Verkehrspolitik im Land Union kritisiert Kretschmann scharf
Armin Käfer, 18.01.2012 16:35 Uhr
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Berlin - Aus der Union gibt es massive Kritik an der Politik des baden-württembergischen Landesregierung. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe wirft Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) wegen der geplanten Neuausrichtung des Straßenbaus vor, die Infrastruktur zu vernachlässigen. "Wenn es konkret wird, bleiben die Grünen eine Dagegen-Partei", sagte Gröhe der Stuttgarter Zeitung. In Arbeitspapieren erweckten die Bundes-Grünen den Eindruck, dass sie die Liebe zu Infrastrukturprojekten entdeckt hätten. Kretschmann wolle jedoch, "dass Straßenkilometer im Automobilland Baden-Württemberg Mangelware werden". Gröhe bemängelte: "Nach der verlorenen Auseinandersetzung um Stuttgart 21 zeigen die Grünen einmal mehr, dass sie nicht verstanden haben, dass eine zeitgemäß ausgestaltete Infrastruktur für die Bundesrepublik Deutschland lebenswichtig ist."

Scharfe Kritik kommt auch aus der CSU. Deren Generalsekretär Alexander Dobrindt monierte am Mittwoch in München, die Entscheidung, in Baden-Württemberg künftig keine neuen Straßen mehr zu bauen, sei ein "schwerer Anschlag gegen die moderne Verkehrsinfrastruktur in Deutschland". Die Grünen entlarvten sich als "die Anti-Infrastrukturpartei schlechthin". Die "Straßenverhinderungspolitik" der Grünen sei Gift für den modernen Wirtschaftsstandort Deutschland und ein "Schlag ins Gesicht der Menschen im ländlichen Raum".

Kommentare (39)
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JAN
21
Alex, 19:14 Uhr

Ann die ewig nörgler

Der Artikel entspricht exakt der Überschrift. Ich weiß nicht warum sich hier so viele über den Artikel an sich aufregen. Er gibt ganz deutlich durch verwenden von Zitaten an wie die Meinung der zitierten CDU Politiker sind. Und wie die Opposition denkt wird in diesem Bericht berichtet, dass hat jawohl nichts mit einer voreingenommenheit des Schreibers zu tun. Er informiert dass Volk darüber wie die Opposition denkt, ob es dem Volk gefällt oder nicht muß jeder für sich selbst entscheiden. Ansonsten beim nächsten mal wenn die Überschrift schon angibt worum es geht, den Artikel gar nicht erst lesen.

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JAN
21
CWilcke, 08:23 Uhr

@Falke

Jeder Vernünftige bedauert den Verlust von Arbeitsplätzen. Aber wenn es die CDU in über 40 Jahren nicht geschafft hat, Konstanz eine vernünftige Verkehrsanbindung zu bescheren, warum ist dann nach 9 Monaten Regierungszeit Kretschmann für den Verlust verantwortlich? Hätte er -per Ordre de Mufti - in dieser Zeit von Singen bis an die Stadtgrenze Konstanz eine vierspurige Autobahn bauen lassen sollen? Die Zeiten in denen so etwas möglich war, sind Gottseidank vorbei.

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JAN
20
ich, 00:21 Uhr

Ihre Berichterstattung

Ihr gesamter Artikel besteht aus nichts anderem als einer Aneinanderreihung polemischer Zitate einiger CDU-Politiker. Die einseitigen Aussagen werden unabgeschwächt in den Raum gestellt und weder bewertet noch reflektiert. Dem Artikel fehlt jegliche neutrale Komponente. Möchten sie dem Leser einen Überblick verschaffen oder möchten sie dem Leser eine Meinung vermitteln?

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