Wintereinbruch
Auch der Streudienst bleibt stecken
Markus Heffner, Fotos: Michael Steinert, Achim Zweygarth,
11.03.2010 14:44 Uhr
Foto: Achim Zweygarth
Stuttgart - Der Winter lässt einfach nicht locker, was zwischenzeitlich auch die größten Schneefreunden an den Rand der Verzweiflung bringt. Kaum einer, der den morgendlichen Schneetürmen vor dem Haus noch etwas Gutes abringen kann – mit Ausnahme vielleicht der vielen Autowerkstätten im ganzen Land, denen die schneeglatten Straßen schon seit geraumer Zeit zu vollen Auftragsbüchern verhelfen. Fast täglich kommen neue Blechschäden dazu.
Auch am Donnerstag hatte der neuerliche Wintereinbruch mit bis zu acht Zentimeter Neuschnee zahlreiche Verkehrsunfälle zur Folge. Alleine im Stadtgebiet Stuttgart muste die Polizei am Donnerstagvormittag rund 80 Unfälle mit einem Gesamtschaden vom mehr als 100.000 Euro aufnehmen, in den meisten Fällen blieb es bei einem Blechschaden. Am frühen Nachmittag ereignete sich auf der A81 Richtung Singen, auf der Höhe Schönbuchtunnel, ein größerer Unfall. Wie die Polizei mitteilte, ist die Autobahn seitdem voll gesperrt.
Zur folgenschwersten Rutschpartie kam es in der Regerstraße in Botnang. Dort wurde am Morgen ein zwölf Jahre alter Junge von einem Auto erfasst und schwer verletzt, als er auf einem Zebrastreifen die Straße überquerte. Der Fahrer des Wagens hatte zwar gebremst, das Fahrzeug war auf der vereisten Fahrbahn aber weitergerutscht.
Im gesamten Stadtgebiet führten Schneefall und Eisglätte zudem zu teilweise massiven Beeinträchtigungen im Berufsverkehr. So staute sich der Verekhr auf der Karl-Kloß-Straße im Stuttgarter Süden nach einem Unfall über längere Zeit in beiden Richtungen. Und auch auf der Kirchheimer Straße in Sillenbuch mussten einige entnervte Autofahrer ihren Wagen am Straßenrand parken und auf die Stadtbahn umsteigen.
Auch am Donnerstag hatte der neuerliche Wintereinbruch mit bis zu acht Zentimeter Neuschnee zahlreiche Verkehrsunfälle zur Folge. Alleine im Stadtgebiet Stuttgart muste die Polizei am Donnerstagvormittag rund 80 Unfälle mit einem Gesamtschaden vom mehr als 100.000 Euro aufnehmen, in den meisten Fällen blieb es bei einem Blechschaden. Am frühen Nachmittag ereignete sich auf der A81 Richtung Singen, auf der Höhe Schönbuchtunnel, ein größerer Unfall. Wie die Polizei mitteilte, ist die Autobahn seitdem voll gesperrt.
Zur folgenschwersten Rutschpartie kam es in der Regerstraße in Botnang. Dort wurde am Morgen ein zwölf Jahre alter Junge von einem Auto erfasst und schwer verletzt, als er auf einem Zebrastreifen die Straße überquerte. Der Fahrer des Wagens hatte zwar gebremst, das Fahrzeug war auf der vereisten Fahrbahn aber weitergerutscht.
Im gesamten Stadtgebiet führten Schneefall und Eisglätte zudem zu teilweise massiven Beeinträchtigungen im Berufsverkehr. So staute sich der Verekhr auf der Karl-Kloß-Straße im Stuttgarter Süden nach einem Unfall über längere Zeit in beiden Richtungen. Und auch auf der Kirchheimer Straße in Sillenbuch mussten einige entnervte Autofahrer ihren Wagen am Straßenrand parken und auf die Stadtbahn umsteigen.
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Berichtigung
Da muss ich mich wohl ungeschickt ausgedrückt haben. 1. Ich bin selbst Fussgänger! 2. Dem 12jährigen gilt natürlich mein volles Mitgefühl. Gute Besserung auf diesem Wege. Ich wollte ihm in keinster Weise unterstellen nicht geschaut zu haben. 3. Mein Appell für mehr Vorsicht war konkret für die Epplestrasse in Degerloch gemeint. Wo es scheinbar allgemein üblich ist, leider gibt es dort keinerlei Zebrastreifen, einfach über die zweispurige Strasse zu laufen ohne vorher auch nur ansatzweise nach dem Verkehr zu schauen. Ich bin dort selbst häufiger als Fussgänger unterwegs und oftmals geschockt über das absolut blind auf die Strasse Laufen.
Fotos zum Winter
Bilder sind ja schön und gut - aber welchen Informationsgehalt haben sie, wenn sofort erkennbar ist daß zweimal derselbe Strassenbahnwagen (einmal von links, einmal von rechts) und dreimal derselbe VW-Bus aufgenommen werden ?
Peinlicher Kommentar
@egal Stuttgart ist eine Stadt der Autofahrer. Die Liebe zum Auto sollte aber nicht zu weit gehen. Der Junge hat den Zebra-Streifen benutzt und ist dabei schwer verletzt worden. Dann kommen Sie mit einem solchen Kommentar. Der Fahrer des Autos macht sich wohl eher Vorwürfe, als ihrer Meinung zu sein.