VfB-Einzelkritik gegen Genk Fatale Fehlerkette

Brustringer, 15.02.2013 16:26 Uhr

Stuttgart - Auch in der Europa League hat es der VfB verpasst, sich etwas Selbstvertrauen zurückzuholen. Gegen den KRC Genk reichte es nur zu einem 1:1, weil sich die Hintermannschaft im entscheidenden Moment wieder einmal im Tiefschlaf befand. Die Einzelkritik.

Sven Ulreich: Note 2-3

Der Torhüter konnte diesmal nichts dafür. Beim Gegentor war er chancenlos, ansonsten musste er kaum eingreifen. Einmal immerhin konnte Ulreich seine Klasse zeigen, als er kurz vor der Pause einen Flachschuss von Vossen parierte.

Gotoku Sakai: Note 4

Der Japaner war auch diesmal sehr bemüht, wirkte bisweilen jedoch etwas übermotiviert. Dadurch unterliefen ihm manche Fehler.

Serdar Tasci: Note 4-5

Solide Vorstellung mit entscheidendem Schönheitsfehler: vor dem Gegentreffer hatte er sich aus der Zentrale rauslocken lassen und fehlte dadurch an seinem angestammten Posten.

Georg Niedermeier: Note 5

Ließ sich vor dem 1:1 viel zu leicht ausspielen und zeigte ansonsten gewohnte Schwächen im Aufbauspiel.

Arthur Boka: Note 4-5

Auch er war mit seiner missratenen Rettungsaktion vor der Torlinie maßgeblich am Ausgleich beteiligt. Hätte dabei den rechten statt den linken Fuß einsetzen müssen.

William Kvist: Note 4-5

Nach den schwachen Leistungen in den vergangenen Wochen versuchte er, sich zu stabilisieren, indem er sich auf die ganz einfachen Dinge konzentrierte. Große Fehler machte er nicht, das VfB-Spiel wurde durch ihn aber auch nicht bereichert.

Christian Gentner: Note 3-4

Stand am richtigen Fleck und erzielte die 1:0-Führung, die doch eigentlich Sicherheit geben sollte. Im zweiten Abschnitt jedoch schaffte es Gentner nicht, auch in der offensive Akzente zu setzen.

Martin Harnik: Note 5

Der Österreicher steckt weiterhin in einem riesigen Formtief. Auch gegen Genk gelang ihm praktisch nichts.

Tunay Torun: Note 4-5

War bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung einigermaßen regelmäßig am Ball – für überraschende Aktionen jedoch konnte er wieder einmal nicht sorgen.

Ibrahima Traoré: Note 3-4

Auch diesmal ein Aktivposten, auch wenn nicht alles gelang.

Vedad Ibisevic: Note 4-5

Etwas auffälliger als zuletzt. Ihm war zumindest anzumerken, dass er sich ins Spiel kämpfen wollte. Seine Torgefahr jedoch hat er derzeit verloren, wie man bei der Großchance in der ersten Halbzeit sah.

Raphael Holzhauser: Note 4-5

In der Halbzeit kam der Österreicher für Torun ins Spiel – und fügte sich nahtlos in die niveauarme Mannschaft ein.

 
 
Kommentare (4)
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FEB
16
Oh je, 11:07 Uhr

Stichwort Marke

da hat der User Jürgen den Finger in die Wunde gelegt. Man müsste den Aufsichtsrat fragen, wie es sein kann dass ein angeblicher Marketingexperte wie der derzeitige Präsidentendarsteller die Marke VfB derart zerstören durfte und dies noch immer ungestört tun darf?

FEB
16
Jürgen, 10:27 Uhr

Der VfB hat fertig!

Der VfB versagt auf der ganzen Line. Jeder weiß es, aber keiner handelt. Vorschlag: Die Verantwortlichen weg, einen jungen Trainer aus der Region (die gibt es durchaus), junge Spieler einsetzen - und zwar alle die zur Diskussion stehen, dann wirds wieder. Mit B.Labbardia wird es auf jeden Fall nichts. Da kommen Einkauf-Fehlentscheidungen, taktisches und psychologisches Unvermögen - und 'Ignoranz der jungen Garde' zusammen. Jetzt in Hoffenheim verlieren, dann ist der Fall in tiefste Regionen nicht mehr aufzuhalten. Zur neuen Saison braucht der VfB Glaubwürdigkeit - und dass er als Marke wahrgenommen wird. Was ist der Markenkern? (Mäuser hat keine Ahnung). Der VfB ist zur Zeit auf jeder Ebene tot. Um als Marke wahrgenommen braucht es beim VfB etwas mehr als ein überforderter Mäuser, der schafft das niemals.

FEB
16
Oh je, 10:07 Uhr

Herzlichen

Glückwunsch an die Vereinsführung, ihr kriegt was ihr verdient, Hoffenheim soll den VfB am Sonntag aus dem Stadiion schiessen und mit in den Abstiegskampf reinziehen. Wer mit diesem Trainer verlängert, der zeigt ein Höchstmaß an Inkompetenz und Ahnungslosigkeit. Und dann wundert man sich wenn sich die Leute scharenweise abwenden

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