VfB Stuttgart gegen 1. FC Nürnberg
Stuttgart gewinnt in Nürnberg
Heiko Hinrichsen,
06.02.2010 21:30 Uhr
Foto: apn
Nürnberg - Die Erfolgsserie des VfB Stuttgart unter Christian Gross hält an: Gegen den 1. FC Nürnberg gelang Stuttgart der fünfte Sieg im sechsten Spiel unter dem neuen Trainer. Der 2:1-Sieg beim Tabellen-Vorletzten kam am Samstag auch mit einer Portion Glück zustande, der Verein distanziert sich so weiter vom Tabellenende und schielt mit einem Auge nach den internationalen Plätzen.
Der VfB zeichnete sich in der ersten Halbzeit durch cleveres Spielverhalten aus. Aus zwei Torchancen ging die Mannschaft in der 22. Minute mit einem Tor durch Gebhart hervor. Khedira hatte den Ball zuvor durch den Strafraum gepasst, Pogrebnjak ließ den Ball zu Gebhart durch, der dann zum 0:1 traf.In der 14. Minute hatte Pogrebnjak das Tor mit einem Kopfball knapp verfehlt.
In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt zunächst: Nürnberg hatte nun deutlich mehr Spielanteile. In der 47. Minute vergab Marica eine Chance, in der 55. Minute scheiterte Gebhart. In der 60. Minute schaffte Nürnberg mit einem Treffer des Schweizers Albert Bunjaku den Ausgleich. Dabei machte VfB-Torhüter Jens Lehmann keine besonders gute Figur. Dass der VfB schließlich nach einem Tor durch Hilbert als Sieger vom Platz ging, war auch Glückssache, denn Nürnberg zeigte sich kämpferisch.
Zum Schluss hätte Stuttgart sogar die Möglichkeit gehabt, mit einem 3:1 vom Platz zu gehen: Tasci traf in der 90. Minute zweimal nur den Pfosten des Nürnberger Tores.
In unserem Spiel-Protokoll erfahren Sie minutengenau, wie sich der VfB gegen den 1. FC Nürnberg präsentiert hat - auch per Handy.
Timo Gebhart, Vfb Stuttgart (22. Minute) Albert Bunjaku, 1. FC Nürnberg (60. Minute) Roberto Hilbert, VfB Stuttgart (87. Minute)
Der 2:1-Treffer durch Roberto Hilbert.
Der VfB setzt seine Erfolgsserie unter seinem neuen Trainer Christian Gross fort - auch wenn diesmal eine Portion Glück dabei war.
Die aktuelle Bundesliga-Tabelle »
Sami Khedira und Albert Bunjaku
Jens Lehmann - der VfB-Torhüter spielte mit einer Verletzung am rechten Oberschenkel.
Spielverlauf
Der VfB zeichnete sich in der ersten Halbzeit durch cleveres Spielverhalten aus. Aus zwei Torchancen ging die Mannschaft in der 22. Minute mit einem Tor durch Gebhart hervor. Khedira hatte den Ball zuvor durch den Strafraum gepasst, Pogrebnjak ließ den Ball zu Gebhart durch, der dann zum 0:1 traf.In der 14. Minute hatte Pogrebnjak das Tor mit einem Kopfball knapp verfehlt.
In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt zunächst: Nürnberg hatte nun deutlich mehr Spielanteile. In der 47. Minute vergab Marica eine Chance, in der 55. Minute scheiterte Gebhart. In der 60. Minute schaffte Nürnberg mit einem Treffer des Schweizers Albert Bunjaku den Ausgleich. Dabei machte VfB-Torhüter Jens Lehmann keine besonders gute Figur. Dass der VfB schließlich nach einem Tor durch Hilbert als Sieger vom Platz ging, war auch Glückssache, denn Nürnberg zeigte sich kämpferisch.
Zum Schluss hätte Stuttgart sogar die Möglichkeit gehabt, mit einem 3:1 vom Platz zu gehen: Tasci traf in der 90. Minute zweimal nur den Pfosten des Nürnberger Tores.
In unserem Spiel-Protokoll erfahren Sie minutengenau, wie sich der VfB gegen den 1. FC Nürnberg präsentiert hat - auch per Handy.
Die Tore
Timo Gebhart, Vfb Stuttgart (22. Minute) Albert Bunjaku, 1. FC Nürnberg (60. Minute) Roberto Hilbert, VfB Stuttgart (87. Minute)
Die entscheidende Szene
Der 2:1-Treffer durch Roberto Hilbert.
Der Kommentar
Der VfB setzt seine Erfolgsserie unter seinem neuen Trainer Christian Gross fort - auch wenn diesmal eine Portion Glück dabei war.
