Wahlcheck zur Landtagswahl Welche Partei passt zu Ihnen?

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Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg treten 22 Parteien in den 70 Wahlkreisen an. Sie haben sich noch nicht entschieden, bei wem Sie Ihr Kreuz setzen? Dann testen Sie mit unserem Wahlcheck, wer am besten zu Ihnen passt.

Wahlcheck zur Landtagswahl

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Stuttgart - Brauchen wir eine Obergrenzen für den Zustrom von Flüchtlingen? Sollen mehr Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg eingeführt werden? Wie steht es um die Verkehrspolitik? Diese und andere Fragen stehen am 13. März im Zentrum, wenn die Wahlberechtigten einen neuen Landtag für Baden-Württemberg wählen. In den 70 Wahlkreisen im Land sind insgesamt 22 Wahlvorschläge zugelassen. Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, bei wem Sie Ihr Kreuz setzen wollen, kann der Wahlcheck der Stuttgarter Zeitung eine Orientierungshilfe sein.

So funktioniert der Wahlcheck!

In dem interaktiven Angebot werden die Ansichten der teilnehmenden Parteien zu verschiedenen Themenbereichen abgefragt: Die Themen reichen dabei von der Flüchtlingspolitik über Bildung bis hin zu Finanz- und Verkehrspolitik. Klicken Sie sich durch die Thesen des Wahlcheck und testen Sie, welche Partei am besten zu Ihnen passt. Wenn Ihnen ein Themenbereich besonders wichtig ist, können Sie diesen doppelt gewichten. Die Auswertung am Ende wird Ihnen im Detail zeigen, bei welchen Themen Sie die gleiche Meinung vertreten wie die Bewerber und bei welchen Sie konträre Standpunkte haben. Im Gesamtergebnis sehen Sie dann in Prozent, mit wem Sie die größte politische Schnittmenge haben.

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Knapp 40 Thesen haben wir den 22 Parteien vorgelegt, die von der Landeswahlleiterin in den 70 Wahlkreisen offiziell zur Wahl zugelassen wurden. Nicht in jedem Wahlkreis treten die gleichen Gruppierungen an, einen landesweit einheitlichen Stimmzettel gibt es nicht. Die Parteien hatten die Möglichkeit, den vorgegebenen Thesen (eher) zuzustimmen, sie (eher) abzulehnen oder eine neutrale Haltung einzunehmen. Nur die Gruppierungen Arminius - Bund, das Bündnis C, Die Einheit und die Freien Wähler haben am Wahlcheck nicht fristgerecht teilgenommen. 

Die Thesen des Wahlcheck sind prägnant formuliert und sollen die Parteien zu eindeutigen Entscheidungen provozieren. Denn am Ende soll für den Nutzer ein möglichst aussagekräftiges Ergebnis stehen. Die einzelnen Themen werden in einer gesonderten Wahlberichterstattung ausführlich beleuchtet. Auch die Haltungen der Parteien zu den verschiedenen Bereichen werden dort noch einmal umfassend geschildert.

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Anmerkung der Redaktion vom 16. Februar um 18 Uhr:

Wir haben die Antworten der Alternative für Deutschland (AfD) am 16. Februar um 18 Uhr verändert, weil die Partei uns per Mail geschrieben hat: "Irrtümlicherweise wurden vier Fragen des Wahlchecks von uns falsch beantwortet. Hier nun die richtigen Antworten entsprechend unserem Wahlprogramm: Die Grundschulempfehlung soll wieder verbindlich werden: Ja (Anmerkung der Redaktion: vorherige Antwort: eher nein), Das Land braucht keine weiteren Gemeinschaftsschulen: Ja (Anmerkung der Redaktion: vorherige Antwort: eher ja), Das Land soll garantieren, dass jeder Jugendliche eine Berufsausbildung machen kann: Nein (Anmerkung der Redaktion: vorherige Antwort: eher ja), Moscheen gehören genau wie Kirchen ins Stadtgebiet: Nein (Anmerkung der Redaktion: vorherige Antwort: eher nein). 

