsspur wollen die von Motorsport und Technik begeisterten Studenten auch 2013 bleiben. Bereits beim Rennen Anfang Juli im englischen Silverstone sollen die beiden in Stuttgart entwickelten Rennwagen von den Konkurrenten nur von hinten zu sehen sein. Anschließend geht es Ende Juli in Hockenheim auf die Strecke bevor die Teams Ende August die Motoren im österreichischen Spielberg starten. Beim Saisonfinale geht es im September im italienischen Verano auf den Rundkurs.

Unter dem Motto „Ein Team, elf Studiengänge, 35 Studenten“, hat das Greenteam mit dem E0711-4 die inzwischen vierte Generation eines Elektrorennwagens konstruiert. Beim Rennteam haben indes haben mehr als 40 Studierende an der Neuentwicklung des Stuttgarter PS-Boliden mit Verbrennungsmotor mitgearbeitet. Es ist Modell Nummer acht. Dieser 185 Kilogramm schwere Flitzer geht mit einem ­85-PS-Motor an den Start.

Der Elektrorennwagen bringt rund fünf Kilogramm mehr auf die Wage und ist mit einem 92 Kilowatt starken Motor ausgestattet. Dieser beschleunigt das Fahrzeug in unglaublichen 2,6 Sekunden von null auf hundert Kilometer pro Stunde.