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Wie's nach dem VfB weitergeht Fünf Spieler - fünf Geschichten

Thomas Haid, vom 09.03.2010 18:02 Uhr
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Stuttgart - Es sollte ein Neuanfang in einer anderen Umgebung und bei einem anderen Verein werden. Fünf Spieler haben den VfB in der Winterpause verlassen, weil sie mit ihren sportlichen Aussichten in Stuttgart unzufrieden waren. Was ist aus ihnen seitdem geworden?

Thomas Hitzlsperger (27):
Er ist vom Regen in die Traufe gekommen. Beim VfB war er zuletzt nur Reservist - und das ist er jetzt auch bei Lazio Rom. Dadurch sinken seine Chancen auf eine WM-Teilnahme immer weiter, denn der Bundestrainer Joachim Löw verlangt Spielpraxis. Diese Forderung war letztlich auch ausschlaggebend für den Wechsel nach Rom, der weniger aus Überzeugung denn aus Sachzwängen heraus erfolgte. Viel lieber wäre Hitzlsperger ohnehin wohl zum FC Everthon, zu Atletico Madrid oder zum FC Sevilla gegangen, die im Januar aber nur vorgefühlt und dann kein Angebot unterbreitet hatten - im Gegensatz zu Lazio, dessen Fans teilweise als gewaltbereit und faschistisch gelten. Mit solchen Auswüchsen hat Hitzlsperger auch schon Bekanntschaft gemacht. Kürzlich stürmten aufgebrachte Anhänger mit Rauchbomben das Trainingsgelände und konnten erst von der Polizei gestoppt werden. Lazio steckt als 17. der Tabelle tief im Abstiegskampf. Schlechter sind nur Livorno, Bergamo und Siena, aber Hitzlsperger darf kaum eingreifen. Gleich nach seinem Debüt beim 0:1 am 7. Februar gegen Catania wurde er mit bissigen Kommentaren des Trainers Davide Ballardino bedacht, der wenig später durch Edoardo Reja ersetzt wurde. Hitzlsperger sieht kein Land. Nur zweimal kam er bisher zum Zug. Ansonsten sitzt er auf der Bank, wie am Sonntag bei der 1:2-Niederlage in Genua.

Elson (28):
Der Mittelfeldspieler hat sich bei Hannover 96 zu einer wertvollen Stammkraft entwickelt. Bei seinem fünften Einsatz erzielte er am Samstag beim 2:1-Erfolg in Freiburg seinen ersten Treffer - das wichtige 1:0. "Damit hat er sich für seinen Fleiß belohnt", sagt der 96-Manager Jörg Schmadtke, "wir sind sehr zufrieden mit ihm." Elson selbst hat schon erklärt, dass er seine Zukunft über diese Saison hinaus in Hannover sieht - selbst wenn die Mannschaft im Mai absteigen sollte. Sein Vertrag in Stuttgart läuft jedoch noch bis Juni 2011, so dass eine Ablösesumme von etwa einer Million Euro fällig wäre. "Wir haben das Signal von Elson vernommen", sagt Schmadtke, "aber weder wir noch der VfB stehen da im Augenblick unter Druck." Dennoch hält es der Manager für gut möglich, dass es am Rande der Partie zwischen den beiden Clubs am 20. März in Stuttgart zu Verhandlungen kommt.

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Kommentare (4)
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MRZ
11
15:04 Uhr, geschrieben von knock
Schade um Hitz
Ja, sehr schade das mit Hitz, er war einer meiner Libelingsspieler beim VfB. Es wär schöner gewesen ein Verein wie Freiburg oder Nürnberg hätte ihn verpflichtet. Die können sich ihn aber nichts leisten wie es schein. Lazio ist der Verein zu dem ich als Hitz NIE gewechselt wäre.
MRZ
10
16:49 Uhr, geschrieben von hh1893
gut
magnin war max in der meistersaison gut, elson war wohl eher der einäugige unter den blinden und bastürk hat einfach nur geld verbrannt. simak hätte man m.e. behalten können. aber auch das war nicht wichtig. um hitz tuts mir ein wenig leid. aber eigentlich auch nur wegen der unvergesslichen szene gegen cottbus. den hätte man wohl besser an den dfb ausleihen/verkaufen müssen. alles in allem: absolut richtige entscheidungen von hotte.
MRZ
10
11:14 Uhr, geschrieben von bergfex
5 Mann hoch
Kauffi kannst du nicht lesen? Elson ist gut - so wie in Stuttgart. Magnin war lange Zeit ein Klassemann. Die Jahre nagen an ihm. Aber du wirst noch lesen von ihm. Gentner vergessen? Der kommt wieder.
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