Villingen-Schwenningen Gewitter beendet Pegida-Aufmarsch

Von SIR/dpa 

Keine größeren Vorfälle und ein jähes Ende durch ein Gewitter, meldet die Polizei vom achten Aufmarsch von etwa 60 Anhänger der Pegida-Bewegung am Sonntag in Villingen-Schwenningen.

Am Sonntag sind wieder Anhänger der Pegida-Bewegung in Villingen-Schwenningen auf die Straße gegangen. Ihre Kundgebung wurde aber durch ein Gewitter jäh beendet. (Archivfoto) Foto: dpa
Am Sonntag sind wieder Anhänger der Pegida-Bewegung in Villingen-Schwenningen auf die Straße gegangen. Ihre Kundgebung wurde aber durch ein Gewitter jäh beendet. (Archivfoto)Foto: dpa

Villingen-Schwenningen - Die rechtsgerichtete Pegida-Bewegung hat sich am Sonntag zu ihrer achten Kundgebung in Villingen-Schwenningen im Schwarzwald versammelt. Der Marsch durch die Innenstadt wurde nach Polizeiangaben aber kurz nach dem Beginn von einem Unwetter unterbrochen.

„Es gab ein Gewitter, und danach hat es sich eigentlich erledigt gehabt“, sagte ein Polizeisprecher. Rund 60 Pegida-Anhänger versammelten sich laut Schätzung der Polizei. Auch Gegendemonstranten waren vor Ort. „Es gab kleinere Meinungsverschiedenheiten, aber keine größeren Vorfälle“, sagte der Sprecher. Es war das erste Mal, dass Pegida neben einer Kundgebung in der Stadt auch einen Demonstrationszug angemeldet hatte.

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6 KommentareKommentar schreiben

Ist das wirklich eine Nachricht wert?: Wenn 60 Spinner demonstrieren, dann lasst sie doch. Mit solchen Berichten bekommen diese Leute nur noch das Gefühl, man nimmt sie wahr. Schweigt sie zu Tode, besser kann man der Demokratie nicht helfen.

Doch Frau Fritz, das ist wirklich eine Nachricht wert: Dokumentiert sie doch plastisch den Abgesang auf die Bewegung dieser (wie sagten Sie ?) "Spinner". Ich finde diese Zahl 60 (in Worten: sechzig) muß man sich plastisch vor Augen führen lassen. Und wo geht das besser als in einer Zeitung.

Spinner?: Menschen, die eine andere Meinung haben als Sie, sind also Spinner! Ist das Ihr Demokratieverständnis? Wie armselig!

Armselig ist es: nach wie vor zu behaupten, Pegida-Anhänger seien bloß Menschen mit einer anderen Meinung (oder Ängsten). Andere Meinungen sind wünschenswert und auch nötig in einer Demokratie aber wer Angst vor "Überfremdung" oder dem Islam hat und das zum Ausdruck bringen möchte, sollte sich dringend eine andere Plattform als Pegida suchen, dann wird er vielleicht auch wieder ernst genommen.

Respekt: Immerhin 60 Teilnehmer ! Da ist noch einiges an Luft nach unten.

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