Verkehr in Stuttgart
Neue Tempoblitzer gehen in Betrieb
Wolfgang Schulz-Braunschmidt,
08.09.2010 15:05 Uhr
Nach allen Seiten "scharf": neuer Tempowächter an der Cannstatter Straße Foto: Zweygarth
Stuttgart - Zwischen Schwanentunnel und Neckartor müssen die Autofahrer von Mittwoch an den Fuß vom Gaspedal nehmen - sonst kann es teuer werden und Punkte in Flensburg einbringen. "Die neu aufgestellten Blitzgeräte sind von Donnerstag an scharf geschaltet", sagt Hermann Karpf, der Referent des Ordnungsbürgermeisters Martin Schairer.
Auf dem einen Kilometer langen Abschnitt der Cannstatter Straße rollen täglich mehr als 80.000 Fahrzeuge. Wer mit Tempo 50 fährt, gilt als Verkehrshindernis - Tempo 80 ist bis jetzt auf dem autobahnähnlichen Straßenstück mit sechs Spuren durchaus üblich. Damit dürfte es nun allerdings vorbei sein. Denn die beiden auf dem grünen Mittelstreifen montierten schlanken Säulen sind den veralteten Starenkästen weit überlegen. "Die beiden Blitzer können alle Fahrspuren gleichzeitig überwachen", erklärt Karpf. Der Abstand zwischen den beiden Säulen betrage 500 Meter, damit die Strecke zwischen Neckartor und Schwanentunnel optimal überwacht werde könne.
"Die digitalen Laseraugen der beiden Geräte könnten dabei gleichzeitig nach vorn und hinten sehen. Die elektronischen Kontrolleure kennen zudem so gut wie keine Gnade: "Wer schneller als 55 Stundenkilometer fährt, wird geblitzt", betont Karpf. Raser könnten selbst bei ziemlich dichtem Verkehr und auf allen Spuren erfasst werden. Und die Herstellerfirma wirbt mit dem Hinweis, dass Fahrer und Kennzeichen auf den digitalen Fotos sehr gut erkennbar seien. Für die gute Qualität hat die Stadt einschließlich Installation und der notwendigen Software rund 250.000 Euro ausgegeben. Die Summe dürfte nach den bisherigen Erfahrungen mit anderen Radaranlagen schnell wieder erwirtschaftet werden, heißt es bei der Stadt.
Die städtischen Verkehrsexperten wissen, dass am Neckartor grundsätzlich viel zu schnell gefahren wird. Bei einer Tempokontrolle im Sommer 2009 waren zwischen Schwanentunnel und Neckartor von 1200 in 90 Minuten angemessenen Autofahrern mehr als 600 zu schnell unterwegs. Die Stadt verhängte damals Bußgelder in Höhe von mehr als 16.000 Euro, 22 Führerscheine wurden eingezogen.
Auf dem einen Kilometer langen Abschnitt der Cannstatter Straße rollen täglich mehr als 80.000 Fahrzeuge. Wer mit Tempo 50 fährt, gilt als Verkehrshindernis - Tempo 80 ist bis jetzt auf dem autobahnähnlichen Straßenstück mit sechs Spuren durchaus üblich. Damit dürfte es nun allerdings vorbei sein. Denn die beiden auf dem grünen Mittelstreifen montierten schlanken Säulen sind den veralteten Starenkästen weit überlegen. "Die beiden Blitzer können alle Fahrspuren gleichzeitig überwachen", erklärt Karpf. Der Abstand zwischen den beiden Säulen betrage 500 Meter, damit die Strecke zwischen Neckartor und Schwanentunnel optimal überwacht werde könne.
Digitale Fotos von bester Qualität
"Die digitalen Laseraugen der beiden Geräte könnten dabei gleichzeitig nach vorn und hinten sehen. Die elektronischen Kontrolleure kennen zudem so gut wie keine Gnade: "Wer schneller als 55 Stundenkilometer fährt, wird geblitzt", betont Karpf. Raser könnten selbst bei ziemlich dichtem Verkehr und auf allen Spuren erfasst werden. Und die Herstellerfirma wirbt mit dem Hinweis, dass Fahrer und Kennzeichen auf den digitalen Fotos sehr gut erkennbar seien. Für die gute Qualität hat die Stadt einschließlich Installation und der notwendigen Software rund 250.000 Euro ausgegeben. Die Summe dürfte nach den bisherigen Erfahrungen mit anderen Radaranlagen schnell wieder erwirtschaftet werden, heißt es bei der Stadt.
Die städtischen Verkehrsexperten wissen, dass am Neckartor grundsätzlich viel zu schnell gefahren wird. Bei einer Tempokontrolle im Sommer 2009 waren zwischen Schwanentunnel und Neckartor von 1200 in 90 Minuten angemessenen Autofahrern mehr als 600 zu schnell unterwegs. Die Stadt verhängte damals Bußgelder in Höhe von mehr als 16.000 Euro, 22 Führerscheine wurden eingezogen.
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Das i ned Lach
Ertst heißt es das an Unfallschwerpunkten geblitzt wird und wenn mas ned anderscht woiß no secht ma halt zur reinhaltung der Luft ha...ha...ha Auf ner Kerzengeraden kann ma ruhig 60 gelten lassen aber noi no kommt jo koi Geld ned nei in d Kass...
Skinner
Man nennt so etwas auch "Skinnersche Psychologie", das ist das typische Belohnungs- und Bestrafungsprinzip. Damit konditioniert man den Bürger wie sonst die kleinen weißen Ratten im Versuchslabor. Die ganze Welt wird beschleunigt, alle sollen immer noch schneller arbeiten und alles soll noch schneller funktionieren, Produktivitätssteigerung um jeden Preis - außer auf den Straßen, da bleibt alles beim alten. Das kann nicht funktionieren.
Blitzgescheit
Die Stuttgarter kennen die Dinger nach drei Tagen doch sowieso. Und ansonsten, wer will schon noch nach Stuttgart? Etwa zum S21-Baustellen-Spotting? Die nächsten 20 Jahre kommt doch wohl niemand mehr freiwillig dorthin. Meidet Stuttgart, lasst es ausbluten bis es darniederliegt wie eine Geisterstadt im Wilden Westen.