Walter Sittler und Stuttgart 21 Walter Sittler hat sein Engagement gegen S 21 oft infrage gestellt

Von dpa 

„Verrennen wir uns hier? Sind wir noch klar im Kopf?“ Das hat sich Walter Sittler laut einem Beitrag im „Südkurier“ immer wieder gefragt, als er über sein Engagement gegen Stuttgart 21 hinterfragt hat.

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Konstanz - Der Schauspieler Walter Sittler hat sein Engagement gegen das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 nach eigenen Angaben immer wieder infrage gestellt. Er habe wiederholt überlegt: „Verrennen wir uns hier? Sind wir noch klar im Kopf“, sagte Sittler dem „Südkurier“. „Aber jedes Mal kam ich zu dem Ergebnis, dass wir klarer sind als eine ganze Reihe anderer, vor allem die, die Verantwortung tragen. Die sind jetzt ruhiger geworden, weil sich ja allmählich herausstellt, dass unsere Prognosen zutreffen und die Kosten gerade ins Unermessliche steigen.“

Sittler betonte, er würde sich auch wieder politisch engagieren: „Ja, wenn ich sehe, dass etwas gegen die Bürger geht, gegen die sozialen Interessen unseres Landes und unserer Stadt. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen“, sagte der 60-Jährige. „Jeder in dem Umfeld, in dem er lebt. Ich finde, es ist kein guter Weg, wegzuschauen.“

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51 KommentareKommentar schreiben

man muss nicht jeden Senf von sich geben: Oh, hätte er nur geschwiegen und sich auf seine Seifenopern im Abendprogramm konzentriert.

Re 'Dr' Horst-Kevin 31.01.16.42°°:'Studien sehen': Ich pflege derartige Machwerke regelmäßig als Primärquelle zu studieren und ggf. zu zerpflücken-wenn auch selten öffentlich, da der Aufwand in diesem Falle selten lohnt.Im Übrigen will ich Sie gerne auf meine Ausführungen im STZ-Threat 'Das Ländle als Demokratielabor' vom 31.01. 21.22°° verweisen.Der akademische Wert der Walterschen aktuellen 'Studie' ist im Übrigen noch schlechter als seine Behauptungen aus 10/2010 u.05/2011,welche im SPON übrigens im Treat regelrecht zerrissen wurden. Sie dürfen sich gerne an sauberer wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit angeblich bewiesenen Thesen der soziologischen Profession beteiligen,Sie brauchen nur die für alle Fächer gültigen Essentials anzuwenden.Das dürfte Ihnen nicht schwerfallen, wenn Sie denn tatsächlich promoviert wären. Alter Demokrat,einer der akademisch 'ver'bildeten Unternehmer-gegen-S21.

Ältere auf Demos: Es ist ganz natürlich, daß mehr ältere Menschen die Demos besuchen. Diese haben mehr Lebenserfahrung und Durchblick und lassen sich einfach nicht mehr von der goldenen Verpackung und all den listigen Versprechungen blenden. Leider hat man zu allen Zeiten die jüngeren Menschen für viele Dinge mißbraucht und getäuscht; bis hin zum Krieg. Oder glaubt jemand, daß ein 60zig jähriger noch freiwilig in den Krieg ziehen würde? Unvorstellbar.

Remstalhöhe: Mehr war bzw. ist halt nicht drin!

@ Alter Demokrat: Mehr als hohle Phrasen scheinen Sie dem Klartext nicht entgegenstellen zu können. Haben Sie die aktuelle Studie zum Thema 'Wutbürger' gesehen? Die unterstreicht nämlich genau diese Aussagen der beiden SPDler. Alt und saturiert, ängstlich vor Veränderung, gleichgültig gegenüber jüngeren Generationen. Schade, dass sich Herr Sittler für soetwas hergibt...

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