Welcher Kameratyp passt zu mir? Fünf Fragen vor dem Kamerakauf

Von SIR 

Welcher Kameratyp Sind Sie? Welche Kamera am besten zu Ihnen passt - erfahren Sie hier.

Welcher Kameratyp sind Sie?  Foto: Franzis Verlag
Welcher Kameratyp sind Sie? Foto: Franzis Verlag

Stellen Sie sich am besten zunächst die Frage, welchem Fotografentypus Sie am ehesten entsprechen.

  • Brauchen Sie die Kamera ab und zu, um besondere Augenblicke in Ihrem Leben festzuhalten?
  • Legen Sie Wert auf einfache Bedienung, geringe Abmessungen, gute Bildqualität, den Preis der Kamera oder auf die Erweiterbarkeit des Systems?
  • Ist die Kamera eher Gebrauchsgegenstand oder eher Teil Ihres Hobbys?
  • Sind Sie vielleicht für Ihre Lokalzeitung unterwegs und machen ab und zu Fotos, die veröffentlicht werden?
  • Oder sind Sie enthusiastischer Amateur, der an Wettbewerben teilnimmt, seine Bilder in Ausstellungen zeigt oder sogar verkauft?

Für jeden Typus gibt es das nahezu perfekte System. Von der kleinen mobilen Kompaktkamera, die man um den Hals trägt, bis zum ausgewachsenen Spiegelreflexsystem ist alles nur eine Frage der Ansprüche und der finanziellen Möglichkeiten.

Urlaubsfotograf oder Fotoreporter?

Sind Sie ein Gelegenheitsschnappschießer (eher Kompaktkamera), ein Kinderfotograf (Kompakt-, System- oder DSLR-Kamera), der Verwandtschaftspaparazzo (eher Kompaktkamera) oder mehr der Naturliebhaber (eher DSLR- oder Systemkamera), der Urlaubsfotograf (Kompakt- oder Systemkamera), der Fotoreporter (Systemkamera) oder der Enthusiast mit kleinem Studio (DSLR- und Systemkamera)?

Und was noch viel wichtiger ist: Was tun Sie eigentlich mit Ihren Fotos? Sind es vor allem private Erinnerungen, von denen Sie für sich und vielleicht die Familie Abzüge bestellen (Kompaktkamera)? Oder bearbeiten Sie die Fotos am Computer weiter (Bridge-, System- oder DSLR-Kamera)? Stellen Sie die Bilder ins Internet, stellen Sie sie in Communitys aus, tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Fotografen aus (System- und DSLR-Kamera)?

Frust: Mangelnde Bildqualität

Fakt ist: Je mehr man mit seinen Fotos anstellt, desto schneller ärgert man sich über schlechte Qualität. Das betrifft natürlich auch die gestalterische Qualität, die sich jedoch mit der Zeit und der Erfahrung steigern lässt; mehr jedoch wird Sie die mangelnde Bildqualität (Rauschen, schlechte Farbdarstellung, mangelnde Schärfe, Objektivfehler) ärgern, der sich nur mühsam oder gar nicht begegnen lässt. Sicher, in gewissem Rahmen lassen sich Aufnahmen am Computer verbessern. Fehlt es aber aufgrund eines schlechten Objektivs und unzureichender Auflösung grundsätzlich an Detailschärfe, kann man sie auch mit der besten Bildbearbeitung nicht herbeizaubern.

Kompaktkameras und Wechselobjektivkameras

Grundsätzlich kann man in der digitalen Amateurfotografie zwei Geräteklassen unterscheiden: Kompaktkameras und Wechselobjektivkameras (Systemkameras, DSLR- Kameras – Digital Single Lens Reflex) . Hinzu kommt eine weitere Klasse, die eigentlich den Kompaktkameras zuzuordnen ist, sich jedoch als Lückenfüller zwischen Kompakt- und SLR-Kamera etabliert hat.

Die Rede ist von sogenannten Bridgekameras, zu denen je nach Definition manchmal auch diedie ganz aktuellen Systemkameras mit Wechselobjektiven, aber ohne klassischen Schwingspiegel, gezählt werden. Von den immer beliebter werdenden Handykameras soll in diesem Zusammenhang nicht weiter die Rede sein. Die in Handys integrierten Digicams werden zwar in Sachen Auflösung immer interessanter, für mehr als einfache Schnappschüsse sind sie jedoch üblicherweise nicht geeignet.

Dafür fehlen einfach zu viele grundlegende Einstellungsmöglichkeiten zu Belichtung, Weißabgleich, Blitzkorrektur etc., die für eine Digitalkamera selbstverständlich sind.

Egal welcher Typ sie sind, die richtige Kamera finden sie hier.

Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von dem Franzis Verlag zur Verfügung gestellt.