Wettbewerbsfähigkeit
Deutschland ist jetzt Spitze
rtr,
09.09.2010 14:40 Uhr
Foto: dpa
Berlin - Deutschland ist nach einer Studie des Weltwirtschaftsforums in den Kreis der fünf wettebewerbsfähigsten Nationen aufgerückt. Die deutsche Wirtschaft habe sich in diesem Jahr vom 7. auf den 5. Rang verbessert, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Vergleich. Deutschland liege nur noch knapp hinter den USA, die bis 2008 die Rangliste anführten, im vergangenen Jahr auf den zweiten Platz abrutschten und sich nun auf dem 4. Platz wiederfinden. Die Spitzenposition nimmt erneut die Schweiz ein, gefolgt von Schweden und Singapur. China führt mit Rang 27 die Schwellenländer an. Verglichen wurden 139 Länder anhand von mehr als 110 Indikatoren.
"Der Grund für diese Verbesserung ist in erster Linie darin zu sehen, dass sich das makroökonomische Umfeld in Deutschland verbessert hat", sagte die Wettbewerbsexpertin des Weltwirtschaftsforums, Margareta Drzeniek. "Der Arbeitsmarkt scheint flexibler geworden zu sein. Das ist eine sehr gute Nachricht." Bislang sei der starre Arbeitsmarkt eines der größten Wettbewerbshindernisse gewesen. Außerdem habe sich in der Wirtschaftskrise das Staatsdefizit "weniger erhöht als in vielen anderen Ländern". Die Infrastruktur gilt zudem als zweitbeste weltweit. Weitere Pluspunkte sind die hoch entwickelte Geschäftskultur, der starke Wettbewerb und effiziente Gütermärkte. Als Nachteile gelten die schwierige Lohnfindung und hohe Kosten im Falle eines Stellenabbaus - beides verhindere Neueinstellungen.
Den Abstieg der langjährigen Nummer eins USA ist der Expertin zufolge "ein Resultat der Weltwirtschaftskrise". "Wir sehen, dass sich die Schwachpunkte in den USA weiter verschlechtert haben", sagte Drzeniek. So seien die Finanzmärkte stärker reguliert worden. Die Schweiz verdankt ihre Spitzenposition vor allem der hohen Innovationskraft. Die Forschungsinstitute des Landes gehörten zu den weltweit besten. Als vorbildlich gilt auch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Unternehmen, die zudem viel Geld in Forschung und Entwicklung stecken.
"Der Grund für diese Verbesserung ist in erster Linie darin zu sehen, dass sich das makroökonomische Umfeld in Deutschland verbessert hat", sagte die Wettbewerbsexpertin des Weltwirtschaftsforums, Margareta Drzeniek. "Der Arbeitsmarkt scheint flexibler geworden zu sein. Das ist eine sehr gute Nachricht." Bislang sei der starre Arbeitsmarkt eines der größten Wettbewerbshindernisse gewesen. Außerdem habe sich in der Wirtschaftskrise das Staatsdefizit "weniger erhöht als in vielen anderen Ländern". Die Infrastruktur gilt zudem als zweitbeste weltweit. Weitere Pluspunkte sind die hoch entwickelte Geschäftskultur, der starke Wettbewerb und effiziente Gütermärkte. Als Nachteile gelten die schwierige Lohnfindung und hohe Kosten im Falle eines Stellenabbaus - beides verhindere Neueinstellungen.
Den Abstieg der langjährigen Nummer eins USA ist der Expertin zufolge "ein Resultat der Weltwirtschaftskrise". "Wir sehen, dass sich die Schwachpunkte in den USA weiter verschlechtert haben", sagte Drzeniek. So seien die Finanzmärkte stärker reguliert worden. Die Schweiz verdankt ihre Spitzenposition vor allem der hohen Innovationskraft. Die Forschungsinstitute des Landes gehörten zu den weltweit besten. Als vorbildlich gilt auch die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Unternehmen, die zudem viel Geld in Forschung und Entwicklung stecken.
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