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58 KommentareKommentar schreiben

Ganzheitlich Denken: Zu mir paßt am besten eine Partei, die ursachenorientierte Politik vertritt (nicht nur zum Flüchtlingsproblem) - und dabei mit dem Kopf arbeitet, anstatt nur aus dem Bauch heraus zu schreien. Unser Planet ist durch vielfachen Egoismus und eine verfehlte Form des Wirtschaftsdenkens bedroht - ihn gilt es zu erhalten. Das ist u.a. auch das wirksamste Gegenmittel zu künftigen Flüchtlingsströmen, wie Erhard Eppler uns schon vor 30 Jahren mahnte. - Ich würde mich freuen, wenn viele andere Mitbürger das ebenso sähen - und sich "an der Quelle" informierten. Gruß von einem ganzheitlich denkenden Arzt und Bürger.

Liebe Frau Müller.: Zitat " dass am Ende alleine die Mehrheit und nicht die Wahrheit entscheidet". Wie bitte?! Ich höre wohl nicht recht. 1. daß die Mehrheit entscheidet, nennt man Demokratie. 2. Was ist "die Wahrheit"? DIE Wahrheit gibt es nicht! Sie verstehen da natürlich Ihre eigene kleine Wahrheit darunter.

Sinnvolle Fragen für den Wahlcheck : Sind Sie für eine echte, ehrliche Bürgerbeteiligung oder genügt es Ihnen, wenn Ihnen diese nur von den Machthabern vorgegaukelt wird? Wollen Sie bei künftigen Volksentscheiden ehrlich und transparent über alle Risiken und Vorteile informiert werden oder genügt es Ihnen, dass am Ende alleine die Mehrheit und nicht die Wahrheit entscheidet? Sind Sie für eine nachhaltige, ehrliche Umweltpolitik oder möchten Sie, dass ausschließlich die Interessen der Automobilindustrie berücksichtigt werden? Sind Sie für eine soziale, ökologische Stadtentwicklung oder ist Ihnen die Bedienung von Lobbyisten-Interessen wichtiger? Wollen Sie im Großraum Stuttgart einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr oder stattdessen lieber neue Banken, Luxuswohnungen und Einkaufscenter? Wollen Sie in der Feinstaub-Hauptstadt eine grüne Lunge oder sind Ihnen neue Betonbauten und Straßen wichtiger?

Danke für Ihren Beitrag: Dem kann ich nur voll zustimmen.

Wissen, weshalb man was wählt: Es gibt kein Terrain, das einer Landesregierung einen stärkeren Gestaltungsspielraum einräumt als die Bildungspolitik, für die es ja nicht ohne Grund gleich zwei Ministerien gibt. Sie wird deshalb in den Mittelpunkt meiner Wahlentscheidung rücken. Nur um irgendwelche Protestsignale gen Berlin zu senden, ist mir die künftige Landespolitik zu wichtig und meine Stimme zu schade.

Dann keine Grüne: Nun, dann dürfen Sie ja keine Grüne wählen, denn gerade bei der Bildungspolitik haben die sich ja nicht mit Ruhm bekleckert.

Ich...: liebe diesen Wahlomat, da kommt genau das Ergebnis, welches ich auch am 13. März wähle – ja. die AfD. Nachdem die politische Spitze die Vorhersagen der AfD meistens ein halbes Jahr später doch nachspricht, wähle ich nun gleich die AfD, dass spart dann ein halbes Jahr rum-eiern.

Simple Parolen verfangen nur bei einfältigen Gemütern. : Wo bleibt das "Fleisch" - vereinfacht die Argumente - das hierzu geliefert werden müsste. Aber die AfD hat gar keine, nicht mal die abgehalfterten Querulanten-Parolen gegen Flüchtinge bringen irgend eine Substanz mit. .

Konzepte: fehlende Argumente und Konzepte: Das trifft ebenso auch auf die "Altparteien" zu. Keiner hat auch nur ansatzsatzweise eine Lösung für das Dilemma in der Flüchtlingskrise, der Eurokrise, etc, außer "wir schaffen das". Was die großen "Altparteien" der AfD allerdings voraus haben, ist, dass sie ihr Totalversagen bereits unter Beweis gestellt haben.

Genialer Satz: "Was die großen "Altparteien" der AfD allerdings voraus haben, ist, dass sie ihr Totalversagen bereits unter Beweis gestellt haben." Hätt ich nicht besser sagen können. Deshalb freu ich mich über jeden, der etwas anderes als die "Altparteien" wählt. Da gehören die Wendehals-Grünen in BW leider auch schon dazu.

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