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Stuttgart - Niederlage zum Auftakt: Beim Rückrundenstart auf Schalke hat der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart mit 1:3: (0:1) verloren. Die Schwaben spielten dabei weitgehend schwach und setzten die Vorgaben ihres Trainer Bruno Labbadia nicht gut um: "Wir müssen sehr, sehr kompakt zusammenarbeiten und aggressiv nach vorne verteidigen", hatte dieser vor dem Spiel gesagt. "Unter Huub Stevens ist Schalke auch sehr konterstark geworden. Wir sind im Umschaltspiel aber genauso stark. Das wird sehr interessant."
Spielverlauf: Interessant wurde es dann gleich zu Beginng, die Partie begann mit einem Paukenschlag. Als sich die Stuttgarter noch sortierten, hatte Schalke den ersten Eckball. Alexander Baumjohann brachte das Spielgerät hoch in den Strafrau, der VfB klärte nicht effektiv genug, Schalkes Innenverteidiger Benedikt Höwedes köpfte den hoch geklärten Ball auf das VfB-Tor und Joel Matip schob freistehend aus drei Metern vor Sven Ulreich zum 1:0 für die Heimmannschaft ein. Es war das schnellste Schalker Tor in dieser Saison.
Fünf Minuten später dann Glück für den VfB: denn bei einem Freistoß von Christian Fuchs stand Klaas Jan Huntelaar nicht im Abseits. Doch weil Matip einen halben Schritt weiter vorne stand, gab das Schiedsrichtergespann um Felix Brych den Treffer des Niederländers nicht - und Stuttgart blieb im Spiel. Doch so richtig in der Rückrunde angekommen war der VfB noch nicht. Vor allem nach vorne gelang den Gästen noch gar nichts, Schalke hingegen spielte sehr dynamisch, dominierte das Geschehen.
Nach 13 Minuten schoss Tamas Hajnal erstmals für die Schwaben auf das Tor von Lars Unnerstall, der Schalker Torhüter entschärfte die Chance aber problemlos. In der Folgezeit plätscherte das Spiel dann ein wenig vor sich hin. Die nächste nennenswerte Szene hatte der Schalker Neuzugang Chinedu Obasi, der von 1899 Hoffenheim kürzlich ins Ruhrgebiet wechselte. Von seinem Trainer Huub Stevens gleich in die Startformation berufen, schoss der Stürmer nach rund 20 Minuten aus zehn Metern knapp über das Tor.
Höwedes muss verletzt vom Feld
Wenig später kam der VfB dann erstmals gefährlich vor das Schalker Tor. Nach einem guten Zusammenspiel mit Martin Harnik flankte Cristian Molinaro den Ball scharf in die Mitte, doch Unnerstall bekommt gerade noch seine Hände daszwischen, und Maza trifft den Abpraller aus dem Rückraum nicht richtig.
Nach 32 Minuten prallen der Schalker Kapitän Höwedes und sein Mitspieler Marco Höger mit den Köpfen zusammen. Eine folgenschwere Unachtsamkeit, denn Höwedes muss wenig später das Feld verlassen, sein rechtes Auge war zu sehr zugeschwollen.
Vor seiner Auswechslung hatte Pawel Pogrebnjak seinen gefährlichsten Aufritt. Nach einer Heireingabe von Zdravko Kuzmanovic prüfte der sonst blasse Stürmer Unnerstall mit einem Flugkopfball. Doch der Keeper hatte keine Probleme, den Versuch zu entschärfen.
Erneutes Gegentor nach einem Eckball
Nach der Pause lief die Partie zuerst schleppend an, zehn Minuten lang schoben beide Mannschaften den Ball hin und her - ohne dass sich daraus Torraumszenen und Schussmöglichkeiten ergaben. Schalke beendet diese langweilige Phase, als Huntelaar, von Julian Draxler freigespielt, sofort abzog und Ulreich gerade noch zum Eckball klären konnte.
Folgenschwer war die Situation dennoch. Den Eckstoß des Jungstars Draxler wuchtete Kyriakos Papadopoulos mit einem Kopfball zum 2:0 in die Mitte des Tores (57.). Ulreich hatte dabei aber keine Chance, zu reagieren, zu kurz war der Flugweg, zu schnell die Geschwindigkeit des Balles.
