VW-Abgasskandal „Strebten nie nach unlauteren Vorteilen“

Von red/dpa 

Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Ex-Verkehrsminister Matthias Wissmann, glaubt nicht, dass es in Deutschland zu viel Nähe zwischen der Autoindustrie und der Politik gibt. Lobbyismus hält er hingegen für selbstverständlich.

Mathias Wissmann ist auch ein Befürworter von TTIP. Foto: dpa
Mathias Wissmann ist auch ein Befürworter von TTIP.Foto: dpa

Berlin - In der Debatte um den VW-Abgasskandal hat die Autoindustrie dem Vorwurf widersprochen, zwischen der Branche und der Politik bestehe eine zu große Nähe.

„Die Politik hat uns nie einfach blind etwas abgenommen“, sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, der Deutschen Presse-Agentur. Man habe auch nie versucht, sich unlautere Vorteile zu verschaffen, ergänzte der frühere Bundesverkehrsminister.

„Dass aber die Automobilindustrie mit Informationen Gehör findet, bei einer Industrie, von der in Deutschland fast fünf Millionen Menschen abhängen, finde ich eigentlich selbstverständlich.“ Als Konsequenz aus dem Skandal forderte der VDA-Chef stärkere Anstrengungen für mehr Elektroautos.

  Artikel teilen
16 KommentareKommentar schreiben

Wartet ab, das Jahr ist noch nicht zu Ende!: Verstrickt vom Sport, bis in die Politik und das weltweit. Es ist erst die Spitze des Eisberges. Da werden noch manche Sterne am Firnament leuchten. Korruption lag besser im Kurs als manche Aktie bei der Börse. ;-) Gruß vom Motzkigele

Wissmann: Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie und Ex-Verkehrsminister, glaubt nicht, dass es in Deutschland zu viel Nähe zwischen der Autoindustrie und der Politik gibt. - Klingt überhaupt nicht glaubwürdig -

Nein zu VW-Betrug: Mit dem Abgasskandal hat VW der deutschen Autoindustrie grosse Schaden zugefügt. VW sollte man wegen der Betrugs-Methoden bestrafen.

Oh Herr Wissmann,: Sie sind aber ein leichtgläubigen Politiker. Oder sagen Sie so nur aus, damit der Ball flach bleibt? Mensch kommt, dafür sprudeln die Steuereinnahmen. Von nix kommt nix! Gelle? Unlautere Vorteile, das nimmt man doch nicht in den Mund. Drei Affen-Politik und zamhalta! ;-) Gruß vom Motzkigele

Ja Herr Wissmann CDU,: VW wollte Gutes tun mit dem Betrug. Eigentlich wollte wahrscheinlich verhindern das die Motoren wegen den Rußpartikelfiltern kaputt gehen...... Ich finde so viel Einfallsreichtum könnte auch mit 10 Jahren zum Nachdenken belohnt werden. Solche Kriminellen Machenschaften gehören in der Partei in der sie ja noch treu dienen zum guten Ton. Wie oft H. Wissman sprechen sie mit der Kanzlerin? Werden solche Gespräche auch einmal veröffentlicht? Schließlich hat die Branche die sie vertreten durch die vielen Arbeitnehmer ein riesiges Erpressungspotential.

Artikel kommentieren

Melden Sie sich jetzt an!
Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.