Weihnachtsmärkte Millionen Besucher im Südwesten

Von red/dpa 

Schönes Wetter in der Adventszeit beschert den Weihnachtsmärkten in Baden-Württemberg eine positive Bilanz. Trotz oder gerade wegen der hohen Sicherheitsvorkehrungen schmeckt der Glühwein den Besuchern offenbar gut.

Auch der Weihnachtsmarkt in Freiburg war nach dem Anschlag in Berlin besonders gesichert worden. Foto: dpa
Auch der Weihnachtsmarkt in Freiburg war nach dem Anschlag in Berlin besonders gesichert worden. Foto: dpa

Stuttgart/Freiburg - Millionen Menschen haben in den vergangenen Wochen die Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg besucht. Allein in Stuttgart wurden nach Angaben der Veranstalter mehr als vier Millionen Besucher gezählt - rund eine halbe Million mehr als im Vorjahr. Es sei der beste Weihnachtsmarkt seit zwölf Jahren gewesen, sagte der Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft, Andreas Kroll, am Freitag. Die Besucher seien trotz des Anschlags in Berlin noch zahlreich auf den Weihnachtsmarkt gekommen. Die hohe Polizeipräsenz sei gut aufgenommen worden.

Zur deutlich höheren Besucherzahl sagte Kroll: „Das lag an dem guten Wetter und dem langen Zeitraum des Marktes.“ Der Markt ist traditionell ein beliebtes Ziel für Reisegruppen mit dem Bus. Gut die Hälfte davon sei aus Deutschland, ein Drittel aus der Schweiz. Der Weihnachtsmarkt lief Kroll zufolge durchweg friedlich ab. Die Zahl der Taschendiebstähle sei zurückgegangen und es habe keine großen Zwischenfälle gegeben.

Der Freiburger Weihnachtsmarkt vermeldete eine Rekord-Besucherzahl. Das durchgehend trockene und kühle Winterwetter lockte mehr Besucher und Touristen in die Freiburger Altstadt als je zuvor, wie der Veranstalter FWTM mitteilte. Insgesamt besuchten 720 000 Menschen den 44. Freiburger Weihnachtsmarkt, ein Drittel der Gäste kam aus dem Ausland. „Der Freiburger Weihnachtsmarkt unterstützt den Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie“, sagte FWTM-Geschäftsführer Bernd Dallmann. In Karlsruhe schätze ein Sprecher der Stadt rund eine Million Besucher. Nach seinem Eindruck waren nach dem Berliner Anschlag wohl nicht weniger Besucher gekommen.