VVS-Störungsmelder Signalstörung bremst S3 und R3 aus

Von red 

Wegen einer Signalstörung kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen bei den Linien S3 und R3 zwischen Backnang und Winnenden. Weitere Informationen lesen Sie in unserem Störungsmelder.

Infos zu Störungen im Stadtbahn-, S-Bahn- Bus- und Regionalverkehr gibt es in unserem aktuellen Störungsmelder. Foto: Leserfotograf bdslucky48/Symbolbild
Infos zu Störungen im Stadtbahn-, S-Bahn- Bus- und Regionalverkehr gibt es in unserem aktuellen Störungsmelder.Foto: Leserfotograf bdslucky48/Symbolbild

Stuttgart - Ob Signalstörung bei der S-Bahn oder Unfall im Stadtbahnverkehr: In unserem Störungsmelder erfahren Sie, wo es gerade im Gebiet des Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) hakt - und wie Sie trotzdem ans Ziel kommen. Wir sammeln an dieser Stelle Störungsmeldungen, die uns vom VVS, von den Verkehrsbetreibern selbst oder über unabhängige Portale und soziale Medien erreichen. Somit sind Sie mit unserem Störungsmelder stets umfassend und aktuell über Störungen im öffentlichen Nahverkehr informiert - auch über den Tag hinaus.

In diesem Newsblog halten wir Sie weiterhin über Probleme bei S-Bahnen, Stadtbahnen und Bussen auf dem Laufenden. Das Ziel: neben aktuellen Informationen eine Diskussion darüber zu ermöglichen, wie der Stuttgarter Nahverkehr besser werden kann. Wo wir uns über die aktuelle Verkehrslage informieren, haben wir hier dokumentiert.

 
 
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So gehts nicht: Letzte Woche war für mich dass berühmte Fass voll. Natürlich kann niemand etwas dafür, dass es einen Personenschaden bei Sommerrain gab. Es ist aber ein Unding für jeden Kunden, dass man den Berufsverkehrfahrplan also 15 Minuten Takt aussetzt und zu einem 30 Minuten Takt zurückgeht und dann nicht mal die langen Züge fahren lässt. Ich fuhr morgens 5:40 Uhr von Schorndorf los. In Fellbach endete der Zug gegen viertel nach 6. Dort wartete ich bis die Sperrung aufgehoben war. Kurz nach 7 fuhren die ersten Bahnen, jedoch so gerammelt voll, dass niemand mehr zusteigen konnte. Verständlich, da ja alle anderen Pendler an den Station zuvor auch gewartet haben. Letztendlich hab ich um halb 9 gefrustet aufgegeben und habe kurzfristig Urlaub nehmen dürfen, da ich so schnell die Minusstunden, die ich mir dadurch eingefahren hätte, nicht wieder zurückbekommen hätte. Diesen Urlaubstag für nichts somit vergeudet und erstattet bekomm ich Ihn ja auch nicht. Wie gesagt man versteht die Umstände aber nicht die gezogenen Konsequenzen. Die Züge waren doch sicher irgendwo geparkt, die Fahrzeugführer sicher auch vorhanden. Warum entschied man sich bewusst, die Pendler warten zu lassen, mit dem Wissen, dass die Züge überfüllt sein werden? Damit man mittags bzw. nachmittags, wo kaum Verkehrsaufkommen herrscht, den Fahrplan halten kann und somit die Gesamtstatistik der Pünktlichkeit zu erhalten? Es ist doch letztendlich im eigenen Interesse, dass man hier im Sinne der Kunden handelt. Man treibt durch ständige Preiserhöhungen und Unzuverlässigkeit die Kunden doch auf die Straße. Und wenn man aktuell nun die Personenzähler in Bahnen und Zügen sieht, wird sicherlich in absehbarer Zukunft versucht noch mehr Andrang in den Zügen zu erwarten sein.

Für ungestörte Signale: ist es jetzt vermutlich zu heiß, im Winter zu kalt und im Frühjahr / Herbst sind es dann wieder die ganzen Unwetter.

