Winnenden - Lange Eiszapfen hängen an den Startblöcken, dichter Nebel liegt über dem 50-Meter-Becken und trübt die Sicht. Selbst bei Lufttemperaturen weit unter dem Gefrierpunkt kommen die Unverbesserlichen und ziehen im Wunnebad Winnenden unter freiem Himmel ihre Bahnen. Einer von ihnen ist Oliver Halder, er ist täglich zu Gast im weit und breit einzigen zurzeit geöffnet Freibad. „Ich schwimme wöchentlich zwischen 20 und 30 Kilometer“, sagt er und strahlt. Es sei einfach „super“, durch die eiskalte Luft und das rund 25 Grad warme Wasser zu pflügen. Das mache schlicht großen Spaß – bei Sonne, bei Nebel und abends bei Flutlicht. Nur wenn es hagelt, dann sei das Freiwasserschwimmen „weniger schön“. art

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