| Zeitungsgruppe Stuttgart |Sonntag, 12. Februar 2012
Baden-Württemberg
Artikel weiterempfehlen

Werbekampagne zur Schulpolitik Zuwanderer im Mittelpunkt

dpa/lsw, vom 17.03.2010 15:00 Uhr
Marion Schick will die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund verbessern. Foto: dpa
Marion Schick will die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund verbessern. Foto: dpa
Stuttgart - Die neue Kultusministerin Marion Schick setzt bei der Werbekampagne zur Schulpolitik des Landes andere Akzente als ihr Vorgänger Helmut Rau (beide CDU). Die Eltern aus Zuwandererfamilien würden künftig besonders informiert und einbezogen, sagte Schick bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch in Stuttgart. An den Schulen sollen ein Elternteil und ein Lehrer ein Tandem bilden, um die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu stärken und Informationsveranstaltungen zu begleiten. Als weiteren Schritt schlug sie vor, dass Lehrer mit ausländischen Wurzeln Arbeitsgemeinschaften bilden. Baden-Württemberg hatte in Schulstudien bei der Integration von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien besonders schlecht abgeschnitten.

Die SPD-Fraktion hält das geplante Eltern-Lehrer-Tandem für sehr unkonkret. "Wenn die Kultusministerin das Zusammenwirken zwischen Lehrern und Eltern stärken will, muss sie den Pädagogen mehr Zeit dafür verschaffen", sagte SPD-Bildungsexperte Frank Mentrup. Das sei nur mit mehr Stellen möglich. Der Grünen-Landeschef Chris Kühn sagte: "Die Kultusministerin soll nicht ihre Werbekampagne, sondern die Bildungspolitik des Landes neu ausrichten."
Weitere Artikel
Kommentare (3)
Kommentarregeln
  • Kommentare anzeigen
Anzeigen
MRZ
19
06:08 Uhr, geschrieben von Wolfgang Heubach
Neue Kultusministerin
Den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler muss mehr Mitsprache eingeräumt werden. Das ist besser, als die Schulen zum permanenten Experimentierlabor zu machen. Was dabei herausgekommen ist, sehen wir: Nichts! Auch muss endlich die Schulverwaltung neu und zeitgemäß organisiert werden. So sind zum Beispiel die Schulämter so überflüssig wie ein Kropf. Doch da wagt sich niemand heran !
MRZ
17
17:16 Uhr, geschrieben von KL21
"S"choolstreet"!
www.streetunivercity.de/ "S"choolstreet" university! zum Beispiel genannt...?!!! Wäre doch vielleicht auch für die "kinderfreundliche" Stadt Stuttgart eine Überlegung wert, so etwas in großem Rahmen auf die Beine zu stellen...?!!!!! Hauptsitz eventuell sogar in der ..."S"chulstrasse", mitten im Zentrum....?!!!! Aufführungen könnten dann doch auch gleich auf dem Marktplatz stattfinden....?!!!!! SUPER IDEE, finde ich, vielleicht kann man sich dafür erwärmen...??????
MRZ
17
16:07 Uhr, geschrieben von jackinthebox
Ein halbes Jahrhundert
zu spät...das Kind liegt schon im Brunnen. Das hätte man 1960 oder 1980 machen müssen.
 
Anzeige
 
StZ digital
Stuttgarter Zeitung digital
Die gedruckten Ausgaben im Originallayout.

 
 
ePress App
Genießen Sie Ihre Stuttgarter Zeitung auch auf dem iPad.
 
 
Abonnement-Prämien
Werben Sie einen Freund als Abonnent der Stuttgarter Zeitung. Für jede Empfehlung erhalten Sie eine Prämie aus unserem Shop.
Abonnement