""Seit diesem Jahr sind wir auch auf Twitter und
Facebook aktiv."
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Axel Grau, Geschäftsführer von Pro Stuttgart
Stuttgart - Sonnenschein und warme Temperaturen - so idyllisch, wie der Sommer augenblicklich zurückkehrt, hätten sich die Wirte des 34. Weindorfs wohl alle Tage der Veranstaltung gewünscht. Denn das schlechte Wetter hat etliche Besucher von einem Bummel über Stuttgarts größte Hocketse abgehalten. "Bei Regen und Temperaturen unter zehn Grad waren lediglich die Lauben voll", sagte Fritz Mutter, der Vorsitzende des Veranstaltervereins Pro Stuttgart am Freitag auf der Abschlusspressekonferenz. Deshalb seien es auch eindeutig weniger Besucher als im vergangenen Jahr gewesen. "Die Million werden wir wohl nicht wieder erreichen."
Insgesamt könne man aber ein sehr positives Fazit ziehen. "Das Weindorf ist nach wie vor attraktiv, bei gutem Wetter ist hier alles voll." Dass lediglich der Wettergott die Gäste fern gehalten hat, ist für Mutter ein gutes Zeichen. "Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Besonders, was das Konzept des Weindorfs angeht, haben sich die Veranstalter nämlich um Verbesserungen bemüht. "Da sind wir in diesem Jahr einen gehörigen Schritt weiter", sagt Axel Grau, der Pro-Stuttgart Geschäftsführer. Das Angebot ist nun noch vielseitiger geworden, sowohl bei den Gaumenfreuden als auch bei der Unterhaltung. "Wir haben an Qualität weiter zugelegt, bei den Speisen ebenso wie bei den Weinen." Insgesamt sieben neue Wirte sind in den vergangenen drei Jahren zum Weindorf dazu gekommen. Die Neuzugänge 2010 waren die Betreiber der Vinzo-Laube und von Rauschenbergers Weinlaube. "Sie haben unsere Erwartungen voll erfüllt", lobt Mutter. "Die Mischung ist jetzt hervorragend."
Am Sonntag endet das Weindorf
Besonders gut angekommen sei außerdem die tägliche Weindorfführung, die zum ersten Mal für Besucher angeboten wurde. "Es ist eine wirklich schöne Sache, die wir auf jeden Fall beibehalten wollen", sagt Grau. Auch in englischer Sprache habe man den Rundgang angeboten, denn auffällig viele ausländische Besucher habe es dieses Jahr zum Weindorf gezogen. "Das Weindorf bekommt auch im touristischen Bereich zunehmend Bedeutung", hofft Grau. "Wir haben dieses Jahr so ziemlich alle Sprachen gehört." Die Wirte reagierten zunehmend auf die internationalen Gäste und wollten künftig verstärkt auch englische Speisekarten bereit halten.
"Kleine Glanzlichter" seien die musikalischen Weindorf-Sonntage gewesen, sagt Grau. Auch am letzten Weindorftag, am Sonntag, wird es noch einmal eines der Konzerte geben. Dann spielen um 11 Uhr der Wengerterchor Collegium Uhlbach, die Gruppe A-Capella-MundArtmonika und die Jazzer ES-Music-Fans. Bis 23 Uhr ist das Weindorf danach noch geöffnet. Den Kontakt zu ihren Besuchern wollen die Veranstalter nun auch während der Wartezeit bis zum nächsten Weindorf pflegen. "Seit diesem Jahr sind wir auf
Facebook » und
Twitter » aktiv", sagt Grau.