VfB Stuttgart Bobic ist nicht mehr Sportvorstand

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Exklusiv Die Entscheidung ist gefallen. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung wird sich der VfB Stuttgart mit sofortiger Wirkung von seinem Sportvorstand Fredi Bobic trennen.

Fredi Bobic wurde mit sofortiger Wirkung seines Amtes als VfB-Sportdirektor enthoben. In der Bilderstrecke zeigen wir Bobics Karriere. Foto: dpa 23 Bilder
Fredi Bobic wurde mit sofortiger Wirkung seines Amtes als VfB-Sportdirektor enthoben. In der Bilderstrecke zeigen wir Bobics Karriere.Foto: dpa

Stuttgart - Die Entscheidung ist gefallen. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung wird sich der VfB Stuttgart mit sofortiger Wirkung von seinem Sportvorstand Fredi Bobic trennen.

Der 42-Jährige wird heute Abend nicht mehr beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfB im Stadion sein. Am Mittwochvormittag war nach StZ-Informationen noch die Rede davon, Bobic erst am Abend nach der Partie gegen Dortmund seines Amtes zu entheben.

Fredi Bobic war vier Jahre lang als Manager für den VfB tätig. Eine weitere Zusammenarbeit ist nach der enttäuschend verlaufenden Vorsaison und dem schwachen Start in die neue Runde mit nur einem Punkt aus vier Spielen offenbar nicht mehr möglich. Die handelnden VfB-Personen um den Präsidenten Bernd Wahler haben zuletzt zunehmend das Vertrauen in die Arbeit von Bobic verloren.

Bei den Fans hatte der Sportdirektor schon zuvor den Kredit verspielt. Vor allem die Zusammenstellung der Mannschaft, die in der Bundesliga derzeit nicht konkurrenzfähig wirkt, wird Bobic angelastet; ebenso die Idee, seinen Freund Krassimir Balakov im Abstiegskampf der vergangenen Saison als Trainer zu installieren. Damals hatten sich der Vorstand und der Aufsichtsrat für Huub Stevens entschieden, der den Abstieg noch verhindern konnte.

 

26 Kommentare Kommentar schreiben

@rolf hermann: Sehr geehrter Herr Hermann, ich weiss nicht, was sie geritten hat??? Auf jeden Fall müssen Sie sich im Forum geirrt haben. Bitte schreiben Sie Ihre Beiträge im Kickers-Forum. Da gehören die hin. Vielen Dank!!!

Vereinsführung: Da wir ja nun wissen, daß der Präsident den Verein führt, Boris, was hatte dann Bobic zu tun? War er für die sportliche Seite des Vereins verantwortlich oder hatte er damit nichts zu tun? Dann müßte man natürlich Abbitte leisten.

Zeyer zum VFB..: Zu meinem Vorgänger der die Flöhe husten hört, ich hoffe und glaube das Zeyer sich diesen Nightmare bei den Roten nicht an tun wird und weiter straight seinen erfolgreichen Weg bei den Kickers geht und ich stelle mit Genugtuung fest das dies auch von einem Unternehmen wie Posche so gesehen wird..! Wie solide und seriös bei den Kickers mittlerweile gearbeitet wird und ich kann mir nicht vorstellen das er diesen Job gegen die Schlangengrube am Wasen eintauscht und er dem unwürdigen Werben standhält, sollte es dieses Geben, was ich schon als weitere Unverfrorenheit den Kickers gegenüber empfinden würde, mitten in der Saison den Manager abzuwerben.. natürlich würde solch eine Aktion die Kickers definitiv schwächen. Wir wissen das dies ja schon Methode von Seiten des VFBs hat , den der geile Fussball wird derzeit eben woanders gespielt, die Verzweiflung muss schon gross sein, doch wie heisst es so schön liebe VFB Fans furchtlos und treu auch im Untergang, wer weiss vielleicht sehen wir uns ja in Liga 2 wieder..doch dann geht bitte wie echt Männer unter, als Euch wieder schamlos bei den Blauen zu bedienen, die von euren Ultras so gehasst werden, übrigens da war doch noch was..man denke nur an diese Aktion im Pokalspiel mit der Fankurve, die doch einiges über diesen Verein aussagt, denn so gingen den Kickers nur einige Einnahmen flöten, macht ja nix,, Hauptsache den Blauen wieder eins reingewürgt..und die Reaktion von Zeyer ist auch dementsprechend ausgefallen, das gibt mir Hoffnung das er nicht umfällt und weiss was er an den Kickers hat..!

Beate Richter..: ..hat absolut Recht mit ihrer Frage. Der Herr Wahler muß jetzt eine klare Ansage an Mitglieder und Fans machen, wie die kurz-und mittelfristige realistische! Ausrichtung des Vereins aussehen soll: Finanzielle und sportliche Konsolidierung. Entwicklung einer einheitlichen Spielphilosophie von der Jugend bis zu den Profis und deren bessere Vernetzung untereinander. Den Trainer arbeiten lassen und ihn bei Maßnahmen unterstützen! Zeit lassen, einen guten Sportmanager ala Haidel oder Eberl zu finden. Wenn das alles erkennbar anläuft macht auch die Ausgliederung Sinn. Und Fans und Mitglieder sollten dem Trainer auch den Rücken stärken (vllt. muß er ja jetzt einige Zeichen setzen), Ruhe bewahren und keine einzelnen Spieler dissen, Ziel ist jetzt wirklich ne Übergangssaison, nicht absteigen und bald wieder ne stabile Abwehr und schöne Spielzüge sehen. Alles Gute Herr Bobic, als Spieler war es klasse, als Manager wärs besser gewesen, von alleine zu gehen.

was für ein peinlicher Verein: Am Samstag noch Mann des Vertrauens- jetzt ist er weg! Herr Wahler, auch Sie können es nicht! Es muss doch Im Land der Tüftler, Unternehmer und Weltmarktführer irgendwelche kompetente Menschen geben, welche in der Lage sind, einen Fußballverein nachhaltig zu führen. Jeder der das SKY Interview unseres Schönwetterpräsidenten gehört hat, weiß, der wird es nicht richten. Leider wird uns der Weggang von FB sportlich nicht viel bringen. Der Verein und die Fans müssen das jetzt ausbaden, und wo das endet ist noch gar nicht absehbar. Es wird auch schwer, einen Manager aus dem Hut zu zaubern, welcher Reputation und Kompetenz vermittelt. Mich würde nur noch interessieren, was unser Präsi denn schonungslos nach der Saison analysiert hat? Oder was im Winter im Thanheimer Tal für eine Strategie entworfen wurde? Meine Prognose: Herr Veh macht übergangsweise beides, man wurschtelt weiter und wird grandios scheitern. Meine Hoffnung: einer neuer Präsident mit klarer Kante ( gerne aus der Wirtschaft) ein Manager mit Profil ( Nerlinger?) ein jüngerer Trainer, der die Strategie des VfB lebt, und danach die Mannschaft ausrichtet. Das wird 2- 3 Spielzeiten ( incl 2. Liga) dauern, aber danach kann man mit diesem Sponsorenumfeld wieder langsam nach oben schauen, und zuletzt: ohne eine Ausgliederung wird das alles perspektivisch nicht zu stemmen sein, so sehr ich im Herzen Traditionen lebe und achte.

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