VfB Stuttgart Fans verärgert über Stadion-Gastro – das sagt Aramark

Von mrz 

Immer wieder melden sich Fans des VfB Stuttgart, die mit den Umständen der Stadion-Gastronomie unzufrieden sind. Neuer Höhepunkt: das Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05. Wir haben beim Caterer Aramark nachgefragt.

Viele Fans des VfB Stuttgart sind unzufrieden mit dem offiziellen Caterer Aramark. Foto: Pressefoto Baumann
Viele Fans des VfB Stuttgart sind unzufrieden mit dem offiziellen Caterer Aramark. Foto: Pressefoto Baumann

Stuttgart - Halbzeitpause beim Bundesliga-Heimspiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FSV Mainz 05. An den Verpflegungsständen stehen die Fans Schlange, wie man es selten zuvor gesehen hat. Bestes Sommerwetter treibt die Zuschauer zu Wasser, Cola oder Bier. Doch wer in der Pause versucht, an eine flüssige Erfrischung zu kommen, hat Pech: Bis zur zweiten Halbzeit reicht es den wenigsten auf die Plätze zurück.

Hinterher ist der Ärger groß. Wieder einmal. Schon seit Jahren beklagen sich die Fans in der Mercedes-Benz Arena regelmäßig über den Stadion-Caterer Aramark. Am Samstag nun ein neuer Höhepunkt – auch deshalb, weil unter anderem in der Cannstatter Kurve einige Stände gar nicht geöffnet sind, das Personal überfordert wirkt. Dabei hätte man mit dem Ansturm durchaus rechnen können. Oder?

Sommerferien bringen Personalmangel

Torsten Reissig, der Betriebsleiter von Aramark, erklärt auf Nachfrage unserer Online-Redaktion: „Wir waren auf die Bedingungen, das gute Wetter und die vielen Zuschauer, vorbereitet. Allerdings haben wir in den Sommerferien immer große Probleme, genügend Personal zu finden. Auch die Logistik war am Samstag ein Problem. Da kann es an einzelnen Ständen schon mal vorkommen, dass es Engpässe bei den Getränken gibt.“

Beim VfB bedauert man die Vorkommnisse, steht im ständigen Austausch mit Aramark, damit derartige Wartezeiten und Probleme beim Verkauf nicht mehr vorkommen. Letztlich sind dem Verein aber vertraglich die Hände gebunden.

Aramark gelobt Besserung

Schon beim Länderspiel zwischen Deutschland und Norwegen am kommenden Montag wollen Torsten Reissig und sein Team dem Ansturm der 60.000 besser gerecht werden: „Wir hoffen, dass bis dahin wieder Teile unseres Stammpersonals zur Verfügung stehen.“ Spätestens beim VfB-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am 16. September sind die Ferien vorbei. Ob dann alles besser wird?

Die Fans haben da ihre Zweifel. Bereits am Sonntag hinterlässt Facebook-User Nic Hahn dem VfB eine längere Nachricht. Der Beitrag verbreitet sich schnell. Und die Kommentierenden unter dem Posting sind sich nahezu einig: Die Vorkommnisse sind nur der Höhepunkt einer schon länger andauernden Durstphase beim Service in der Stadion-Gastronomie.