Wenig später hielt Ulreich, der jüngst bis 2017 verlängerte, den VfB dann im Spiel. Der Keeper entschärfte eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Huntelaar und verhindert den 0:3-Rückstand (67.). Auf der anderen Seite setzte sich Julian Schieber auf der Außenbahn durch, passte den Ball hart nach innen - und der von Papadopoulos abgefälschte Ball wäre beinahe zum Anschlusstreffer ins Tor geflogen (71.).
Draxler entscheidet die Partie
In der 76. Minute verhinderte dann Serdar Tasci, erstmals als VfB-Kapitän auf dem Platz, das 3:0, als er eine Abnahme von Huntelaar noch blockte. Anschließend entschied Draxler dann aber die Partie. Nach einer sehr schönen und schnellen Passstafette schob der Stürmer der Ball unter Ulreich hindurch ins Tor (80.).
Shinji Okazaki sorgte dann mit seinem vierten Saisontreffer nur noch für Ergebniskorrektur (87.) Einen Pfostenschuss von Hajnal schob der Japaner ins leere Tor. Das reichte natürlich nicht mehr, und Stuttgart verließ als verdienter Verlierer den Platz - und wartet nun seit fünf Partien auf einen Sieg.
Entscheidende Szene: Als Stuttgart noch in der Winterpause weilte, hatte Schalke den Sieg schon auf den Weg gebracht. Bereits nach drei Minuten ebnete der Revierclub den deutlichen und verdienten Erfolg. Nach einem Eckball war die VfB-Defensive noch etwas unsortiert, Höwedes war zudem der einzige, der richtig zum Ball ging - und Matip stand viel zu frei. Mit dem 1:0 im Rücken konnte Schalke das Spiel von Beginn an in Ruhe führen.
Kommentar: Stuttgart startete schwach in die Rückrunde. Labbadias Mannschaft verschlief die Anfangsminuten komplett, kam mit den dynamischen Schalkern überhaupt nicht zu recht. Es wirkte, als seien die Schwaben gedanklich noch in der Kabine, da schlug die Heimmannschaft bereits zu. Besonders in der Offensive waren die Stuttgarter zu ideenlos, die überraschenden Aktionen blieben aus. Auch wenn Schalke selbst nicht mehr so drückte wie zu Beginn, die Angriffsversuche des VfB bereiteten dem Revierclub kaum Probleme.
Das sollte auch bis zur Pause so bleiben. Selbst nachdem die Schalker im zweiten Durchgang auf 2:0 erhöhten, blieben die Stuttgarter im Spiel nach vorne zu zaghaft, zu langsam, einfach zu schwach. Bezeichnend war, dass die größte Stuttgarter Chance ein Schalker Spieler beinahe mit einem Eigentor verwertet hätte. Vom starken Umschaltspiel und dem aggressiven nach vorne Verteidigen, von dem Labbadia vor dem Spiel noch gesprochen hatte, war kaum etwas zu sehen.
FC Schalke 04: Unnerstall - Uchida, Papadopoulos, Höwedes (42. Metzelder), Fuchs - Höger, Matip - Baumjohann (46. Draxler), Raul, Obasi (74. Marica) - Huntelaar.
VfB Stuttgart: Ulreich - Celozzi, Tasci, Maza, Molinaro - Kuzmanovic, Kvist (62. Okazaki) - Harnik (62. Schieber), Hajnal, Cacau - Pogrebnjak (85. Holzhauser).
Tore: 1:0 Matip (3.), Papadopoulos (57.), 3:0 Draxler (80.), 3:1 Okazaki (87.).
Schiedsrichter: Felix Brych (München).
Zuschauer: 61.000.


