Vernichtendes Zeugnis
Geheimstudie im Internet
Thomas Braun,
28.07.2010 10:14 Uhr
Auf der Neubaustrecke zwischen Ulm und Wendlingen wird es laut der Studie zu Konflikten zwischen ICE- und Regionalverkehr kommen. Foto: dpa
""Das Konzept für den Umbau ist weder kundengerecht noch zukunftsfähig""
BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß
Die als geheim klassifizierte Studie von 2008 attestiert dem Bahnprojekt Engpässe beim Verkehrsfluss, erhebliche Konflikte zwischen ICE- und Regionalverkehr sowie Nachteile für den S-Bahn-Verkehr. Ursache sei die zu knapp ausgelegte Infrastruktur. Frieß erklärte, Stuttgart 21 basiere auf Wunschvorstellungen, nicht auf Fakten. Sabine Lacher von Pro Bahn betonte, die Ergebnisse des Gutachtens seien nach wie vor aktuell. Allerdings, so wollen die Verbände erfahren haben, sei SMA nicht mehr am Verfahren beteiligt. Für Klaus Arnoldi vom VCD macht die Expertise deutlich, dass mit Stuttgart 21 die versprochene Kapazitätserweiterung nicht möglich sei.
Eines geht aus einem Aktenvermerk der SMA-Gutachter deutlich hervor: dass die Studie nicht zur Veröffentlichung gedacht war. "Aufgrund der Brisanz der vorliegenden Resultate ist absolutes Stillschweigen erforderlich", heißt es in dem Bericht. Das Landesverkehrsministerium hatte dagegen Anfang Juli erklärt, die Untersuchung sei nicht geheim. Der Grünen-Stadtrat und Landtagsabgeordnete Werner Wölfle forderte die Landesregierung auf, in einer Aktuellen Stunde Stellung zu nehmen.
Hier ist das vollständige SMA-Gutachten zu finden. »
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gutachten oder nicht?
Karl Heinz Siber, 30.07.2010 Mir ging es in dem Kommentar zwar nicht um das "Gutachten", sondern um die seltsame Denkweise der Menschen im allgemeinen und der S 21 Gegner im besonderen. Aber ich antworte Ihnen trotzdem gerne. Ja, ich habe die gestrige Stellungnahme von sma genau gelesen! Ja ich kann zwischen den Zeilen lesen! Sie haben nicht dementiert, sie haben klar gestellt! Klar gestellt, dass es sich um ein Arbeitspapier handelt, das die Bahn in ihre Planungen einfließen lässt. Interessierter, 30.07.2010 Wenn Dum***it weh tut - schreit man dann 60 Sekunden? ---- Ah, deshalb :-)
Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil!
"Karl Heinz Siber, 30.07.2010 Keineswegs @ volker s. Haben Sie die gestrige Stellungnahme von sma genau gelesen? Können Sie zwischen den Zeilen lesen? Haben die wirklich etwas dementiert, was in ihrem Gutachten von 2008 stand?" Der wichtigste Punkt - es ist kein Gutachten. Was man zwischen den Zeilen lesen kann, steht auch in den Zeilen. Es immer noch ein laufender Prozeß, der begleitet wird. Interessant ist ja eines. Es wird weder mit dem bisherigen Bahnhof, noch mit einem Marketing-Placebo verglichen! Wer hat den unabhängig die Alternative Kxx begutachtet? Vorsicht mit der den Günstig-Gutachtern. Bei denen wurde ihr Gegenentwurf zur zweiten Stammstrecke in München betrachtet - die schallende Ohrfeige hat man als Erdeben in Stuttgart gehört! Die Projektgegner nicht - die haben geschriehen! http://www.sueddeutsche.de/muenchen/39/504253/text/ Wenn Dum***it weh tut - schreit man dann 60 Sekunden?
Lesen bildet! Und nun?
swr.de u. a. vom 30.07. Gutachter widersprechen S-21-Gegnern Gutachter haben einen Kritikpunkt von Stuttgart-21-Gegnern zurückgewiesen, wonach der in Stuttgart geplante Tiefbahnhof Verkehrsengpässe verursachen könnte. Diese Kritik stütze sich auf ein veraltetes Dokument, stellte die Schweizer Prüfungsfirma SMA klar, von der das Dokument stammt. Ein Bündnis aus Gegnern des Verkehrsprojektes Stuttgart 21 hatte am Dienstag ein SMA-Papier veröffentlicht und daraus abgeleitet, dass die Infrastruktur zu knapp ausgelegt sei und der Bahnhof zum Nadelöhr werde. Sie hatten zudem daraus geschlossen, dass sich die Infrastruktur im Wirtschaftsraum Mittlerer Neckar durch Stuttgart 21 verschlechtere. Informationen bereits veraltet Bei dem zitierten "Bericht" handele es sich um vertrauliche Dokumente einer Arbeitssitzung vom Juni 2008, die sich nicht ausschließlich auf Stuttgart 21 bezögen, hieß es am Donnerstag in einer Stellungnahme. Die Interpretationen der Projektgegner bezögen sich nicht auf den derzeitigen Gesamtplanungsstand des Projektes, sondern auf überholte Stände von Teilaspekten. Die Firma SMA hatte den Auftrag, den Integralen Taktfahrplan für das Bundesland ab 2020 zu überarbeiten.