US-Kunstmuseum
Wertvolle Exponate aus Stuttgart
Jürgen Brand,
21.02.2010 16:49 Uhr
Die Karosserie des Typs 64 ist im Vergleich zu jenen von anderen Autos ziemlich leicht. Nun wird sie in ein eigenes Transportgestell verpackt. Foto: Porsche
Stuttgart - Der Typ 64 ist für Porsche etwas ganz Besonderes. Er wurde 1938 und 1939 unter der Leitung von Ferdinand Porsche in Stuttgart konstruiert und hatte schon damals das für die späteren Sportwagen aus Zuffenhausen charakteristische Design. Weil der Typ 64 also sozusagen der Anfang von Porsche ist, ist er auch das Erste, was Besucher des Porsche-Museums sehen, wenn sie die lange Rolltreppe hoch in den eigentlichen Ausstellungsraum fahren. Genauer gesagt: Es war bis vor wenigen Tagen das Erste, was die Besucher sahen, denn - der Typ 64 ist weg. Die eigens für das neue Museum in mehrjähriger Handarbeit an Hand der Originalzeichnungen nachgebaute Aluminiumkarosserie ist auf dem Weg in die USA und wird erst im Sommer wieder nach Zuffenhausen zurückkehren.
Der Anlass für die weite Reise ist eine Autoausstellung in einem Museum. Das ist zunächst nicht weiter ungewöhnlich, weil sowohl das Porsche- als auch das Mercedes-Benz-Museum immer wieder Fahrzeuge für Ausstellungen im In- und Ausland zur Verfügung stellen. Das Besondere in diesem Fall ist, dass es sich um eine Ausstellung in einem Kunstmuseum handelt.
Das High Museum of Art in Atlanta gilt als eines der führenden Kunstmuseen der Welt. Es ist bekannt für seine riesige Sammlung von Kunst, unter anderem mit Werken von Tiepolo, Monet und auch Anselm Kiefer. Auch die Architektur des Museums lockt Besucher an. Der Erweiterungsbau wurde im Jahr 1983 von Richard Meier entworfen und später unter der Leitung von Renzo Piano errichtet.
In diesem renommierten Museum wird am 21. März die Sonderausstellung "The Allure of the Automobile" (frei übersetzt: Der Reiz des Autos) eröffnet. Darin werden die großen Fahrzeugentwicklungen im Zeitraum von 1930 bis 1960 gewürdigt. Ein Thema der Ausstellung sind auch die Unterschiede in der Entwicklung von amerikanischem und europäischem Design. Gezeigt werden ausgewählte Autos von Bugatti, Duesenberg, Jaguar, Ferrari, Packard, Cadillac und vielen mehr. Und eben auch der Typ 64 aus Zuffenhausen, als eine der weltweit bekannten Automobilikonen. Die Ausstellung dauert bis 20.Juni.
Der wertvollen Aluminiumkarosserie von Porsche leistet unter anderem auch ein Mercedes 300 SL Roadster aus dem Mercedes-Benz-Museum Gesellschaft, der demnächst die weite Reise vom Neckarpark in die Vereinigten Staaten antreten wird. Während der Transport des SL fast schon eine Routineangelegenheit für das Mercedes-Museum ist, bedurfte es beim Typ 64 aufwendiger Vorbereitungen. Da es sich nur um eine Karosserie und kein vollständiges Fahrzeug handelt, musste eigens ein Transportgestell hergerichtet werden. Der Platz des Typ 64 im Porsche-Museum bleibt übrigens während der langen Abwesenheit nicht leer. Dort steht bis Ende Juni das so genannte Spantenmodell der Typ- 64-Karosserie, ein Holzskelett, über das die nur 1,2 Millimeter starken Aluminiumbleche gezogen wurden.
Der Anlass für die weite Reise ist eine Autoausstellung in einem Museum. Das ist zunächst nicht weiter ungewöhnlich, weil sowohl das Porsche- als auch das Mercedes-Benz-Museum immer wieder Fahrzeuge für Ausstellungen im In- und Ausland zur Verfügung stellen. Das Besondere in diesem Fall ist, dass es sich um eine Ausstellung in einem Kunstmuseum handelt.
Ausstellung heißt "Der Reiz des Autos"
Das High Museum of Art in Atlanta gilt als eines der führenden Kunstmuseen der Welt. Es ist bekannt für seine riesige Sammlung von Kunst, unter anderem mit Werken von Tiepolo, Monet und auch Anselm Kiefer. Auch die Architektur des Museums lockt Besucher an. Der Erweiterungsbau wurde im Jahr 1983 von Richard Meier entworfen und später unter der Leitung von Renzo Piano errichtet.
In diesem renommierten Museum wird am 21. März die Sonderausstellung "The Allure of the Automobile" (frei übersetzt: Der Reiz des Autos) eröffnet. Darin werden die großen Fahrzeugentwicklungen im Zeitraum von 1930 bis 1960 gewürdigt. Ein Thema der Ausstellung sind auch die Unterschiede in der Entwicklung von amerikanischem und europäischem Design. Gezeigt werden ausgewählte Autos von Bugatti, Duesenberg, Jaguar, Ferrari, Packard, Cadillac und vielen mehr. Und eben auch der Typ 64 aus Zuffenhausen, als eine der weltweit bekannten Automobilikonen. Die Ausstellung dauert bis 20.Juni.
Der wertvollen Aluminiumkarosserie von Porsche leistet unter anderem auch ein Mercedes 300 SL Roadster aus dem Mercedes-Benz-Museum Gesellschaft, der demnächst die weite Reise vom Neckarpark in die Vereinigten Staaten antreten wird. Während der Transport des SL fast schon eine Routineangelegenheit für das Mercedes-Museum ist, bedurfte es beim Typ 64 aufwendiger Vorbereitungen. Da es sich nur um eine Karosserie und kein vollständiges Fahrzeug handelt, musste eigens ein Transportgestell hergerichtet werden. Der Platz des Typ 64 im Porsche-Museum bleibt übrigens während der langen Abwesenheit nicht leer. Dort steht bis Ende Juni das so genannte Spantenmodell der Typ- 64-Karosserie, ein Holzskelett, über das die nur 1,2 Millimeter starken Aluminiumbleche gezogen wurden.
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