Zeitung in der Schule: Gymnasium Rutesheim Gut gegen Böse – und nichts für Kinder

Von Von Alexander Brink 

Das Gymnasium Rutesheim war aktiv beim Projekt „Zeitung in der Schule“. Alexander Brink hat im Rahmen von Zisch eine Filmkritik geschrieben. Er ist Star Wars Fan, setzt sich aber auch kritisch mit dem Stoff auseinander.

Der siebte Teil der Star-Wars-Filme: Das Erwachen der Macht. Foto: Walt Disney Studios
Der siebte Teil der Star-Wars-Filme: Das Erwachen der Macht. Foto: Walt Disney Studios

Rutesheim -

Der neueste Teil der Star Wars-Saga hatte sehr viele Ansprüche zu erfüllen. Wenn der Film „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ nicht wie erwartet würde, würde er die komplette, wundervolle Filmreihe für viele Fans zerstören. Diese waren ja zuvor auch schon geschockt, als George Lucas seine Firma Lucasfilm 2012 an Disney verkauft hatte, wodurch die Befürchtung aufkam, dass der Film zu kindlich gestaltet würde.

Als der Film schließlich im Kino zu sehen war, waren die meisten Fans begeistert – so wie George Lucas das angenommen hatte: „Ich glaube, Fans werden ihn lieben. Das ist ziemlich genau der Film, den sie wollen.“ Der Film spielt lange Zeit nachdem die Rebellen den Sieg über das Imperium errungen haben. Jedoch herrschen nun wieder die bösen Mächte in Form der „Ersten Ordnung“ unter dem Führer Snoke (Andy Serkis). Der Sohn von Han-Solo (Harrison Ford) und Leia Organa (Carrie Fisher) namens Ben (Adam Driver) hat sich zur dunklen Seite gewandt und nannte sich selbst Kylo Ren. Dies geschah alles während seiner Ausbildung zu einem Jedi von Luke Skywalker (Mark Hamill), welcher sich dann selbst dafür verantwortlich machte und verschwand. Er ließ nur zwei Kartenfragmente zu seiner Position da, eine erhielt sein alter Droide R2-D2 und die andere erhielt der Widerstandskämpfer Poe Dammeron (Oscar Isaac). Kylo Ren tyrannisierte Planeten mit seinen Sturmtruppen, um die beiden Kartenfragmente zu finden, und den letzten Jedi zu töten. Dies wird dem Sturmtruppler FN-2187 zu viel und er flüchtet bei einem Überfall auf den Planeten Jakku. Dort desertiert FN-2187 und verhilft dem dort ansässigen Poe Dammeron zur Flucht. Beide geraten auf einen Sternenkreuzer, von dem sie erfolgreich flüchten können. Doch sie sind noch nicht in Sicherheit. Sie müssen zurück auf den Planeten Jakku, da Poe seine Karte seinem Druiden während dem Überfall gegeben hat. Bei der Notlandung scheint Poe zu sterben und der nun mit dem Spitznamen „Finn“ benannte Sturmtruppler ist nun ganz allein. Auf der Suche nach dem Druiden merkt er, dass eine Frau namens Rey (Daisy Riddley) ihn gefunden hat. Dann müssen die zwei jedoch mit dem Millennium Falken flüchten und treffen auf Han Solo und Chewbacca (Peter Mayhew) mit welchen sie nun gemeinsam gegen die Erste Ordnung kämpfen.

In dem Film gibt es zahlreiche Weltraumschlachten, Verfolgungsjagden, Laserschwertkämpfe und 3D-Effekte. Jedoch kommt bei dem Film dennoch das Gefühl auf, dass er definitiv zur Star Wars-Saga dazugehört. Die Story ist im Wesentlichen auch nicht anders als bei den zu vorigen Teilen auch: Gut gegen Böse. Der neue Film von Disney hat ein riesen-Budget von 200 Millionen Euro gekostet und er zählt schon zu den ertragreichsten Filme aller Zeiten. Die Geschichten der Charaktere waren wieder einfallsreich und originell. Doch der Schwerpunkt liegt natürlich bei der Performance der Schauspieler selbst. Am wichtigsten ist wahrscheinlich Daisy Ridley in ihrer Rolle als Rey, da sie in diesem Film als neuer Luke Skywalker herüberkommt und dies eine gute schauspielerische Leistung fordert. Dennoch war es eine sehr gute Leistung von allen Schauspielern nicht nur Daisy Ridley. Für mich persönlich war Alles in Allen ein perfektes Zusammenspiel aus dem Star Wars-Feeling, der Story, den Spezialeffekten und den Schauspielern. Als ich Kylo Ren zum ersten mal unmaskiert gesehen habe, musste ich jedoch etwas kichern, da er überhaupt nicht das war, was ich erwartet habe. Aber nach einiger Zeit, denke ich, dass es doch besser so ist, keinen Arnold Schwarzenegger zunehmen sondern einen eher schwächeren Charakter, der auch Gefühle zeigen kann.