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meinetwegen kann labbadia gehen
ich wünsche mir einen konzepttrainer wie ralf rangnick! fakt ist, dass die mannschaft sich spielerisch kein bißchen weiterentwickelt hat. da ist kein konzept, das über bloße defensive kompaktheit hinaus geht. fakt ist, dass die tendenz extrem steil nach unten geht und angesichts der nächsten spiele sich noch verschlimmern wird. fakt ist, dass kein geist in der mannschaft zu sehen ist. anstatt verlorenen bällen hinterher zu rennen oder sich rein zu hauen, wird abgewunken und der mitspieler angemeckert und wild gestikuliert. dass da einer für den anderen kämpfen würde, kann man nicht erkennen. da geht keiner vorran und ergreift die initiative oder rüttelt seine mitspieler mal wach. wie denn auch? der mitspieler würde in nur den kopf schütteln, zurück meckern und beleidigt sein. fakt ist, dass nicht der unbedingte wille zum sieg zu sehen ist. fakt ist, dass kaum ein spieler derzeit in topform ist. auch das ein allamierendes zeichen. die aller erste aufgabe eines trainers ist es, jeden spieler jeden tag ein stückchen besser zu machen und dafür zu sorgen, dass sie in topform sind und ihr potenzial abrufen. genauso muss man der mannschaft immer wieder neue impulse geben z.b. durch die integrationen einiger neuer junger, befreiter, frecher und unvorbelasteter spieler. manchmal muss man auch reizpunkte setzen (z.b. mal einen vermeintlichen star auf die bank oder tribüne setzen). ein trainer muss eine mannschaft formen und ihr eine klare handschrift geben. und zudem für einen echten teamgeist und zusammenhalt sorgen. ihr ein sieger-gen eine siegermentalität und den absoluten willen einpflanzen. dazu muss ein trainer auch einfach ein gespür für seine mannschaft haben, um richtige entscheidungen zu treffen. wissen wann man welchen spieler bringt. das alles sind dienge, die ichbei labbadia immer immer weniger sehe. labbadia würde einen guten bundespräsidenten abgeben, einfach irgendwie verwalten udn alles aussitzen udn hoffen, dass es von selbst schon irgendwie gut ausgehen wird. dazu stellen sich fragen wie, warum wurde pogrebnyak gebracht? warum durften alle in der zweiten halbzeit wieder beginnen, obwohl man 6, 7 spieler hätte rausnehmen können? warum wurde nicht 5 minuten nach der halbzeit gewechselt als doch zu sehen war, dass sich überhaupt nichts geändert hatte? warum kam ein holzhauser so spät und nicht schon 10 minuten früher, das spiel war doch eh gelaufen, worauf wollte labbadia warten??? alles fragen,auf die es keine befriedigenden antworten gibt. eins muss ich aber sagen, es ist richtig, jetzt nicht noch öffentlich auf die mannschaft draufzuhauen. das bringt nur unruhe rein und davon werden wir noch genung bekommen mit den niederlagen in den nächsten spielen. aber INTERN muss unbedingt eine andere ansprache erfolgen. es wird höchste zeit mal tacheles zu reden! einsatznoch zu celozzi, sicherlich wird er kein großer mehr und ja er kommt vom ksc, aber dennoch, wie immer wieder auf ihn draufgehauen wird ist nicht korrekt. er war am samstag mit sicherheit noch einer der besseren beim vfb. und wenn manwie er ständig nur runter gemacht wird und abgeschoben werden soll und sich von einem erfolglosen trainer auch noch sagen lassen muss, dass ein lächerlicher außenverteidiger wie boulahrouz besser als man selbst wäre, dann kann man nicht erwarten, dass er einfach mal bei seinem zweiten einsatz diese saison direkt ne glanzleistung bringt.
tabelle
ich hab mir grad den spaß erlaubt und mit nem tabellenrechner die nächsten vier partien des vfb und den spieltag getippt... :( .. ganz ehrlich. ich war bis vor dem schalke spiel so naiv zu denken, gegen schalke n hartes unentschieden. daheim gegen gladbach gewinnen und in leverkusen wären wir vielleicht für ne überraschung gut gewesen. (gegen gladbach und leverkusen haben wir eigentlich immer gut ausgesehen!) nun hab ich uns gegen schalke erlebt und muss ehrlich sagen. durchaus möglich, dass wir nun gegen gladbach bayern(pokal) und leverkusen allesamt verlieren. gegen dann berlin könnten wir dann wieder mitm punkt "zufrieden" sein :( .. die anderen partien einigermaßen reel getippt und miteinberechnet landet der vfb nach den nächsten zwei bis drei, vier spieltagen irgendwo zwischen platz 11 und 14.. ein bis zwei punkte abstand zum relegationsplatz. von international brauch keiner mehr reden! es fällt mir echt saumäig schwer mir das einzugestehen, aber mit dem was da gespielt wird und mit dem was an leistung einzelner angeboten wird... haben wir mehr auch absolut nicht verdient!! ich bin sprachlos. in der mannschaft steckt kein leben! irgendwas stimmt da ganz gewaltig nicht!
vfb
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