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Die besten Spieler
Sami Khedira und Albert Bunjaku
Der Pechvogel
Jens Lehmann - der VfB-Torhüter spielte mit einer Verletzung am rechten Oberschenkel.
1. FC Nürnberg:
Schäfer - Diekmeier, Wolf, Breno, Pinola - Ottl, Tavares - Mintal - Eigler, Charisteas, BunjakuVfB Stuttgart:
Lehmann - Celozzi, Niedermeier, Tasci, Molinaro - Träsch, Khedira - Gebhart, Hleb - Marica, PogrebnjakSchiedsrichter:
Zwayer (Berlin)Zuschauer:
40.384
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Spiel gegen Nürnberg
Ich gebe meinem Vorredner recht. Das war das bislang schwächste Spiel unter Gross. Hier ist nun allerhöchste Vorsicht geboten! Wie oft wurde der Ball im Aufbau verloren und vor allem sehr oft unnötigerweise. Da wurde mir des öfteren Angst und Bange. Das hat teilweise an die Hinrunde erinnert! Die Maßnahme, das System dann auf eine Spitze beim Stand von 1:0 zu verändern fand ich auch, vorsichtig ausgedrückt, unglücklich. Ergebnis war dann das zwischenzeitliche 1:1. Jedoch muss man auch positiv anmerken, dass dem Herrn Gross der Erfolg am Ende wieder recht gibt. Wobei wir heute wirklich gerade so mit einem blauen Auge davon gekommen sind. Ich hoffe, man zieht die richtigen Analysen aus diesem Spiel und macht es gegen den HSV kommenden Samstag wieder besser. Das ist nämlich dringend notwendig, um aus dem Spiel ebenfalls positiv raus zu gehen. Ich drücke die Daumen!! VfB - ein Leben lang!!
Der VfB muss sich steigern
Ein glücklicher Sieg in Nürnberg schafft glänzende Voraussetzungen, um vielliecht doch noch einmal mit einem Sieg gegen den HSV an Platz 5 zu kratzen. Aber diesmal muss man feststellen, dass dies die bislang schlechteste Leistung unter dem neuen Trainer Gross war. Viel zu fahrig in der Abwehr, nicht entschlossen genug im Angriff. Gebhardt hat gemeinsam mit Celozzi auf der rechten Seite viel zu viel zugelassen, wobei Celozzi oftmals allein gegen zwei, drei Nürnberger stand, bis er Unterstützung durch die Innenverteidiger erhielt. Gebhardt muss sich in seinem Defensivverhalten dringend steigern. Marica spielte ebenfalls unglücklich und war längst nicht so präsent, wie noch gegen Dortmund. Auch Träsch hatte gegen die bissigen Clubberer Probleme in den Zweikämpfen. Einzig Khedira konnte sich hier durch kluge Pässe und Vorlagen - mit Abstrichen auch Hleb - gut in Szene setzen. Pogrebnyak hat erneut großartig gekämpft und ich hätte ihm beim Kopfball in der 2. HZ ein Tor gegönnt. Molinaro zeigte sich erfreulicherweise ebenfalls verbessert, auch wenn dieser sicherlich noch Luft nach oben haben dürfte. Erstaunlich fand ich die taktische Umstellung von Gross mit Kuzmanovic für Marica, dass er mit nur einem Stürmer das Spiel beenden wollte, um so das kämpferische Übergewicht der Nürnberger im Mittelfeld auszugleichen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Der VfB hat aus dieser Partie hoffentlich gelernt, dass man mit dem behäbigen Spiel zum Ende der 1. und anfangs in der 2. HZ gegen jeden Gegner Probleme bekommt. Mit einer Leisstung wie gegen Dortmund sollte man indes auch die Hamburger schlagen können und dann kann man den Blick auch wieder nach oben richten.
Stuttgarter Schloßgarten retten! Eintragen und weiterleiten auf : www.parkschuetzer.de - schon knapp 5.200 Einträge !! bei 10.000 der Stufe "gelb" wird die erste Lichterkette o.ä. angemeldet. Dies könnte mit Ihrer Hilfe schon nächste Woche sein!!
Kommt Stuttgart 21, dannwird : der Biergarten wegen Lärm und Staub nicht mehr benutzbar sein der Fußgängersteg vom Oberen in den Mittleren Schloßgarten (neben Bahnhof) geschlossen 280 uralte Bäume gefällt Joggen, Spazierengehen, Sonnenbaden und Radfahren für mehr als 10 Jahre unmöglich das Planetarium wahrscheinlich geschlossen Stuttgart pleite sein !!!!