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VfB Stuttgart gegen Bremen Der abschreckende Frankfurter Fall

Thomas Haid, 09.02.2013 13:10 Uhr

Stuttgart - Bruno Labbadia bemüht sich um Normalität. Im Grunde sei ja jedes Bundesligaspiel ein Schlüsselspiel, sagt der Trainer des VfB Stuttgart. Damit will er die Bedeutung der Partie am Samstag gegen Werder Bremen tiefer hängen – wobei er weiß, dass die Mannschaft nach vier Niederlagen dringend einen Sieg benötigt, um nicht noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Siehe die Saison 2010/11: die Frankfurter Eintracht lässt grüßen.

Die Vorgeschichte

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Heribert Bruchhagen hatte sich schon vor längerer Zeit dem Plan verschrieben, die Eintracht finanziell in ein ruhiges Fahrwasser zu führen. „Es ist einer unserer wesentlichen Grundsätze, dass wir uns nicht verschulden“, sagte der Frankfurter Vorstandschef im Sommer 2010 wieder einmal. Der Etat wurde auf 28,5 Millionen Euro reduziert. Um die Kosten weiter zu senken, trennte sich der Club im Januar 2011 von vier Spielern. Sparen war angesagt – und Kontinuität. Michael Skibbe hieß der Trainer, der die Eintracht seit Juli 2009 vermeintlich Schritt für Schritt nach oben geführt hatte. Er übernahm die Mannschaft auf Rang 13 und schaffte in seiner ersten Saison den zehnten Platz.

Der VfB spielt auf Konsolidierung

Der VfB fährt seit einiger Zeit auch einen Konsolidierungskurs und senkte seinen Etat von mehr als 50 Millionen Euro auf aktuell 42 Millionen. „Wir können nicht mehr Geld ausgeben als wir einnehmen“, sagte der Präsident Gerd Mäuser im Sommer 2012 wieder einmal. Dazu wurden dann jetzt in der Winterpause in Maza und Zdravko Kuzmanovic zwei Spieler abgegeben, die zur erweiterten Stammelf gehörten. Beständigkeit soll auch auf dem Trainerposten herrschen, da der Vertrag mit Bruno Labbadia nun bis 2015 verlängert worden ist. Tabellarisch ging es unter ihm aufwärts – von Rang 17 im Dezember 2010 auf Platz sechs in der vergangenen Runde.

Die Ausgangslage

Nach der Hinserie 2010/11 belegte die Eintracht mit 26 Punkten den siebten Platz. „Da hat jeder gedacht – okay, absteigen werden wir definitiv nicht mehr“, sagt Christoph Daum, der Skibbe am 22. März 2011 ersetzte. Stattdessen träumte man im Januar 2011 schon vom Einzug in den Europapokal. Aber die Rückrunde begann mit drei Niederlagen gegen Hannover, Hamburg und Mönchengladbach. Dennoch war das Polster nach unten offensichtlich noch ausreichend.

Der VfB lag nach der Hinserie 2012/13 mit 25 Punkten auf Rang neun. Aber die Rückrunde begann mit drei Niederlagen gegen Wolfsburg, Bayern und Düsseldorf. Dennoch scheint das Polster nach unten immer noch ausreichend. „Von Abstiegskampf will ich noch nicht sprechen. Das wäre den Teufel an die Wand gemalt“, sagt der Mittelfeldspieler Martin Harnik vor der Partie heute gegen Werder Bremen.

 
 
Kommentare (4)
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FEB
09
km, 18:42 Uhr

2 Stunden später...

4. Niederlage in Folge. Die Parallelen sind durchaus erkennbar. So viel Luft nach unten ist nicht mehr. Nur, die Entscheidungen sind getroffen, der Trainervertrag verlängert. Wie kann so ein Mangement und so ein Vorstand gestoppt werden? Abwärts mit sehenden Augen, traurig!

FEB
09
1893, 17:37 Uhr

Labbadia

Labbadia-Effekt nun endgültig verpufft! Mit diesem Trainer steigen wir wirklich noch ab! Unsere Talente wie Holzhäuser, Didavi und Rüdiger sitzen blöd auf der Bank herum und werden 10 - 20 Min. vor Schluß, wenn das Spiel verloren ist, eingewechselt, während Schlaftabletten wie Torun oder Hajnal oder beide regelmäßig spielen!!!

FEB
09
Kosova, 14:32 Uhr

Ibisevic ist Bosnier und nich Serbe!

'Eine ähnlich bedeutende Rolle wie Gekas in Frankfurt besetzt heute beim VfB übrigens Vedad Ibisevic. In den 17 Partien vor Weihnachten war der Serbe zehnmal erfolgreich'

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