Eisenbahn + Zubehör: sind wie eine liebe Freundin → sollten immer gut behandelt werden . . . . .

Mir langt's: habe nun seit 2 Wochen meine Verspätungen dokumentiert. An 10 Tagen insgesamt über 2 Stunden Verspätung der S1. Und das nur auf der Hinfahrt und bei Dokumentation von über 5 Minuten Verspätung. Werde nun die Einzugsermächtigung meines Jahres-Abos kündigen und zukünftig pro Monat 5€ pro Stunde Verspätung vom Überweisungsbetrag abziehen. Und da ist der VVS noch gut bedient, denn der monetäre Verlust der dadurch mir, meinem Arbeitgeber und unseren Kunden entsteht ist sicherlich höher. Aber da wird dieser Verein sicherlich wieder auftrumpfen wollen. Offenbar geht es aber nicht anders, denn der VVS denk (lediglich anhand der Ticketkäufe) er sei beliebt. Was für ein Trugschluss. Es ist wirklich ein Trauerspiel was diese Versager meinen sich leisten zu können.

Ein Füllhorn: von allen gängigen Störungen wurde heute (7.6.) auf uns Fahrgäste ausgeschüttet. 2 x Weichen-, 1 Signalstörung und einen Personenschaden! Ich glaube, das ist Rekord - innerhalb von 12 Stunden .... und der Tag ist noch nicht zu Ende!

und noch eine: Stellwerksstörung! Wow - jetzt wird es wirklich rekordverdächtig!

Schwacher Service: Vielleicht sollte die DB mal erklären, warum eine S-Bahn, die zur vorgesehenen Abfahrtszeit in Filderstadt steht, nicht wenigstens bis Rohr fahren kann. Es gäbe dann immerhin zwei Umsteigemöglichkeiten zum Hauptbahnhof, in Leinfelden (was ich ohnehin vorhatte) und in Rohr via Dürrlewang. Auf diese Idee kommt man aber leider nicht, sondern schickt die zahlende Kundschaft in den ohnehin vollbesetzten nächsten Bus nach Degerloch. Ganz schwacher Service heute. Die 20-minütige Verspätung hätte bei einigen Fahrgästen heute nicht sein müssen.

Die Bahn kann nicht (unfähig) ? : Ich stimme Ihnen voll zu. Ich hatte auch schon bei einer anderen Störung entsprechendes geschrieben. Da setzte die Bahn Busse von Stgt-Vaihingen bis Flughafen ein, obwohl die S-Bahn einen Pendelverkehr dazwischen fahren hätte können - evtl. die S-Bahnen nur mit langsamer Geschwindigkeit, weil es damals (wenn ich mich richtig erinnere) eine Stellwerkstörung war. Diese Erschwernis war in Ihrem Beispiel nicht gegeben. Das einzige, was wir (oder zumindest ich) nicht sicher wissen ist, wo genau der Personenunfall war. Wenn er im Bahnsteigbereich in Rohr war, dann ist es schon verständlich, dass man während der Unfallaufnahme und Bergung auch keine Fahrgäste am gleichen Bahnsteig gegenüber haben möchte. Ansonsten - wenn es außerhalb des Bahnsteigs oder im Vaihinger Bahnhof war, hätte die S-Bahn bis Rohr im Prinzip pendeln können. Warum die Bahn das nicht macht - ich weiß es nicht. Ich vermute, die halten zu wenig Personal in den Stellwerken dafür bereit, denn diese Fahrplanabweichungen muss jemand extra und spontan planen und entscheiden und überwachen, Fahrtweg legen (wobei es dort nicht viele Weichen gibt), nach Ende der Störung die Bahnen an der richtigen (Zeit-)Stelle wieder einfädeln, usw. Optimierung für den Kunden ist das Vorgehen der Bahn nicht, eher Kostenoptimierung für die Bahn. Wie hieß die Güteklasse der Bahn beim S21 Stresstest: wirtschaftlich optimal...

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